Autounfall ohne Gegner

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Wenn er nur Teilkasko hat ist das relativ einfach. Evtl. bekommt er ein paar € für zerbrochene Scheiben. Dann kann er sich ein neues Auto kaufen. Wenn er mit unangemessener Gesch´windigkeit gefahren ist, bekommt er noch eine Strafe. (Alleine die Tasache, dass es zum Unfall kam, zeigt, dass er seine Fahrweise nicht den Umweltbedingungen angepasst hatte,. Wenn er einen Schutzbrief hat, wird das Abschleppen bezahlt, sonst muss er das eben selbst zahlen. Seiner Versicherung muss er Meldung machen, weil ja höchstwahrscheinlich auch Straßeneinrichtungen (Leitplanken usw,) bschädigt wurden

Unter anderem stellt sich hier die Frage, wogegen ist der Twingo geprallt ... wenn Schaden an einem Baum, einer Leitplanke oder woran immer entstanden ist ... dann müsst ihr das eurer Versicherung melden ... und dabei könnt ihr dann auch die restlichen Fragen klären.

Im Hinblick auf die Polizie braucht ihr nichts mehr zu machen, da sie schon informiert und involviert ist ... will sagen, die Polzei ist vor Ort gewesen und hat vermutlich eine Anzeige erstellt ... sollte das so sein, dann müsst ihr irgend einen Beleg bekommen haben ...

Ich würde den direkten Weg empfehlen, also einfach bei der zuständigen Kfz-Versicherung und der Polizeidienststelle - nicht Notrufnummer - anrufen!

Meine Einschätzung:

Bzgl. der Polizei waren ja Beamte vor Ort und haben das notwendigste aufgenommen. Sollten später noch Fragen von deren Seite offen sein, bekommt Dein Vater noch mal Post. Ich schätze aber, dass da nichts mehr kommt. Die Polizei setzt sich aber nicht mit der Kfz-Versicherung in Verbindung, daher sollte es Dein Vater in jedem Fall dort vorsorglich auch melden.

Prinzipiell wäre hier für einen eventuell entstanden Fremdschaden - Fahrbahnbegrenzungspfosten, Seitenstreifenbegünung, etc. - wohl die Kfz-Haftpflicht zuständig. Eine Vollkasko wäre für den Eigenschaden hinzuzuziehen. Da aber nur eine Teilkasko besteht - bei einem nicht mehr ganz neuen Twingo auch nachvollziehbar -, ist wohl nicht sehr viel zu holen:

Die Teilkasko umfasst in einem solchen Fall in der Regel nur Glasbruchschäden. Falls also Scheiben, Scheinwerferverglasung, Außenspiegelglas oder ähnliches zu Bruch gegangen sind, könnte man die zumindest als Schaden anmelden, übrigens auch, wenn der "Klumpen" verschrottet und gar nicht repariert wird. Aber dann normalerweise nur die theoretischen Materialkosten.

Und die Entschädigung wird natürlich um einen womöglich vereinbarten Selbstbehalt - meistens 150 Euro - reduziert.

Ich würde den Unfall der Versicherung melden, da der Schaden an den z.B. Leitplanken ggf. reguliert werden muss (fällt in die Haftplicht). Da es sich um Eigenverschulden handelt, zahlt die Versicherung - bei Teilkasko - den Schaden am eigenen Fahrzeug nicht ...

(die Fahrweise Deines Vaters war der Wetterlage und den Fahrbahnbedingungen nicht angemessen)

Ihr werdet wohl auf den Kosten sitzen bleibe. Die Teilkasko wird hier nicht einspringen und eventuell kommen noch die Polizeieisatzkosten + Abschleppkosten hinzu.

Von der Versicherung habt ihr mit Teilkasko keine Hilfe zu erwarten.

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