Kann ich meine Mpu von der Steuer absetzen?

5 Antworten

Hallo, kleine Statistik am Rande: Von 600 Trunkenheitsfahrten wird nur eine aufgedeckt. Ein 100 Kilo schwerer Mann hat nach einem Bier 0,36 Promille, eine Frau mit 60 kilo hat 0,69 Promille. Ich will nicht wissen, wie viele bereits mit mindestens einem Bier hinterm Steuer saßen und gefahren sind. Hauptsache man fühlt sich selber als Saubermann. Es bestätigt sich wieder, dass der Großteil der Menschen intolerant und unbedacht sind. Danke Menschheit für nichts!!

Kosten für den LKW Führerschein sind grundsätzlich WK (Werbungskosten). Wenn der Führerschein zur Ausübung des Berufs benötigt wird, dann können auch Kosten der MPU WK sein. Die Rechnung ist recht simpel, Berücksichtigung der MPU i.H.v. 900euro, steuerliche Auswirkung ca. 250-300 euro. Kosten für einen Arbeitslosen pro Jahr????

Also, der Großteil an scheinheiligen Antworten hier ist echt zum Ko**en. Mich interessiert die Antwort auch. Und die Leute hier, die großkotzig über Leute reden, die eine MPU machen müssen, um den Führeschein zu behalten, wissen wohl nicht wozu eine MPU gut ist.

Man muss nichts verbrochen haben, um eine MPU machen zu müssen. Es heißt ja "Medizinisch-psychologische Untersuchung", und nicht "Strafe für ein schweres Vergehen im Straßenverkehr".

Ich für meinen Teil wurde zur MPU verpflichtet weil eich eine psychische Erkrankung hatte und die Füherscheinstelle deswegen eine verlangt hatte. Nicht weil ich gegen irgendwelche Verkehrsregeln verstossen hätte - sondern weil die Krankheit an sich Zweifel an der Tauglichkeit für die Teilnahme am Straßenverkehr aufkommen ließ.

So eine MPU ist teuer und selbst Leuten, die aufrgund eines Verkehrsvergehens zur MPU verdonnert wurden, sollte man eine vernünftige Antwort geben können. Denn das Recht, um Rat und Hilfe zu fragen, haben weder Verkehrssünder noch Leute, die aus anderen Gründen eine MPU machen müssen, verloren!

Es gibt sehr wohl Möglichkeiten, eine MPU von der Steuer abzusetzen - insbesondere, wenn diese durch eine Erkrankung begründet ist - wie z. B. Suchterkrankungen oder psychische Erkrankungen.

Und nochmal an all die Scheinheiligen: bei der Frage ging es ums Steuerrecht und nicht um eure persönliche Meinunn darüber, ob das OK ist.

Mein Gott, hier war gefragt, ob er die MPU "von der Steuer absetzen kann". Macht doch keine Moralapostel-Ansprache draus. Meine Antwort lautet nein, da es eine reine private Sache ist. Die KM sind mit 30 Cent abgegolten. Da sind alle gewöhnlichen Kosten mit drin. Es handelt sich ja nicht um einen Autoklau, Unfall o.a. Und als außergewönliche Belastung geht es auch nicht, da § 33 EStG sagt "Erwachsen einem Steuerpflichtigen zwangsläufig größere Aufwendungen als der überwiegenden Mehrzahl der Steuerpflichtigen gleicher Einkommensverhältnisse, gleicher Vermögensverhältnisse und gleichen Familienstands (außergewöhnliche Belastung), so wird auf Antrag die Einkommensteuer dadurch ermäßigt, dass der Teil der Aufwendungen, der die dem Steuerpflichtigen zumutbare Belastung (Absatz 3) übersteigt, vom Gesamtbetrag der Einkünfte abgezogen wird." ZWANGSLÄUFIG sind Krankheitskosten, Beerdigungkosten, Scheidungskosten. Solltest Du gewerblich/selbständig sein und Dein Kfz im BV haben, nutzt es auch nichts, da es eine nichtabzugsfähige Betriebsausgabe ist. Kurzrum: Private Angelegenheit. Das Argument, dass du das Auto brauchst juckt wenig. Setz mal deine Aldi und Lidl Belege an und sag du brauchst auch Essen/Trinken...

Auch wenn der Führerschein wichtig für den Beruf ist: Die MPU ist Dein ganz persönliches Problem. Die ist ja nichts, was man regelmäßig für den Führerschein braucht!

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