Betrunkenen Kumpel Fuß gebrochen - inwieweit bin ich verklagbar?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Strafrechtlich wirst du dafür nicht zu belangen sein, auch wenn manche Leute hier sich als Anwälte der Betrunkenen aufführen wollen. Man muss hier nämlich betrachtet, dass es bei dem Opfer um einen Freund von dir und nich einen Fremden handelt. Das war sicher nicht die erste Rauferei die ihr beiden hattet und wenn dein Freund das bestätigt, dann kann man hier davon ausgehen, dass die Körperverletzung hier ein Unfall war und dass die Rauferei ein gegenseitigem Einverständis zugrunde liegt.

Zivilrechtlich und ist das eine andere Geschichte, denn du bist trotzdem der Schuldige an dem Unfall, egal ob es jetzt strafrechtlich relevant ist oder nicht. Deine Haftpflichtversicherung wird hier im Zweifel für den entstandenen Schaden aufkommen müssen.

Aber sonst gehts dir gut????? Es spielt keine Rolle ob es sich um einen Freund oder Fremden handelt!!! Wenn ich einen guten Freund von mir umbringen würde würde ich genauso wegen Mordes verurteilt oder meinst du ich hätte strafrechtlich nichts zu befürchten nur weil es ein Freund war??? Deine Antwort ist absolut schwachsinnig denn das Gesetz macht bei einer fahrlässigen Verletzung keinen Unterschied zwischen Freund und Fremden!! Das ist Quatsch!!! Es ist und bleibt ne FAHRLÄSSIGE KÖRPERVERLETZUNG egal Freund oder Fremder!!!

Wenn ich einen BETRUNKENEN Freund schubse handel ich FAHRLÄSSIG! Er wusste schließlich ganz genau das sein Freund BETRUNKEN war und dadurch eh kaum noch gerade aus laufen konnte!! Das ist das warum es FAHRLÄSSIGE KÖRPERVERLETZUNG ist!!

Bitte verbreite hier nicht mehr so einen Quatsch! DANKE!

@CaraRagazza78

Doch das macht einen extremen Unterschied wer das Opfer ist.

Du vergleichst hier Äpfel und Birnen, ein Mord ist im Gegensatz zu einer Körperverletzung nicht einwilligungsfähig da sittenwiedrig.

Wenn ich mich mit nem Freund zum pöhlern treffe und ich ihm dabei das Bein breche ist es auch keine Körperverletzung und genau so verhält es sich mit der Rauferei unter Freunden. Zu betrachten ist hier lediglich ob es sich bei dem Entfernen von der Rauferei das Opfer seine Einwilligung entzogen hat und der Täter hier exessiv gehandelt hat. Da das Opfer der Meinung ist, dass seine "Mutter überreagiert" gehe ich davon aus, dass dies hier nicht der Fall ist.

Opfer und Täter sind der Schilderung nach minderjährig (weil sonst hat seine Mutter hier echt nichts zu entscheiden, da eine Körperverletzung nur nach Strafantrag gem. §158 StPO und §77 StGB verfolgt wird und das Opfer nicht an einer Strafverfolgung interessiert zu sein scheint) und alkoholisiert gewesen, deshalb ist auch eine Fahrlässigkeit (im Sinne der Kenntniss über die alkoholisierung des Opfers) schwierig, da man nicht davon ausgehen darf, dass minderjährige sich vollständig über die Folgen des Alkoholrauches bewusst sind. Das ist schließlich der Grund, warum minderjährigen nur ein beschränkter Zugriff auf Alkohol haben dürfen.

Bitte ein bisschen weniger Emotionen und mehr Sachlichkeit.

In welcher Lage dein Freund war, ist vollkommen egal, du hast ihn verletzt und warst voll zurechnungsfähig. Nur, weil dein Freund betrunken ist, legitimiert das nicht eine Körperverletzung. Wegen dieser wirst du auch angeklagt und hast leider nichts in der Hand!

Ich denke, dass er sich in einer besseren körperlichen Verfassung hätte fangen können. Immerhin wiegt er 90kg und ich gerade mal 60kg. Außerdem ist der Boden im Park sehr uneben. Aber spielt das überhaupt eine Rolle?

Vor Gericht ist gar nichts egal, wenn es um die Beurteilung eines Falles geht.

@Holger4712

Wenn man wegen Körperverletzung angeklagt wird, ist es irrelevant, in welcher Verfassung das Opfer war, wenn du selbst betrunken wärst, wäre das eine andere Geschichte, aber dein Opfer ist doch nicht schuldig, weil es betrunken war!

Du hast eine Körperverletzung begangen und warst zum Zeitpunkt voll schuldfähig! Eben WEIL dein Freund betrunken war!! Das macht die Sache schlimmer weil er nicht mehr richtig im Stande wahr sich zu wehren!!

Wenn Du nüchtern warst, warum rammst Du ihn dann?

Aus Spaß. War nicht meine Absicht, dass er sich ernsthaft verletzt.

@xRandomGuy

Toller Spass. Du hast ihn verletzt, warst nüchtern, also keine Ausrede mehr.

@holgerholger

Wow, danke für den konstruktiven Rat. Und nun geh.

@holgerholger

Spass????? Einen BETRUNKENEN Freund zu schubsen??? Toller Spass!!!

@CaraRagazza78

Mit GuteFrage.net hab ich, glaube ich, die falsche Seite für mein Problem ausgewählt...

@xRandomGuy

Nein du willst nur nicht einsehen das es sch.eisse war was du gemacht hast und die Mutter im Recht ist! DU hast deinen Freund geschubst obwohl du wusstest das er ziemlich betrunken war! Das ist eine FAHRLÄSSIGE Handlung und somit Körperverletzung! Sieh es einfach ein! Seine Mutter kann dich zurecht anzeigen! Oder glaubst du das du in einem anderen Forum andere Antworten bekommst?? In einem anderen Forum wird auch keiner deine fahrlässige Tat für gut heissen!

@CaraRagazza78

Ich habe auf Antworten gehofft mit a) eigener Erfahrung oder b) belegten Aussagen. Was du machst ist für die Tonne, weil es einfach dahergeredetes Zeug ist.

@xRandomGuy

Was DU machst ist für die Tonne!! Dein Verhalten deinem betrunkenen Freund gegenüber ist unter aller S.au gewesen!! Geht das nicht in deine Birne Junge????? Dein Freund war BETRUNKEN, der Boden im Park UNEBEN und DU hast ihn GESCHUBST!!! Das ist fahrlässige Körperverletzung!! Was ist daran für die Tonne???? Seine Mutter kann dich zurecht anzeigen!

Und das SIND Antworten aber die passen dir nicht weil man dir ZU RECHT die Schuld gibt! Das ist das was dich stört!

@CaraRagazza78

Wer behauptet hier eigentlich die ganze Zeit, dass ich stocknüchtern gewesen wäre? Und wie wärs mal mit ein paar Paragraphen auf die du deine Aussagen stützen könntest?

@xRandomGuy

Kannste haben!!!

§ 229 Fahrlässige Körperverletzung

Wer durch Fahrlässigkeit die Körperverletzung einer anderen Person verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

http://dejure.org/gesetze/StGB/229.html

Und ausserdem.... laber nicht!! Du warst NÜCHTERN!!

andere, darunter ich, sind eher nüchtern geblieben.
@CaraRagazza78

Und wenn du schreibst NÜCHTERN denke ich da an unter 1 Promille! Und dein Freund hatte über 2 Promille also konntest du noch sehr gut einschätzen was du tust!! Du warst voll schuldfähig zum Tatzeitpunkt! Du wusstest sehr genau was du tust! Wenn du dich genauso wie hier in WIDERSPRÜCHE verstrickst wirst du 100 Prozent vor Gericht verlieren! Oben sagst du wärst nüchtern gewesen und jetzt warste auf einmal betrunken! Seltsam!

@CaraRagazza78

Eher nüchtern bedeutet nicht komplett nüchtern.

@CaraRagazza78

Toll, einen einfachen Paragraphen kann jeder zitieren. Ich wusste schon, dass eine Körperverletzung zur einer Strafe führt, aber es geht hier um die Umstände.

@xRandomGuy

Trotzdem reicht das aus um noch voll schuldfähig zu sein! Du warst schließlich noch Herr deiner Sinne und wusstest was du tust! Steh einfach dazu was du getan hast! Es war eine fahrlässige und leichtsinnige Tat! Du hast fahrlässig gehandelt und musst dafür jetzt gerade stehen!

@CaraRagazza78

Ehrlich gesagt weiß ich doch schon von meiner Schuld, seitdem ich die Frage gestellt habt. Es geht mir vielmehr darum, was mich vor Gericht erwarten könnte und ob es überhaupt zu einer Strafe kommen könnte.

@xRandomGuy

Raffst du es immer noch nicht??? Dein Freund war BETRUNKEN, der Boden im Park war UNEBEN!! Das sind alles Sachen die die Tat schlimmer machen! Du hättest ganz genau wissen müssen was passiert wenn du einen betrunkenen auf einem unebenenen Boden schubst! Mit 2 Promille kann man sich eh kaum auf den Beinen halten und wenn der Boden uneben ist erst recht nicht! Und das ist genau das was die Tat schlimmer macht! Du hättest es vorhersehen und vermeiden können das er stürzt! Du warst FAST nüchtern und Herr deiner Sinne! Du wusstest zu dem Zeitpunkt GENAU was du was tust und bist voll schuldfähig gewesen! Zu einer Strafe wird es DEFINITIV kommen! Aber WELCHE entscheidet der Richter! JETZT KAPIERT???

@CaraRagazza78

Ausserden wolltest du den Paragraphen!

Und wie wärs mal mit ein paar Paragraphen auf die du deine Aussagen stützen könntest?

Wie gesagt das dein Freund sternhagel voll war macht die Tat schlimmer! Weil er nicht mehr in der Lage war geradeaus zu laufen!

@CaraRagazza78
  1. Nicht so aufregen, du stehst wahrscheinlich fast vor einem Herzkasper.
  2. Ab 1,7 Promille gilt man, so glaube ich, als alkoholkrank. Der Unfall hätte genauso gut früher oder später ohne eine Fremdwirkung passieren können.
@xRandomGuy

Aber sonst gehts dir gut?? Ab 1,7 Promille ist man doch nicht alkoholkrank!! Zumindest nicht wenn es EINMAL oder SELTEN vorkommt! Jetzt willst du deinen Freund auch noch als Alki darstellen um vor Gericht besser da zu stehen! Schäbiger gehts wohl nicht was?? Ach und du meinst deine Aussage macht es jetzt besser??? Es interessiert den Richter nicht die Bohne was OHNE Fremdeinwirkung später passiert wäre! Du hast trotzdem eine fahrlässige Körperverletzung begangen!! Wenn ich einen Menschen umbringe mache ich die Tat dann besser wenn ich sage das derjenige sich vielleicht früher oder später selbst umgebracht hätte??? Entlastet mich das dann?? Bin ich dadurch unschuldig??? NEIN! Und hast eine fahrlässige Körperverletzung begangen und Punkt!

@CaraRagazza78

Steh zu dem was du getan hast und steh dafür gerade!

@CaraRagazza78

Um auf dein Mordbeispiel zurückzukommen: Es wird hier unterschieden zwischen Mord und Totschlag. Das eine geschieht mit Motiv und Plan, das andere ist eine Affekthandlung. Warum kann man nun sagen, dass mein Tackle eine fahrlässige Handlung war, wo ich doch keine Absicht hatte ihm weh zu tun?

@xRandomGuy

Eben weil du es nicht mit Absicht getan hast war es fahrlässig! Dein Freund war BETRUNKEN, der Boden im Park war UNEBEN und du warst in der Lage zu wissen das er sich verletzen wird wenn du ihn schubst! DARUM ist es eine fahrlässige Körperverletzung! Was hast du denn geglaubt was passiert wenn du ihn schubst??? Du hättest wissen müssen das er sich verletzt! Und somit war dein Verhalten fahrlässig! Du windest dich hier wie ein AAL aber du wirst aus der Sache nicht rauskommen! Dein Handeln war fahrlässig und du warst im voll schuldfähig! Denn du warst Herr deiner Sinne und wusstest genau was du tust!

@CaraRagazza78

Es war nicht meine Absicht ihm wehzutun. Du verstehst das hier völlig falsch.

@xRandomGuy

Rede ich chinesisch???? Du wolltest ihn vielleicht nicht absichtlich verletzen aber du HAST ihn verletzt weil du ihn im BETRUNKENEN Zustand auf einem UNEBENEN Boden GESCHUBST hast!! Und DAS war fahrlässig! JETZT KAPIERT???? Was ist daran so schwer zu verstehen???

@CaraRagazza78

BEISPIEL:

Mal angenommen ich ziehe um und werfe er Einfachheit halber manche Sachen aus dem ersten Stock meiner Wohnung weil ich keinen Bock habe die nach unten zu tragen zum Beispiel ein nen Plastikklappstuhl. Jetzt läuft aber jemand unten vorbei und wird getroffen. Ich hatte auch nicht die Absicht die Person zu verletzen aber dadurch das ich den Stuhl aus dem Fenster geworfen habe habe ich fahrlässig gehandelt weil ich hätte wissen müssen das jemand vorbei kommt und getroffen werden kann!! JETZT KAPIERT???

Du DU hättest wissen müssen das sich dein Freund im betrunkenen Zustand und auf dem unebenen Boden hätte schwer verletzen können! Und deshalb war das fahrlässig!

Warte erstmal ab, ob das eine erste Erregung ihrerseits war oder sie es auch ernst meint.

Strafrechtlich wirst du eher nichts zu befürchten haben, eine Klage ohne strafrechtlichen Hintergrund ist schwer zu gewinnen.

Wenn, dann käme strafrechtlich hier nur ein fahrlässige Körperverletzung in Frage, wenn überhaupt. Das wird dann aber die Staatsanwaltschaft prüfen, eine Verhandlung ist also durchaus möglich.

Wenn sie einen Strafantrag stellt, das kann sie als Erziehungsberechtigte, ich gehe mal davon aus, er ist unter 18, dann solltest du dir aber einen Anwalt nehmen.

Was meint denn dein Kumpel dazu?

Ach, keine Rechtsberatung, nur meine Meinung!

Mein Freund meint, dass seine Mutter überreagiert.

@xRandomGuy

Er ist der wichtigste Zeuge.

Strafrechtlich wirst du eher nichts zu befürchten haben, eine Klage ohne strafrechtlichen Hintergrund ist schwer zu gewinnen.

Aber sonst gehts dir gut??? Kein strafrechtlicher Grund??? Haaaaaaalloooo!!! Er hat seinen BETRUNKENEN Freund geschubst so das dieser sich den Fuss gebrochen hat! Das war schlichtweg Körperverletzung! Und das der Freund betrunken war macht die Sache schlimmer weil er hätte wissen müssen das der Freund sich in dem Zustand eh schlecht auf den Beinen halten konnte!

@CaraRagazza78

Du musst das nicht gut heißen, was ich schreiben.

Es sind hier viel zu wenig Einzelheiten bekannt. Es geht, wenn überhaupt, um eine fahrlässige Körperverletzung, dabei ist ein Besoffener umgeknickt und hat sich dummerweise die Haxxe gebrochen.

Dafür gibt es keinen Kerker, dafür will ihn aber die Mutti verklagen, obwohl er als Schüler sicher keine X tausende abdrücken kann.

Darum geht es. Ich habe als NichtJurist meine Einschätzung abgegeben, die muss dir nicht gefallen.^^

BTW: Multiple Fragezeichen machen eine Frage nicht fragender, sondern allenfalls lächerlicher.

"'Multiple exclamation marks,' he went on, shaking his head, 'are a sure sign of a diseased mind.'" (Terry Pratchett in "Eric")

@Holger4712
Es sind hier viel zu wenig Einzelheiten bekannt.

Diese Einzelheiten reichen! Der Fragesteller hat seinen betrunkenen Freund geschubst so das dieser sich das Sprunggelenk gebrochen hat! Wenn jemand betrunken ist weiss man das dieser dadurch sich eh schlecht auf den Beinen halten kann und wenn man denjenigen dann schubst handelt man fahrlässig und auch diese Fahrlässigkeit wird bestraft! Und zudem war der Boden im Park uneben was das laufen eines Betrunkenen noch mehr erschwert! Und ihn dann noch zu schubsen ist echt kein Spass sondern gemein! Wenn er ein Schüler / Teenie ist wird es eh auf Sozialstunden hinauslaufen! Aber anzeigen kann die Freundes ihn durchaus!

Unfallversicherung zahlungsverweigerung?

Hallo, kurz zu meiner Situation, ich hatte vor 2 Jahren einen Arbeitsunfall bei dem ich von einem Gerüst aus ca. 3 Meter höhe stürzte. Direkt nach dem Unfall wurde von meinem Hausarzt der auch Sportarzt ist ein Röntgenbild erstellt auf dem er eine Fersenbeinfraktur feststellte für weitere Untersuchungen bekam ich eine Überweisung für ein MRT jedoch war der frühestmögliche Termin erst 3 Tage später. Während diesen 3 Tagen bekam ich massive Beschwerden beim Schlucken und meine Mandeln mussten Kurzfristig entfernt werden, dadurch verzögerte sich der MRT Termin um ca 2,5 Wochen. Also ca. 3 Wochen nach dem Unfall wurde erst ein MRT durchgeführt mit dem Befund einer Fissur statt Fraktur. Jetzt verweigert meine Versicherung die Zahlung der Knochenbruchpauschale in höhe von ca. 8000€ und Beruft sich auf das Ergebniss des MRT´s und sagt es sei keine Fraktur gewesen. In diesen 3 Wochen ist doch sicher schon ein Teil der Verletzung ausgeheilt.

Deshalb meine Frage an die Mediziner unter euch: Kann es sein das die Verletzung in den 3 Wochen soweit ausgeheilt ist das nur noch eine Fissur erkennbar ist oder hatt sich mein Hausarzt geeirt ?

Und meine Frage an die Versicherer unter euch: Ist das Rechtens was die Versicherung da mit mir macht oder sollte ich mir Rechtlichen beistand besorgen?

PS: lReden hatt nichts genutzt, auch das Einschalten einer Schlichtungsstelle ist glaube ich vergebens (läuft allerdings nocht) aktueller Stand ist das die Versicherung meine CD mit den MRT Bildern möchte.

Vielen Dank ;)

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