erfahrungen mit axa? privathaftpflicht / hausrat

5 Antworten

Meine Erfahrungen mit der AXA - Maßstäbe - neu definiert.

Ich besitze ein Mietshaus in Nordhessen. Die Elementarversicherung läuft seit einigen Jahren über die AXA. Durch unglückliche Umstände gabe es vor ein paar Jahren einen Sturm/Regenwasserschaden und im kalten Februar 2012 gleich zwei Leitungsbrüche kurz hintereinander.

Alle Schäden wurden zügig reguliert! Jedoch nahm die AXA die Schadenshäufigkeit zum Anlass, den Versicherungsbeitrag um 50 % heraufzusetzen. Das kann ich noch einigemassen nachvollziehen, vor allen Dingen, wenn diese Massnahme zietlich befristet ist. Jedoch wurde mir 6 Monate nach der Beitragserhöhung der Vertrag ausserordentlich gekündigt mit dem Hinweis auf die überdurchschnittliche Schadenshäufigkeit (die aber deutlich unterdurchschnittlich "preisgünstig" für die AXA waren) und dem Hinweis auf die Rücksichtnahme der AXA gegenüber der "Solidargemeinschaft".

Wenn ich nachrechne habe ich immer noch deutlich mehr Versicherungsbeiträge bezahlt, als an Regulation zurück gekommen ist. Hier sind natürlich die erheblichen "Vertriebs- und Verwaltungskosten" der AXA nicht berücksichtigt. Ausserdem setzt sich wohl niemand gern seinen Keller unter Wasser um eine Versicherung zu kassieren ...

Auch halte ich es für grenzwertig im Sinne der Solidargemeinschaft im März 2012 erst noch einmal kräftig zu kassieren um die "Verluste" zu minimieren und dann im September trotzdem zu kündigen. Faires Verhalten gegenüber dem Versicherungsnehmer sieht sicherlich anders aus. Natürlich äussert sich niemand in den oberen Etagen zum Fall, dem Versicherungsmakler, "Vertrauensmann", vor Ort ist die Massnahme peinlich - er exekutiert sie aber trotzdem. Vor diesem Hintergrund ergibt Maßstäbe / neu definiert der AXA einen vollkommen neuen Sinn ...

Mein Rat: sucht euch jemand anderen für euer Versicherungen !!

Die Versicherungsmitarbeiter werden sich immer herausreden wollen. Denn es ist das Geschäftsmodell der AXA: Die Kunden anlocken durch günstige Tarife, dann abzocken, im Schadensfall den Tarif erhöhen und doch am Schluss den Vertrag kündigen. Anscheinend ist der Versicherungsnehmer mit der Zeit zu teuer.

Hatte eine Axa Privathaftpflicht mit Verlust von Dienstschlüseln über Finanzen.de abgeschlossen. Immer pünktlich meine Beiträge gezahlt, sogar die jährliche Erhöhung um zwei Euro ohne einen Schadensfall gehabt zu haben. Mir wurde dann nach der Arbeit meine Jacke in der Kneipe gestohlen. Dienstschlüssel inklusive. Jetzt denkt man: Schlüssel gestohlen, Schließanlage wird ersetzt. Leider bin ich auf den Kosten von 4.000 Euro sitzen geblieben. Begründung: von der Schließanlage fehlte vor meinem Schadensfall bereits ein Schlüssel, man müsse nicht zahlen. Die nicht zur

Schließanlage gehörenden Tresorschlüssel müsse ich mit meiner Selbstbeteiligung ersetzen. Ich hoffe Ihr lest das aufmerksam und versichert Euch bei einem Unternehmen, dass seine zahlenden Kunden besser behandelt. Vielleicht kann ich so Andere vor finanziellem Schaden schützen und hoffentlich die Gewinne dieses Unternehmens schmälern...

Generell gilt: Wenn Versicherungen günstig sind, dann ist zu befürchten, dass es auch Probleme bei der Schadensregulierung gibt. Da hat der Versicherungskunde aber ein Recht auf Kündigung der Versicherung.

Auch sind die Sachversicherungen deshalb so günstig, weil die jeweiligen Versicherungsbedingungen das tägliche Leben entsprechend einschränken (Einbau von Sicherungssystemen im Haus, Vorsichtsmaßnahmen zur Vermeidung von Straftaten, wie Einbruch, durch Fremdeinwirkung Dritter). D. h. beim Verlassen des Hauses oder der Wohnung muss diese(s) verschlossen sein. Es darf keine Möglichkeit vorhanden sein, dass fremde Personen in das Haus eindringen können. Wird dies missachtet, entfällt automatisch der Versicherungsschutz. Auch gehört dazu die Dokumentationspflicht bezüglich wertvollen Schmuckes oder wertvoller Gemälde. Wichtig ist dabei in diesem Zusammenhang die Ermittlung eines Versicherungswertes (Wiederbeschaffungswertes).

Ein weiterer Punkt ist die Pflicht zur Modernisierung. Hat jemand noch alte Elektroleitungen im Haus, ist dieser verpflichtet, diese entsprechend auszutauschen, einschließlich dem Ersatz der alten Sicherungen. Der Sicherungskasten muss also neueren Datums sein, mit FI usw. Wegen des elektrischen Durchlauferhitzers muss ein größerer Kabelquerschnitt verlegt werden. Auch müssen die verwendeten Geräte ein GS-Zeichen tragen.

AXA würde ich nie wieder nehmen. Haben PKV dort ( eine Katastrophe nachdem die Colonia gestorben ist ), Rund-ums-Haus ( Schadensregulierung Glücksache, sagen im Schadensafall bei Gewitter Schaden entstand durch Ihren Stromversorger/Überlastung Netz), KFZ Vesicherung lohnt nicht (Schadenfall gehabt, Regulierung ein Alptraum ), Unfall-versicherung ( hoffen daß nix passiert, sonst steht man wahrscheinlich auch im Dunkeln...) Haben leider das Kleingedruckte (5 Jahresvertrag) überlesen und die Vermittlerin war stes auf Ihre Provision bedacht. Beratungwert gleich Null. AXA ist ein Rathhaus, Bürokratiewahnsinn, arbeiten nicht kostenbewusst, schicken für jeden Müll ein Brief, anstatt Mail, wenn überhaupt. Serviceanfragn übers Netz = Mülltonne. Große Verwaltung in Köln, Kosten werden auf die Kunden abgewältz, Sparen kennt die Axa nicht. Jeder Hunts&Kunts an Vermittler fährt dickes Auto - denn wir sind ja wer. Ziehen alles an Verträgen dort ab, da Beratung = NULL, also kann man sich auch Direktversichern. Beinahe vergessen: Hoffnung das kein Zahn kaputt geht, dann fängt das Spielchen im Vitaltarif erst richtig an, man hat Spaß mit diesem AXA Verein aus Köln, na dann...

Hallo,

ich bin mittlerweile seit 6 Jahren bei AXA. Angefangen mit Auto und Privathaftpflicht habe ich nun mitterweile fast alles bei AXA (Haus, Leben, Kranken Zahnzusatz).

Bishier würde ich der AXA folgende Schulnote geben: 2

Grund: Meine Betreuerin ist super. Sehr ehrlich, rät mir auch von manchen Produkten ab und ist nicht nur auf ihren Gewinn aus. Desweiteren hatte ich in den 6 Jahren zwei Schäden. Einmal einen Leitungswasserschaden (ca. 1200 EUR) und meine Kamera wurde mir gestohlen (ca. 300 EUR). Beide Schäden wurde ohne Probleme sehr schnell reguliert. Da diese 2 Schäden aber auch kurz hintereiander waren bekam ich auch Post das ich nun aufgrund der Schadenhäufigkeit eine Selbstbeteilung von 300 EUR im Vertrag haben muss, oder einfach mehr Prämie zahle, ich solle mich entscheiden was ich nun machen möchte.

Daraufhin ging ich sofort zu meiner Betreuerin. Ihr war das auch sichtlich unangenehm, da ich wie gesagt fast alles bei AXA habe hat meine Betreuerin nochmal direkt AXA Köln kontaktiert. Ergebnis: Man hat davon abgesehen und alles bleibt beim alten :) Top!

Man darf natürlich nichts mit sich machen lassen und immer direkt den RICHTIGEN Betreuer ansprechen. Es gibt ja mehr als nur einen!

Positiv finde ich auch das ich meine Hausrat+Haftpflicht+Glas jeden Monat kündigen kann! Dies ist dort alles in einem Paket. Also nichts mehr mit 5 Jahresverträgen etc. Für mich ein "Kaufgrund"! So ist die gute Verbindung auch entstanden.

Im Großen und Ganzen würde ich also die AXA weiterempfehlen. Ich hoffe natürlich das es so bleibt!

Grüße

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