EU Führerschein Klasse B in Polen Gemacht. und jetzt? (Bitte lesen)

5 Antworten

Hallo zusammen, auch ich sollte eine MPU in Deutschland machen. Alkohol 1,82 Promile. Habe aber alle Regeln beachtet und dann einen neuen Führerschein in Spanien gemacht. Die 185 Tage Regelung habe ich eingehalten ( Zweitwohnsitz auf Mallorca ). Nach Ablauf meiner Sperrfrist von 12 Monaten habe ich dann den Führerschein neu gemacht. Dieser Führerschein ist hier in Deutschland gültig. Bei zwei Überprüfungen durch die Polizei hat man mich immer weiter fahren lassen. Es dauerte zwar immer ein wenig länger mit der Überprüfung weil die irgenwo hin anrufen mussten um meine Meldeadresse in Spanien sich bestätigen zu lassen. Es gibt zwei wichtige Faktoren die zu beachten sind. 185 Tage Regelung und die Sperrfrist muss in Deutschland abgelaufen sein.

Das nehme ich dir nicht ab. Wenn du in Deutschland gemeldet bist und dir der Führerschein abgenommen wird, du zur MPU musst, dann darfst du hier kein Auto fahren, auch wenn du in Spanien den Führerschein gemacht hast.

Du darfst mit diesem Führerschein in Spanien fahren, ich aber bei uns. Wenn dein Hauptwohnsitz in Deutschland ist, dann musst du zur MPU, um den Führerschein wieder zu bekommen.

Da könnte man nach Spanien fahren, sich bei einem Bekannten als Wohnadresse eintragen lassen, ohne dass man sich in Spanien die 185 Tage aufhalten muss.

Die Sperrfrist abwarten und dann mit dem in Spanien gemachten Führerschein bei uns fahren dürfen, halte ich für nicht erlaubt.

Die polnische Fahrerlaubnis verschafft deinem Bekannten nicht das Recht, in Deutschland Kraftfahrzeuge zu führen.

Dazu aus der FeV:

§ 29 Ausländische Fahrerlaubnisse
(1) Inhaber einer ausländischen Fahrerlaubnis dürfen im Umfang ihrer Berechtigung im Inland Kraftfahrzeuge führen, wenn sie hier keinen ordentlichen Wohnsitz nach § 7 haben. Begründet der Inhaber einer in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erteilten Fahrerlaubnis einen ordentlichen Wohnsitz im Inland, richtet sich seine weitere Berechtigung zum Führen von Kraftfahrzeugen nach § 28. (...)
(2) (...)
(3) Die Berechtigung nach Absatz 1 gilt nicht für Inhaber ausländischer Fahrerlaubnisse,
(...)
3. denen die Fahrerlaubnis im Inland vorläufig oder rechtskräftig von einem Gericht oder sofort vollziehbar oder bestandskräftig von einer Verwaltungsbehörde entzogen worden ist, denen die Fahrerlaubnis bestandskräftig versagt worden ist oder denen die Fahrerlaubnis nur deshalb nicht entzogen worden ist, weil sie zwischenzeitlich auf die Fahrerlaubnis verzichtet haben,

Begründet der Inhaber einer EU-Fahrerlaubnis einen ordentlichen Wohnsitz in Deutschland, dann gilt für ihn gemäß oben zitiertem § 29 Abs. 1 FeV der § 28 FeV:

§ 28 Anerkennung von Fahrerlaubnissen aus Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum
(1) Inhaber einer gültigen EU- oder EWR-Fahrerlaubnis, die ihren ordentlichen Wohnsitz (...) in der Bundesrepublik Deutschland haben, dürfen – vorbehaltlich der Einschränkungen nach den Absätzen 2 bis 4 – im Umfang ihrer Berechtigung Kraftfahrzeuge im Inland führen.
(...)
(4) Die Berechtigung nach Absatz 1 gilt nicht für Inhaber einer EU- oder EWR-Fahrerlaubnis,
(...)
3. denen die Fahrerlaubnis im Inland vorläufig oder rechtskräftig von einem Gericht oder sofort vollziehbar oder bestandskräftig von einer Verwaltungsbehörde entzogen worden ist, denen die Fahrerlaubnis bestandskräftig versagt worden ist oder denen die Fahrerlaubnis nur deshalb nicht entzogen worden ist, weil sie zwischenzeitlich auf die Fahrerlaubnis verzichtet haben,

Also: Zwar darf der Inhaber einer EU-Fahrerlaubnis oder einer sonstigen ausländischen Fahrerlaubnis grundsätzlich Kraftfahrzeuge in Deutschland führen (und zwar unabhängig davon, ob er einen ordentlichen Wohnsitz in Deutschland hat oder nicht), aber: Das gilt nicht, wenn ihm in Deutschland die Fahrerlaubnis entzogen worden ist oder er wegen drohender Entziehung auf sie verzichtet hat. Die polnische Fahrerlaubnis deines Bekannten ist daher in Deutschland nutzlos. Das gitl auch, wenn er lediglich als Tourist nach Deutschland kommt.

EUGH URTEIL vom 26.04.2012 C‑419/10 zur VGH München Vorlage an den EUGH Nun ist es amtlich, Deutschland muss bei bestehender deutscher MPU Auflage einen neu erworbenen ausländischen EU Führerschein auch nach dem 19.01.2009 anerkennen. Doch lesen Sie selbst das Original EUGH Urteil zur VGH München Vorlage: Die Art. 2 Abs. 1 und 11 Abs. 4 Unterabs. 2 der Richtlinie 2006/126/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Dezember 2006 über den Führerschein (Neufassung) sind dahin auszulegen, dass sie es einem Mitgliedstaat verwehren, die Anerkennung der Gültigkeit des einer Person, die Inhaber einer ihr in seinem Hoheitsgebiet entzogenen früheren Fahrerlaubnis war, außerhalb einer ihr auferlegten Sperrfrist für die Neuerteilung dieser Fahrerlaubnis von einem anderen Mitgliedstaat ausgestellten Führerscheins auch dann abzulehnen, wenn die Voraussetzung eines ordentlichen Wohnsitzes im Hoheitsgebiet des letztgenannten Mitgliedstaats eingehalten wurde. http://www.euro-pappe.de/fuehrerschein-urteile.html

@Fred4u

Nun ist es amtlich, Deutschland muss bei bestehender deutscher MPU Auflage einen neu erworbenen ausländischen EU Führerschein auch nach dem 19.01.2009 anerkennen.

eben nicht!!! (das habe ich dir aber schon mehrmals geschrieben)

da das EU-Urteil schon im April gefällt worden ist müsste ja dann der § 29 Abs. 1 FeV und der § 28 FeV schon längst geändert worden sein.

Da das aber nicht der Fall ist, solltest auch du erkennen, dass nicht alle EU-Urteile die einzelnen Länder übernehmen müssen

hallo

es wurde ihm nicht der führerschein entzogen , sondern die fahrerlaubnis , das sind zwei komplett verschiedene schuhe . mit entzug der fahrerlaubnis mit pflicht der mpu zur wiedererlangung , darf er in d kein motorisiertes fahrzeug führen , selbst wenn er den führerschein von gott persönlich erhalten sollte , in d darf er nicht fahren , egal wo er wohnt lebt oder gemeldet ist , wird er in d erwischt , ist das fahren ohne fahrerlaubnis und eine straftat

gruss mike

Er darf mit dem Führerschein nicht in Deutschland fahren, hier wurde ihm ja die Fahrerlaubnis entzogen. Er kann hier fahren, darf sich nur nicht erwischen lassen.

War rausgeschmissenes Geld, er will ja hier fahren und das darf er nicht.


Er darf in Polen fahren, das stört in Deutschland niemanden.

Er kann auch irgendwo im Ausland fahren, der polnische Führerschein ist ja gültig.

leute leute das eugh in brüssel hat festgelegt und es im gesetzbuch reinschrieben lassen das wenn du trotz eine auflage zur mpu hast in verbindung mit dem deutschen führerschein,ist es erlaubt mit einem polnischen EU führerschein zu fahren..es kommt auf 2 punkten an..erstens es muss ein polnischer wohnsitz drin stehen mindestens 6monate. nach ablauf der 6monate musst du da auch nicht mehr gemeldet sein in polen und man muss ihn auch nicht umschreiben lassen, weil es ja ein EU führerschein ist mit den gleichen rechtlinien wie in deutschland...und man darf keine sperre haben....weil:das eugh will das man sich als europäer frei auf den straßen bewegen kann..und dagegen kann der deutsche staat auch nichts machen wenn das eugh das beschlossen hat..und das ist einfach fakt...geh ich mit jedem menschen eine wette ein...geht auf youtube und guckt euch die dokus an von kabel1, da gehen sie sogar zur polizei in chemnitz und lassen den lappen überprüfen..und trotz auflage zur mpu in deutschland mit dem deutschen lappen hat der polizist gesagt das sie den führerschein akzeptieren müssen...

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