Führerschein nach 10/15 Jahren neu beantragen, was geschieht bei rückzug des Antrages

5 Antworten

du brauchst nach 10 Jahren überhaupt nix mehr beantragen, sondern kannst gleich einen neuen Führerschein machen.

Habe ich auch gemacht und zwar in 6 Wochen mit ein paar Doppelstunden.

Danke schon mal für Auskünfte, also kann ich "Gefahrlos" einen Antrag stellen und diesen ohne nachwirkungen zurückziehen, darum ging es mir ja bei der Frage.

Ich bin zwar trocken und nehme auch keine Drogen, kann dieses auch durch ständig Kontrollierte Leberwerte nachweisen, dennoch hört man viel über die MPU und wie oft diese negativ ausfällt, dies macht mir ein wenig Angst.

Zudem ist der Kostenfaktor natürlich auch noch gegeben, ob 130 Euro oder über 1000 Euro (für Fahrstunden, Prüfungsgelder etc.) ist in meinem Falle schon ein Unterschied.

Was die Teilnahme am Strassenverkerhr bzw. den Nachweis hierrüber betrifft, da ich Baujahr 1973 bin, müsste ich für ein Mofa auf jeden Fall eine Mofaführerschein machen welcher dann auch wohl wieder unter das selbe Thema fällt oder fällt das nicht Unter diese 10+5 Jahre?

Wie schon mehrfach beantwortet:

Bei einer Entziehung/ Versagung tritt nach 10 Jahren eine Verwertungsfrist ein; bei Mitteilung damalig an das KBA (Flensburg) erst nach 15 Jahren. Ebenso, wenn noch nie eine FE erlangt wurde. Wenn in diesem Zeitraum keine Aktivitäten bzg einer Neuerteilung erfolgt sind und keine weiteren Delikte hinzugekommen sind, kann das im Idealfall heissen, dass ein neuer Antrag zu stellen ist (Verw.Gebühr) und nach Prüfung der Unterlagen i.d.R. 4 Wo später dem Antrag ohne eine damalig zu fordernde und heute nicht mehr geforderte MPU eine Wiedererteilung erfolgt.

Ab dem 01.10.2008 ist auch keine erneute FS-Prüfung theoretisch wie praktisch mehr erforderlich, da diese Regelung (24MonFrist) ersatzlos gestrichen wurde. Die Änderung der FE-Richtlinie ab 19.01.2009 verhindert explizit die Nutzung einer im Ausland erworbenen FE, solange hier in der BRD die Anordnung zu einer MPU besteht.

Ihre Frage beantwortet sich dahingehend: "Nein, sobald Sie in Form eines Antrages auf WE der FE tätig werden, wird die Verjährungsfrist unterbrochen + beginnt von vorne. Sorry."

Gruss v.d. sonnigen Insel Fehmarn

Falls Ihnen die Antworten weitergeholfen haben und/ oder gefallen haben, wirft ein "Danke Schön", eine Reaktion oder gar eine "Hilfreichste Antwort" immer einen guten Eindruck auf den Frager.

dann verstehe ich nun gerade nicht warum hier :

http://www.gutefrage.net/frage/fuehrerschein-nach-ueber-10-jahren-zurueck-ohne-mpu

geraten wird den Antrag zurück zu ziehen  wenn die MPU erfolglos also nedativ war, weil dies dann keinerlei auswirkungen auf die frist hätte??

hmm

verwirrend

@Sammelwut

Es ist tatsächlich so, dass durch eine Antragstellung -auch wenn dieser zurück gezogen wird- die Verjährungsfrist unterbrochen wird.

Somit ist die Antwort in o.a. Link nicht richtig.

Gruss v.d. sonnigen Insel Fehmarn

Falls Ihnen die Antworten weitergeholfen haben und/ oder gefallen haben, wirft ein "Danke Schön", eine Reaktion oder gar eine "Hilfreichste Antwort" immer einen guten Eindruck auf den Frager.

Also zuerst sollte man wissen mit welcher Promillezahl Dir der FS abgenommen wurde.

Bei über 1,6 musst Du eine MPU machen. Das ist Pflicht. Falls Du in den vergangen Jahren keinen Antrag gestellt hast liegt die Verjährungsfrist bei 15 Jahren. In dieser Zeit dürfen aber kein Antrag gestellt, oder sonstige Eintragungen in deinem Führerscheinzeugnis gemacht worden sein.

Du kannst aber bei der Führerscheinbehörde Akteneinsicht verlangen. Dann weißt Du ob noch etwas in der Akte steht, oder es "schon" gelöscht wurde.

hallo,

das gesetz sagt, dass 5 jahre nach dem delikt die 10 jahres frist für die "verjährung" beginnt.

bedeutet konkret 15 jahre nach dem delikt kann ein neuantrag ohne die gefahr einer mpu gestellt werden.

es gibt aber führerscheinstellen die den ermessensspielraum anders sehen. daher sollte ein gespräch mit der führerscheinstelle geführt werden.

ein strafgericht darf niemals eine mpu anordnen. es ist sache der verwaltungsbehörde, das verwaltungsrecht entsprechend umzusetzen.

was die mpu betrifft, ist der medizinische teil in den vergangenen 2 jahren sehr stark aufgewertet worden. wenn es probleme mit den knien gibt, wird insbesondere die motorik und belastbarkeit der knie medizinisch geprüft. außer dem wird es bei dem reaktionstest, weiterer teil der mpu, warscheinlich zu problemen kommen.

ich will hier nicht die hoffnung für die fahrerlaubnis nehmen, aber es sind nun einmal die fakten.

grundsätzlich wird auch bei dem erwerb einer neuen fahrerlaubnis eine verkehrsmedizinische untersuchung verlangt. das bedeutet dass auch der fahrlehrer diese untersuchung mit dem antrag vorlegen muss.

hierbei reicht es sicherlich nicht aus, ein attest vom hausarzt beizubringen.

grundsätzlich rate ich dazu, ein offenes gespräch mit der führerscheinstelle zu führen.

mfg

mpu24  

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