Diebstahl? Wenn die Kassiererin d.Kasten unten im Korb nicht bemerkt u.ich sie nicht daran erinner?

5 Antworten

Wenn du es tatsächlich nicht bemerkt hast, dann ist es im Gegensatz zu dem, was hier die meisten geschrieben haben, kein Diebstahl. Zum Diebstahl gehört Vorsatz (§ 242 BGB: "Wer eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen..."). Man könnte aber ggf. an Unterschlagung denken.

Für mich hört sich das allerdings in diesem Fall nicht danach an als habe der Fragesteller das tatsächlich nicht bemerkt, sonder eher danach als legt er es darauf an. Das mit dem das ist kein Diebstahl ist, sehe ich zwar wie du, aber das Problem ist, das du zumindest erst ein mal mit dem Vorwurf konfrontiert bist eine Diebstahl begangen zu haben.

@Drachentoeter

Na ja, er schreibt ja auch "ausserhalb des Kaufhauses bemerken das der Kasten garnicht auf dem Bon steht"... da würde ich nicht von Vorsatz ausgehen. Ganz sicherlich hätte man aber einiges zu erkären, wenn man "erwischt" wird, andererseits denke ich, hätte die "Gegenseite" auch keine Chance, hier wirklich Vorsatz nachzuweisen.

Schon des öfteren passiert? Na sowas aber auch. Es ist die Pflicht des Kunden den Kassierer darauf aufmerksam zu machen daß da unten im Wagen noch ein Kasten mit was auch immer steht. Ich würde mal sagen daß das Diebstahl ist.

in diesem fall bist du sogar verpflichtet zurück zu gehen und es nachträglich zu bezahlen. sonst kann es passieren, dass du draußen wegen diebstahls angezeigt wirst.

Um von Diebstahl sprechen zu können, muss dem Täter bewusst sein, dass er sich etwas aneignet. Wenn man nur an der Kasse vorbeigeht und aufgrund eines organisatorischen Fehlers irgendetwas nicht auf der Rechnung erscheint, ist das natürlich kein Diebstahl. Trotzdem ist man verpflichtet alles zu bezahlen, was man kauft. Dazu gehören auch die Sachen, die von der Kassiererin übersehen werden. Diese Zahlungsverpflichtung ist aber Zivil- nicht Strafrecht.

Diebstahl setzt den Vorsatz voraus. Nach dem Strafrecht - kein Diebstahl. Es ist aber Ehrensache, wenn der Kasten nachträglich bezahlt wird. Die Verkäuferin ist verpflichtet, alle im und unter dem Einkaufswagen liegenden Waren zu berechnen. Jeder Verlust im Verkaufsraum bedeutet- Ökonomisch einen Ausgleich zu schaffen, also die anderen Waren zukünftig im Preis anzuheben.

Mitbewohnerin stiehlt und schuldet mir Geld - rechtliche Grundlage (Österreich)?

Wohne nun seit 4 Jahren mit meiner Mitbewohnerin zusammen und zwischenmenschlich passt es eigentlich meist recht gut, allerdings sind in den Jahren kleine Ärgernisse immer schlimmer geworden - vom anfänglichen mal was "ausleihen" ohne vorher zu fragen, ist mittlerweile ein freies Bedienen an meinem Kleiderschrank geworden, selbst wenn ich sie darauf anspreche, dass ich mein Zeug wieder zurück haben will, leugnet sie alles und meint ich hätte es selbst verlegt, worauf hin ich es dann bei ihrem Zeug finde - das geht von Kleinigkeiten wie make up, powerbank und sonnenbrille bis zu Dingen, die ich geschenkt bekommen habe wie ein 50€ Parfum. Ich habe mittlerweile jede Variante des Ansprechens probiert, von einfachem Bitten vorher zu fragen, über anflehen, sich nicht einfach bei mir zu bedienen, bis hin zu ausdrücklichen verbieten, sowie Nachrichten auf den häufig genommenen Gegenständen (auf dem Parfum in meinem Zimmer steht mittlerweile,dass sie es mir bezahlen muss, wenn ichs nochmal in ihrer Handtasche finde, da sie ohnehin die Hälfte aufgebraucht hat - letztens hab ichs trotzdem wieder an ihr gerochen). Aufgrund der Wohnungsaufteilung ist es mir nicht möglich, mein Zeug wirklich von ihr wegzusperren.

Mittlerweile reicht es mir schon so sehr, dass ich befürchte schon rechtliche Schritte androhen zu müssen, damit es endlich mal Wirkung zeigt - ich weiß, dass es sich wohl kaum für solche Kleinigkeiten wirklich auszahlen würde sich einen Anwalt zu holen, aber ich würde ihr gerne mal einen Gesetzestext vorlegen um ihr bewusst zu machen, dass sie das Gesetz bricht, bei dem was sie aufführt.

Ein weiterer Punkt ist, dass ich beim Einzug in die neue Wohnung "vorläufig" die meisten laufenden Kosten übernommen hab, da sie gerade auf Jobsuche war - mittlerweile ist das 2 Jahre her und ich zahle monatlich ca 130€ während sie gerade mal 50€ zahlt. mittlerweile hat sich das ganze mit früheren schulden auf einen betrag von ca 1500€ aufgeschaukelt, was vor allem für Studentenverhältnisse jede Menge bedeutet! Jedes Mal wenn ich sie darauf anrede kommt eine ausrede wie "nächstes Monat", "ich mach mal einen Dauerauftrag, wo ich dir immer ein bisschen was zurückzahl", "im sommer arbeit ich wieder 40h, da bekommst dann mal ein Monatsgehalt" - schlussendlich hab ich vl 3-4 mal 100€ bekommen und das wars.

Hier würde ich auch gerne wissen, was man da rechtlich machen kann - dass ich die gesamten Strom, Gas, Versicherungs und GIS-Kosten trage, kann ich anhand von Rechnungen und Kontoauszügen beweisen...

Hoffe mir kann jemand weiterhelfen ;)

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