BF17 - Versicherungskosten?

7 Antworten

In den Sauren Apfel beißen. War bei mir nicht anders....
Als meine Mutter wegen mir erstmalig seit vielen Jahren wieder ein Auto auf sich zugelassen hat, wurde sie in SF 1/2 eingestuft, was alleine schon viel war. (denn sie war mal ganz weit unten) Dazu kam noch ein Aufschlag, weil ich U25 war. Junge Fahrer sind teuer. Ohne mich hätte sich deutlich weniger gezahlt. (und das obwohl ich schon einen Rabatt hatte, wegen Führerschein mit 17)
Das hat nicht nur mit BF17 zu tun. Dafür gibts bei einigen Versicherungen (wie z.B. bei meiner) später dann sogar Rabatte.
Muss man sich alles erarbeiten. Mein Auto läuft aus diesem Grund immer noch auf meine Mutter (die praktischerweise kein eigenes hat). Mittlerweile bin ich bei rund 90€ alle 3 Monate.... angefangen mit einem deutlich höheren Betrag.

Hallo,

bevor in die Diskussion "Hoher Beitrag für Junge Fahrer - gerechtfertigt oder nicht" eingestiegen wird, gilt es ein Detail noch einmal genau zu klären:

Wurde(n) die Versicherung(en) in der Tat nach dem Beitrag für den Einschluss von "BF 17" gefragt? Oder wurde sich nach dem Beitrag für den Einschluss von Fahranfänger erkundigt?

Hintergrund: In der Tat stellen Fahranfänger ab 18 für die Versicherungen ein - statistisch gesehen - deutlich höheres Risiko dar. (Das hat mit den Fahrkünsten des Einzelnen nichts zu tun). Diese Risikogruppe reicht dann bis zu einem Alter von ca. 23 - 25 (Das ist von Versicherung zu Versicherung verschieden). Und hier wird dann auch ein entsprechender Zuschlag auf die "normale" Prämie fällig.

Anders wird dies von vielen Versicherern für "BF 17"-Fahrer gehandhabt. Hier ist die Statistik wieder ein Freund der jungen Leute, da das Unfallrisiko mit einem erfahrenen Fahrer an der Seite im Durchschnitt deutlich besser ausfällt als bei den - alleinfahrenden - Fahrern ab 18. Entsprechend sind die Zuschläge hier meist DEUTLICH geringer als für die erstgenannte Gruppe.

Was keine Auswirkung hat, ist die Frage, wie häufig der junge Mensch das Fahrzeug nutzt. Es ist für die Statistik quasi unmöglich zu erfassen, ob das Unfallrisiko pro Fahrt dann höher oder niedriger ist.

Also, Fazit: Vielleicht noch einmal mit Jemandem in Kontakt treten, der Ahnung von Kfz-Versicherungen hat (das Internet oder irgendwelche Hotlines sind da nur bedingt eine gute Wahl) und von demjenigen eine günstige Alternative suchen lassen. (Hinweis: Bei laufenden Verträgen können diese Alternativen i.d.T. sehr begrenzt sein...)

Viele Grüße

Loroth

Muss man sich halt durchrechnen, bei welcher Versicherung du am günstigsten mitversichert werden kannst und im Zweifel am Jahresende dahin wechseln! Ein erhöhter Beitrag ist dabei aber normal, da das Risiko eines Unfalls bei fahranfängern höher liegt!

Das ist Unsinn. deine Eltern müssen nur auf den Rabatt verzichten, den sie erhalten, wenn sie dich als Fahrer ausschließen. Das sind dann monatlich ein paar Euro, die es teurer wird. Wenn du unbedingt fahren willst, musst du das eben übernehmen. Du kannst ja einen kleinen Job für 450 € nehmen

Wie oft du fährst, ist natürlich vollkommen egal.

Bei 280€ bekommt man leider keinen Rabatt mehr.. 

@Koopar

Die Rede ist hier von der Schadenfreiheitsklasse.

Mit der Schadenfreiheitsklasse hat das gar nichts zu tun und etwas mehr als ein paar Euro im Monat sind das schon

Du kannst ja auch bei "2-3 Mal im Monat fahren" einen sehr teuren Unfall verursachen, außerdem kann das jeder sagen, wie soll die Versicherung das kontrollieren? Setz dich hinters Steuer, aber dann musst du auch (bzw. deine Eltern) mit eventuellen Konsequenzen leben.

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