Finanzamt und Neuwagen?

5 Antworten

Die Betriebsprüfung beim Autohändler kann eine Gegenprüfung der Mittelherkunft hinsichtlich der dort vom Prüfer abgeschriebenen Rechnungsdaten zur Folge haben. Bei unverdächtigen Privatkäufern ist dies eher unwahrscheinlich, bei Bargeschäften kann aber durchaus ein Anhaltspunkt im Sinne der Geldwäsche angenommen werden, die dann auch zu Nachfragen hinsichtlich der Mittelherkunft beim Autokäufer führen. Von daher sollte man im Zusammenhang mit einer nachverfolgbaren Rechungslegung keine Mittel einsetzen, deren Herkunft dubios ist und für den Zahlenden zu unangenehmen Fragen seitens der Steuerbehörden führen könnte!

Bargeschäfte sind im Autohandel die Regel! Da gilt in aller Regel der Spruch: "Nur Bares ist Wahres".

@wolfgang001

Das ändert nichts an den getroffenen Festestellungen im Zusammenhang mit der ursprünglichen Frage! -Die Maggeleien kleiner obstruser Schwarzhändler auf irgendwelchen dubioseen Gebrauchtwagenmärkten eines Kaufhausparkplatzen am Wochenede unterliegen weniger der Prüfung durch die Finanzbehörden, als dies bei seriösen Auftohäusern der Fall ist!

@wolfgang001

Von welchen Dimensionen sprechen wir hier?

Mein Vater hat schon mehrmals Neuwagen vom Autohaus seines Vertrauens gekauft. Auch mal fuer 80 000 Euro. Kann mich nicht dran erinnern, ihn jemals mit einem fetten Koffer dahin fahren gesehen zu haben. Es gibt schon immer Probleme bei seiner Hausbank, wenn er mal spontan 5 000 Euro abgeben moechte. Wie wuerde das wohl bei zig tausend Euro aussehen? Viel mehr zahlt er eigentlich immer per Ueberweisung. Das Fahrzeug wird vorweg vom Autohaus auf ihn zugelassen, aber der Brief teilweise einbehalten, bis die Zahlung eingegangen ist...

Mit Barzahlung bei Händler machst Du Dich schon verdächtig. Wenn beim Händler eine Prüfung gemacht wird, was ja meist so alle 4 Jahre gemacht wird und die finden einen Barkauf von einem Inländer, dann können die schon darüber fallen. Dann machen die eine Prüfung bei Dir (auf bei Privatleuten wird eine FA-Prüfung gemacht). Und dann kriegst Du Ärger mit Deinem schwarz verdienten Geld. Nachzahlung und Strafe, wenn es einige Zigtausend sind die Du schwarz gemacht hast auch Gefängnis. Neuerdings auch ohne Bewährung.

Exakt so ist das! Die Querprüfung bringt den Ärger!

warum sollte es das Finanzamt interessieren welche Zahlungsmethode du verwendest...?

Der Autohändler muß das Geld ja irgendwie verbuchen und da entsteht die Meldung!

kommt auf die Preisklasse an, wenn du plötzlich eine S klasse kaufst die 40000 Euro + kostet, können sie schon neugierig werden und nachprüfen. aber in der Regel passiert sowas kaum bei Privat personen.

Im Zusammenhang mit Kfz-Steuer bekommt das Fa das immer mit sofern Du da Auto auch zulässt. Aber sofern Du aus dem Besitz bzw. Gebrauch gegenüber dem FA keine zusätzlichen steuermindernden Kosten ausser km-Pauschale o.ä. geltend machst. ist das Auto für das FA uninteressant.

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