Darf man ärmellos in der Gastronomie arbeiten?

5 Antworten

ich kann mich aber zusätzlich entsinnen, dass vor ein paar Jahren mal im Gespräch war, für Personen, die in der Sonne arbeiten, grundsätzlich langärmlige Kleidung vorzuschreiben. Dies allerdings aus "Sicherheits-/Gesundheitsgründen", damit der Arbeitnehmer keinen Hautkrebs bekommt. Ich weiß allerdings nicht mehr, ob das durchgegangen ist.

Es ist ziemlich egal, ob es gesundheitsamtlich erlaubt ist, finde ich. Entscheidend ist, was die Chefin möchte!! Ich arbeite seit 28 Jahren in der Gastronomie und finde Bedienungen in Tops und ärmellosen T-Shirts im Sommer äußerst unangenehm. In einem Berufsbekleidungsladen wirst du wohl keine ärmellosen T-Shirts für Kellner finden und das sagt ja eigentlich schon alles :-)...

naja, egal ist es nicht. ohne stumpfhose zb darfst du in der gatro auch nicht arbeiten, wenn du einen rock anhast.

@jaguar4

Wer schreibt das vor?? Sieh dir mal im Sommer die Bedienungen an, sehr viele tragen Röcke und KEINE Strumpfhosen. Ich wüßte nichts von verhängten Bußgeldern gegen die Mädels.

Ästhetischer finde ich auf jeden Fall etwas mit Ärmeln, auch wenn es nur kurze sind.

ärmellos nein, 1/2 ärmelig im service ja. es muss sichergestellt sein, das keine körperflüssigkeit (schweiß)an die speißen und getränke gelangen. Hinter der theke müßtest du rechtlich gesehen eine geschlossene kopfbedekung tragen. in großküchen ist es verboten schmuck jeglicher art zu tragen selbst kein ehering oder armbanduhr. dein betrieb ist verpflichtet dich einer hygienschulung nach DIN 10 514 und im Infektionsschutzgesetz sowie in den grundregeln der HACCP zu unterweisen

Küche und Gastbereich sind allerdings unterschiedliche Bereiche, die auch unterschiedlich bewertet werden, was sog. Hygienebekleidung betrifft. Schon mal einen Barkeeper mit so einem lustigen Kunststoffmützchen, wie es Fleischer im Schlachtbetrieb tragen, gesehen?

Prinzipiell JA. Zur Himmelfahrt ist mittlerweile "Oben ohne"-Bedienung in verschiedenen Kneipen üblich, ohne daß Gesundheitsämter einschreiten. Wenn die Chefin allerdings auf bestimmter Kleiderordnung besteht, ist sie natürlich im Recht und kann das durchsetzen. Ist schließlich ihr Laden und sie bestimmt, wo es lang geht.

Macht sich ein Arbeitnehmer durch das Arbeiten ohne „Gesundheitszeugnis“ strafbar?

Guten Tag,

Ich habe folgendes Problem und hoffe, dass ihr so nett wärt, mir dabei zu helfen:

Ich arbeite seit August letzten Jahres als Aushilfskraft in einem Schnellrestaurant. Ende letzten Jahres habe ich einen neuen Arbeitsvertrag unterschrieben, was aufgrund der Mindestlohnerhöhung notwendig war.

Anfang diesen Jahres wurden die Löhne der Arbeitnehmer aus dem Betrieb verzögert (mittlerweile gar nicht mehr) ausgezahlt, was damit begründet wird, dass die Unterlagen mehrerer Mitarbeiter nicht vollständig seien.

Zunächst hieß es, dass nur die Unterlagen der Festangestellten nicht vollständig seien. Dann hieß es, dass nun die Unterlagen aller Arbeitnehmer nicht vollständig vorliegen würden. Der Vorgesetzte würde sich an jeden Einzelnen wenden, um ihm mitzuteilen, welche Unterlagen fehlen.

Am 1. März (also weit nachdem ich den Arbeitsvertrag unterschrieben hatte) wandte sich mein Vorgesetzter an mich und teilte mir mit, dass nun wohl doch einige Unterlagen fehlen würden. Bei diesen handelt es sich um Belehrungen (welche nicht durchgeführt wurden). Darunter die Belehrung durch das Gesundheitsamt nach dem Infektionsschutzgesetz.

Irrationalerweise wurde mir die Schuld für das Nichtauszahlen der Löhne zugewiesen (da angeblich meine Unterlagen als letztes fehlen würden, wobei anscheinend nicht bedacht wurde, dass ich erst letzte Woche aufgrund dieser Angelegenheit kontaktiert wurde; andere Mitarbeiter wurden noch gar nicht kontaktiert, obwohl es ja hieß, dass von niemandem vollständige Unterlagen vorliegen würden). Das ist einer von mehreren Gründen, weshalb ich mit dem Gedanken spiele, zu kündigen.

Ich habe nach einiger Recherche herausgefunden, dass sich ein Arbeitgeber dadurch strafbar macht, dass er Angestellte ohne die besagte Belehrung, arbeiten lässt.

Nun stellt sich mir die Frage, ob ich mich durch das Arbeiten ohne Belehrung über das Infektionsschutzgesetz strafbar gemacht habe (obwohl ich schon länger in dem Betrieb arbeite, wurde ich nicht auf die Notwendigkeit einer Belehrung hingewiesen)?

Des Weiteren frage ich mich, ob die Nichtauszahlung der Löhne eine rechtlich legitime Sanktion für das Fehlen von Unterlagen ist.

Würde ich mich also dadurch strafbar machen, wenn ich zur Arbeit erscheine, obwohl mir eine Belehrung fehlt (mein nächster Arbeitstag wäre morgen; die Belehrung kann aufgrund von Blockseminaren, welche ich besuchen muss, erst frühestens übernächste Woche stattfinden)?

Ist es notwendig, einen Nachweis über die Belehrung nachzureichen, nachdem ich gekündigt habe (die Kosten für die Belehrung müssten von mir getragen werden) ?

Ist es demnach sinnvoll, gegen ein mögliches beharrendes Nichtauszahlen meines Lohnes (nach meiner baldigen Kündigung) rechtlich anzugehen?

Ich bedanke mich schon im Voraus für eure Antworten und bin für jede Hilfe sehr dankbar!

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