Firmenwagen: Woher bekommt das Finanzamt die Informationen zur Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte?

5 Antworten

Der Dienstwagen ist ein Goodie des AG, der versteuert werden muss. Bei der Berechnung der KM-Pauschale spielt das aber keine Rolle. Natürlich gibt man beides bei der Steuererklärung an, die zurückgelegten KM trägst Du selbst ein, ggf. kontrolliert das FA die Plausibilität.

Die 1%-Regelung setzt sich doch zusammen aus 1% des Listenpreises + 0,,3% pro Entfernungskilometer, oder? Zahle ich also bis zu meiner Steuererklärung 2018 die 0,3% nicht?

@keepitonwaxx

0,3% je kilometer höre ich jetzt zum ersten Mal. Meinst Du vielleicht 0,3€, die pro Kilometer verrechnet werden?

@keepitonwaxx

Ok, also großer Unterschied. 0,03% ist nur ein Zehntel von dem, was du angegeben hast. Meinter Interpretation nach betrifft das alles nur den geltwerten Vorteil, der in der Behandlung mit ner Lohnerhöhung zu vergleichen ist. Dem gegenüber stehen nach wie vor die Werbungskosten, eben die km-Pauschale, die man nach wie vor absetzen kann. Wie gesagt, meine Interpretation.

@mrmccaughy

Zunächst einmal vielen Dank für deine Antworten:)

Versteuere ich den Geldwerten Vorteil also erst nachdem ich die Steuererklärung für 2018 gemacht habe? Es wird also zunächst pauschal nichts vom Gehalt abgezogen und ich versteuere zunächst lediglich die 1% des Listenpreises?

@keepitonwaxx

Doch, genau das passiert: Es wird ein geltwerter Vorteil anhand des BLP + 0.03% für die KM angesetzt, der auf dein Bruttogehalt aufgeschlagen wrid. Darauf zahlst Du steuern und hast ein entsprechend niedrigeres Netto (dafür aber halt ein Auto).

@mrmccaughy

und genau auf diese Entfernungskilometer bezog sich meine Frage. (Nur anscheinend völlig falsch gestellt:))
Die Angabe zur Entfernung bekommt also erstmal der Arbeitgeber und nicht das Finanzamt, verstehe ich das richtig? (Das Finanzamt bekommt die Angabe dann in der nächsten Steuererklärung, aber zur Ermittlung der Entfernungspauschale, nicht für den Geldwerten Vorteil)

Die Werte für den Firmenwagen werden monatlich dem Gehalt zugerechnet.

Von diesem erhöhten Gehalt werden dann die Lohnsteuer und die Sozialversicherung ermittelt.

Danach werden die Werte für den Firmenwagen wieder abgezogen.

Im Endergebnis hast Du ein geringeres Gehalt durch die erhöhten Abzüge für Steuer und Sozialversicherung.

Die Entfernung Wohnung- Arbeitsstätte musst Du dem Arbeitgeber mitteilen, damit er die 0,03 % richtig ermitteln kann.

Die benutzen im Zweifelsfall einen Routenplaner. Du musst doch die Entfernung in der Steuererklärung angeben.

Heisst das, ich bezahle die Steuern für den Dienstwagen erst ab der Steuererklärung für 2018, also nächstes Jahr? Oder welcher Wert wird bis dahin zugrunde gelegt?

@keepitonwaxx

Was denn für Steuern ? und mit 0, 3 % kann ich auch nichts anfangen. Du meinst bestimmt die Kilometerpauschale von 0.30 € pro km. Die gibst du in deiner jährlichen Steuererklärung an. also jetzt für 2017

@Lexa1

und man macht doch eine Steuererklärung immer rückwirkend.

Im Internet zum beispiel.

Die überprüfen das da einfach.

Musst du dei der Steuererklärung angeben

Heisst das, ich bezahle die Steuern für den Dienstwagen erst ab der Steuererklärung für 2018, also nächstes Jahr? Oder welcher Wert wird bis dahin zugrunde gelegt?

@keepitonwaxx

Die Steuererklärung macht man nachträglich...

@Idris164

Das ist mir durchaus bewusst...

Habe ich etwas gegenteiliges behauptet? Ich denke SIe haben mich falsch verstanden.

Mir ist einfach nicht klar, ob ich die Steuern für meinen Dienstwagen bereits vorab "pauschal" bezahle oder nachträglich, sobald ich meine Steuerklärung für 2018 gemacht habe.

@keepitonwaxx

Du bezahlst die Lohnsteuer und Sozialversicherung laufend über die Gehaltsabrechnungen - siehe meine Antwort oben.

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