Baum aufs Grundstück gefallen , Haus & Grundbesitzerhaftpflicht?

5 Antworten

Weiß nicht, ob man die Windstärke noch ermitteln kann, bei der das passiert ist. Aber da man ja von einem Orkan gesprochen hat, gehe ich mal davon aus, daß höhere Gewalt im Spiel war. Und somit muß niemand haften. Jeder trägt seine Schaden selbst oder hat eine passende Versicherung (nicht die Haftpflicht) abgeschlossen.

Also, bei uns ist exakt das gleiche passiert, deshalb weiß ich es jetzt ganz genau. Wenn die Bäume offensichtlich schon vorher morsch waren, haftet (falls überhaupt) die Haftpflichtversicherung des Baumbesitzers. Aber meistens nur für die Schäden, die durch die Bäume verursacht wurden, nicht den Abtransport etc. Waren die Bäume jedoch intakt, haftet die Gebäudeversicherung desjenigen, bei dem der Schaden entstanden ist, aber nur im Rahmen des jeweiligen Vertrages. Baumentsorgung ist hier meistens nicht inbegriffen. Zäune sind zumeist unter Nachbarn 50:50 finanziert worden - in einem solchen Fall teilen sich beide Gebäudeversicherung den Schaden. Ansonsten übernimmt es jene vom Zaunbesitzer voll bzw. bis in Hohe der Maximalhaftung.

Achtung!Die Wohngebäude leistet unter Umständen für den Schaden nicht.Laut deiner Beschreibung ist die Mauer und der Zaun in Mitleidenschaft gezogen worden.Diese Bestandteile sind nur versichert wenn sie in den besonderen Vereinbarungen extra abgesichert worden sind (§ 1.2b VGB).Prüfe deshalb deine Versicherungsunterlagen.Ansonsten handelt es sich um einen Sturmschaden der laut VGB normal reguliert wird.

Es geht weniger um die Mauer bzw den Zaun. Die Bäume (es sind 4 Stück) sind über 20 Meter hoch und waren direkt an der Grundstücksgrenze. Sie sind in kompletter länge auf unser Grundstück gefallen. Es geht also in erster Linie um die beseitigungskosten der Bäume.

Ist ein morscher oder sonstwie beschädigter Baum umgestürzt, haftet der Eigentümer; bei einem gesunden Baum zählen Sturmschäden als höhere Gewalt.

Der Schaden wird durch Deine Versicherung (wie auch immer diese bei Euch heißt: Feuerkasse o.ä., bestimmt nicht durch die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht oder Wohngebäude Versicherung) erstattet, bei der Du gegen Sturm und Elementarschäden versichert bist.

DH. Wenn man gegen Sturm- und Elementarschäden versichert ist, sonst nicht. Leider. Haben extra deshalb eine Versicherung für unser Haus abgeschlossen.

DH für die einzige richtige Antwort.

Bei uns heißt die Versicherung "Gebäudeversicherung", und die übernimmt den Schaden.

Nicht abbezahltes Haus mit 3 Wohnungen vermieten und neues Haus kostengünstig bauen?

Hallo. Bei uns bietet sich gerade die Gelegenheit das Nachbargrundstück ca 400m² für kleines Geld zu erwerben. Unser Haus besteht momentan aus 3 Wohnungen mit 105, 85 und 80 m². Dazu kommt noch eine Garage und ein Partyhaus und von den Balkonen ein herrlicher Blick ins grüne Tal! Die 80 m² Wohnung mit eigenem Eingang ist an meine Mutter (60) vermietet. Die beiden anderen Wohnungen haben eine Haustür und je eine Wohnungseingangstür.

Jetzt stellt sich mir die Frage, ob es nicht besser wäre die anderen beiden Wohnungen (beide mit Balkon und Gartenanteilen) auch zu vermieten und das Nachbargrundstück mit einem kleineren Einfamilienhaus zu bebauen. Unser jetziges Haus haben wir zu einem Drittel geschenkt bekommen. Wir haben unser jetziges Haus fast komplett saniert in 2012 und 2015. Wir schätzen den Wert unseres jetzigen Hauses auf ca. 280 - 300 k €. Aufgenommen haben wir 160k €.

Die Gesamtkosten für das neue Haus inkl. Grundstück würden ca. 180k € betragen, die Unterhaltskosten würden sich quasi halbieren. Ca. 10 % können wir noch an Eigenkapital ansetzen für den Neubau. Die Mieteinnahmen würden unsere jetzige Darlehensbelastung mehr als nur tragen. Zudem liegen die Zinsen NOCH im Keller. Meiner Frau ist das ganze etwas unsicher; ich aber denke nicht nur an jetzt sondern auch etwas in die Zukunft. Ich muss noch ca. 25 Jahre arbeiten, verdiene nicht schlecht, habe noch eine Kapitallebensversicherung ca. 60k € und zwei Direktversicherungen mit je 50k € die alle schon länger als 10 Jahre laufen. Und meine Frau hat noch eine Riesterförderung frei, die wir für einen Bausparvertrag nutzen könnten. Wenn wir dies verwirklichen könnten, hätten wir in 19 Jahren ein Haus abbezahlt und in ca. 20 Jahren das neue Haus abbezahlt. Dann wäre ich knapp 60 und hätte etwas zu meiner wahrscheinlich kläglichen Rente dazu. Ich weiß, dass die Mietwohnungen sicherlich auch mal leer stehen werden, aber dafür würde ich die monatlichen Mehreinnahme als Polster weglegen. Ist das alles zu unsicher oder sind die Voraussetzungen doch nicht so schlecht?

Bitte um Hilfe und Meinungen zu diesem Thema. Vielen Dank!

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