Auto: Kostenvoranschlag abgelehnt - Kosten?

5 Antworten

Den Auftrag den du erteilt hast ist die Erstellung eines Kostenvoranschlages. Dieser Zeitaufwand ist natürlich zu bezahlen. 10 % der Summe sind als normal zu sehen. Diese Kosten werden bei Reparaturauftragserteilung natürlich dann angerechnet. Das ist eine völlig normale Vorgehensweise. Wenn er schon Teile angeblich bestellt hat, ist das allein sein Problem. Eine Standgebühr wird er dir sicher nicht berechnen.

Hallole zusammen

Kostenvoranschläge dürfen im Ramen der Erstellungskosten ( Zeitaufwendungen ) bis zu 10 % des Rechnungsbetrages berechnet werden.Ist vom Aufwand her durchaus mit einem Gutachten eines Sachverständigen zu vergleichen... .

Wenn der Auftrag erteilt wird wird dieser im Normalfalle verrechnet bzw aus Kulanzgründen nicht berechnet. Wird der Auftrag nicht erteilt ist eine Berechnung zulässig und Üblich da ist es relativ gleichgültig ob vorher besprochen oder nicht denn das ist übleiches Vorgehen.

Ich kenne werkstätten die extra einen posten nur für Angebotserstellung haben weil sehr viele anfragen um Vergleichen zu können aber den Auftrag dann weiter geben oder anderweitig verfahren. Bei Unfallfahrzeugen und größeren Schäden sind das schnell mal drei bis Vier Stunden alleine die Ganzen kleinteile sind ein immenser Posten.. wenn man gerade für Versicherer die sehr genau prüfen was angeboten und tatsächlich gemacht werden muß oder gemacht wurde was der kunde überhaupt nichtr sehen will oder kann.. .

Diese Zeiten müßen auch irgendwie Bezahlt werden und je nach Größe des Betriebes ist das sogar eine Komplette Person wenn nicht sogar mehrere. Ein Kostenvoranschlag beinhaltet die Durchsicht bzw Prüfung des Fahrzeuges durch Meisterqualifizierten Mitarbeiter , die Lolalisierung von Mängeln und die Bewertung der Mängel entsprechend der AW Vorgabewerte. Es Ist nicht damit getan am Rechner einige Knöpfe zu drücken soindern richtig Zeitintensiv . Nur das will nur kaum jemand sehen weil es ja was kostet und ist auch eine Dienstleistung die Bezahlt werden muß..

Stellplatzmieten sind voraussehbar und müßen Vor Berechnung benannt werden oder schriftlich durch Aushang Kenntlich gemacht werden.. Joachim.

Woher ich das weiß:Beruf – Seit über 40 Jahren als Schrauber unterwegs . Meisterbrief

Also... Nein, du musst die Ersatzteile nicht zahlen, da du keinen Reparaturauftrag erteilt hast. Den Kostenvoranschlag wirst du aber zahlen müssen, wenn du es dort nicht reparieren lässt. Für das Parken auf seinem Gelände kann er nichts verlangen. Das wäre mehr als frech und entbehrt (meines Wissens nach) jeglicher Rechtsgrundlage.

und entbehrt (meines Wissens nach) jeglicher Rechtsgrundlage.

Genau wie die Forderung nach Geld für den Kostenvoranschlag.

Ja, den Kostenvoranschlag darf die Werkstatt in Rechnung stellen, mehr aber auch nicht.

Die Ersatzteile... das ist deren Pech wenn die Sachen bestellen, ohne einen Auftrag zu haben. Du musst die auf gar keinen Fall bezahlen!

den Kostenvoranschlag darf die Werkstatt in Rechnung stellen,

In Rechnung stellen kann man vieles, aber aufgrund welcher Vorschrift siehst du einen Anspruch gegeben?

Wenn du keinen Auftrag zur Reparatur erteilt hast, sondern nur um einen Kostenvoranschlag gebeten hast, so darf die Werkstatt auch nur diesen anfertigen und das Auto nicht reparieren. Bestellungen von Ersatzteilen kann sie machen, aber auf eigenes Risiko - du hast damit nichts zu tun.

Wenn für den Kostenvoranschlag oder das Parken keine Gebühr vereinbart war (möglicherweise auch konkludent), dann darf auch keine berechnet werden. Siehe § 612 I BGB: http://dejure.org/gesetze/BGB/612.html

Unfall - Kostenvoranschlag bezahlt, ohne das danach eine Reparatur stattgefunden hat. Habe ich danach Ansprüche?

Ich weiß nicht genau wie ich die Frage formulieren soll...

Ich war mit dem Auto von meinem Vater unterwegs, dieses ist dann in das Auto von meinem Cousin gerollt- Stoßstange verkratzt. Ich hatte die Handbremse leider nur sehr leicht angezogen und ob der Gang drinnen war, weiß ich nicht mehr. Über die Versicherung wollten wir es nicht machen, da ich auf das Auto nicht versichert bin.

Diese waren dann bei einer Werkstatt und haben mich den Kostenvoranschlag von 1200€ + 200 € Wertminderung zahlen lassen. Im nachhinein weiß ich, das ich erst die Rechnung bezahlen hätte sollen... Sie meinten ich bekomme die Rechnung nach der Reparatur und dann sehen wir eben ob ich Geld zurück bekomme oder ich noch mehr zahlen muss...

Gestern musste ich dann leider feststellen, das sie das Auto selber lackiert haben (man sieht sehr deutlich den Farbunterschied) obwohl mir versprochen worden ist das sie in die Werkstatt gehen...

Mein Problem ist, das ich diesen Geizhälsen das Geld nicht einfach so überlassen will... und ich mich jetzt frage ob ich rein rechtlich Geld zurück verlangen könnte. Ich habe Teile gezahlt, die Arbeitsstunden der Fachleute und alles drum rum, was nie angefallen ist... Höchstens eine kleinen Becher Farbe...

Kann mir da jemand, am besten auch mit Paragraphen die gesetzliche Lage dazu schildern? Hab ich das Geld verloren? Müssen Sie mir das Geld teilweise zurück erstatten? Mir wurde gestern gesagt, das ich 60% zurück verlangen kann, stimmt das?

Ich danke euch für die Antworten!

PS: Familie kann man sich leider nicht aussuchen

Mit freundlichen Grüßen

LoveLaterne

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