Befreiung von der Rentenversicherungspflicht ja oder nein?

2 Antworten

Ab dem 01.01.2013 hat sich die Hinzuverdienst Grenze von 400 € auf 450 € erhöht !!! Dadurch ist auch eine Gesetzesänderung in Kraft getreten.Dein Arbeitgeber zahlt derzeit eine Rentenversicherungspauschale von 15 %,der derzeitige Beitragssatz liegt aber bei 18,9 %,es fehlen also 3,9 % die du von deinem Verdienst zahlen kannst oder dich auf Antrag auch befreien lassen kannst.Denn Vorteil den du durch den geringen Anteil hättest ist,das du das ganze Versicherungspaket der Rentenkasse in Anspruch nehmen könntest,falls dir etwas passieren sollte.

Was bezahle ich wenn ich diesen Befreiungsantrag nun in ansprcueh nehmen würde? 

Hallo, also seit dem 1.1.2013 gilt für neue 450-Euro-Minijobs die Rentenversicherungspflicht, das bedeutet für dich 3,9% Abschlag vom Bruttolohn für die Rentenversicherung, der AG legt nochmal 15% dazu!

Wenn du nun diesen Befreiiungsantrag stellst, dann hast du eben keine Abgaben, also bekommst deinen Lohn Brutto wie Netto, eben ohne Abzug!

Vor- und Nachteile findest du in der minijob-zentrale.de unter Mi­ni­jobs im ge­werb­li­chen Be­reich -> Ver­si­che­rungs­pflicht in der Ren­ten­ver­si­che­rung

Gruß siola

Eintragung Lohnsteuerklasse bei 2 Minijobs (zusammen unter 450€)?

Moin.

ich bin ledig und übe derzeit einen Minijob aus. Dieser wird momentan pauschal versteuert mit 2%. Nun will ich zusätzlich noch einen zweiten Minijob ausüben (beide Minijobs zusammen definitiv unter 450€). Bei diesem muss ich einen Personalfragebogen ausfüllen, in dem auch das Feld "Lohnsteuerklasse" auszufüllen ist. Eine google Suche ergab widersprüchliche, schwammige und nicht-eindeutige Ergebnisse. Unter Anderem wurde gesagt, dass es wohl pro Minijob eine Lohnsteuerklasse (LSK) gäbe (1. mit LSK I, jeder weitere mit LSK VI). Das Feld lässt aber nur Platz für ein Zeichen, daher die Frage

a) Welche LSK trage ich in das entsprechende Feld beim 2. Minijob ein? Die bisherige LSK vom ersten Minijob oder die vermutlich zukünftige vom zweiten?

Ich habe außerdem noch gehört, dass Bruttoverdienst unter 450€ steuerfrei sei. In meinen Augen gibt es aber nur eine Definition von steuerfrei, nämlich wenn von dem Betreffenden Einkommen absolut keine Steuern abgehen. Dies trifft auf den ersten Minijob wegen der 2% Pauschalsteuer einfach nicht zu. Dazu habe ich gelesen, dass man bei dem betreffenden Arbeitgeber statt dieser Pauschalsteuer auch den Wunsch nach Versteuerung mit LSK I bzw. VI äußern kann.

b) Kann ich einfach so beim ersten Arbeitgeber nach LSK I versteuern und somit die 2% Pauschalsteuer sparen?

c) Wenn ja, hat dies Auswirkungen auf den 2. Minijob und was muss ich beachten?

Bitte achtet darauf, präzise auf meine Fragen zu Antworten. Ich übe nebenbei keinen Hauptberuf aus und bin auch in keinem Sonderfall xyz.

Vielen Dank im Voraus!

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Minijob Problem Knappschaft Bahn See

Hallo Leute, habe ein Problem bzw eine Frage weil ich selber nicht weis ob es ein Problem ist. Undzwar arbeite ich seit circa 6 Moante bei einer Reinigungsfirma (Minijob) wo ich als 156€ angemeldet bin. Seit Mitte Dezember arbeite ich noch in einer anderen Firma (Minijob) angemeldet als 230€. Nach meinem Wissen und Recherchen darf ich an 2 Stellen einen Minijob haben solange die Gesamtsumme nicht 450€ überschreitet. Deswegen habe ich mich auch noch bei einer zweiten Firma angemeldet. Das heißt ich bin moment an 2 Stellen angemeldet mit einer Gesamtsumme von 386€. Jetzt hat aber mein erster Arbeitgeber wo ich seit 6 Monaten arbeite einen Brief von der Knappschaft bekommen. In dem steht:

Sehr geehrte Damen und Herren, nach unseren aktuellen Feststellungen übt Ihr Arbeitnehmer mehrere geringfügüg entlohnte Beschäftigungen aus. Laut unserem Datenbestand haben Sie Ihren Arbeitnehmer versicherungspflichtig in der Rentenversicherung mit dem Beitragsgruppenschlüssel 1 gemeldet. Neben der Beschäftigung bei Ihnen übt ihr Arbeitnehmer (ein) weiteres Beschäftigungsverhältnis aus. In diesem Beschäftigungsverhältnis bei dem anderen Arbeitgeber besteht nach den übermittelten Meldungen Versicherungsfreiheit bzw keine Versicherungspflicht in der Rentenversicherung. (Beitragsgruppenschlüssel 5) Aufgrund der Meldung mit dem Beitragsgruppenschlüssel 5 zur Rentenversicherung hat sich Ihr Arbeitnehmer vermutlich in einer Beschäftigung von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen. Die Befreiung von der Rentenversicherungspflicht wirkt sich auf die bei Ihnen ausgeübte Beschäftigung aus. Wir bitten Sie, Ihre Meldung und die Beitragsnachweise zu überprüfen und gegebenfalls zu korrigieren. Auf Antrag werden Ihnen zu Unrecht entrichtete Beiträge erstattet. Bevor Sie die melde- und beitragsrechtlichen Korrekturen vornehmen, klären Sie den Sachverhalt bitte gemeinsam mit Ihrem Arbeitnehmer. Unser heutiges Schreiben erfolgt auf der Grundlage unseres aktuellen Datenbestandes. Es ist durchaus möglich, dass die weitere Beschäftigung bei dem anderen Arbeitgeber bereits beendet und der Arbeitgeber lediglich seinen Meldepflichten noch nicht nachgekommen ist.

Jetzt hat mir der erste Arbeitnehmer der dieses Schreiben bekommen hat mir Angst gemacht, weil er meint das ich nicht an 2 Stellen Minijob machen darf und wenn, das ich bei eins davon versicherungspflichtig sein MUSS. Und deswegen würde ich jetzt einen Bußgeld oder so bezahlen muss.

Entweder hat er keine Ahnung und labbert Mist oder ich habe eine Problem.

Kann mir vielleicht einer helfen und dieses Schreiben mir erklären was das genau heißt? Stecke ich in Schwierigkeiten oder ist so ein Brief normal wenn ich mich an einer neuen Stelle noch anmelde?

Bitte um eure HILFE. Bedanke mich für Ihre Antworten

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