Auto anderweitig repariert, trotzdem will andere Werkstatt Geld wegen bestellter Ersatzteile. Bin ich zur Zahlung verpflichtet?

6 Antworten

Leider gibt es immer noch Werkstätten, die mehr machen wollen als nötig. Bei jedem verkauften Teil verdienen sie mit. Leider zeigt das Auslesen auch nicht immer die genaue Ursache eines Fehlers. So kommt es vor, dass Teile getauscht werden sollen, die heil sind. Es ist dein Recht, eine günstigere Werkstatt zu wählen, die auch mal nur blankputzt statt gleich neu eunzubauen. Aber einen gewissen Arbeitsaufwand hatte die erste Werkstatt, und ich denke, das darf sie berechnen. Ich würde versuchen, ob die bestellten Teile nicht zurückgegeben werden können (freundliches Gespräch), aber den Arbeitsaufwand (Untersuchung, Fehlersuche) zahlen.

Die Fehlersuche und das Auslesen wurde ja bereits bezahlt.

Da Du einen Termin vereinbart hast, ist die erste Werkstatt logischerweise davon ausgegangen, dass die bestellen Ersatzteile (laut Kostenvoranschlag) von ihnen eingebaut werden sollen.

Du hättest ganz klar sagen müssen, das ist mit zu teuer, ich sage den Termin ab, ich schaue erstmal anderweitig.

Mach Dich auf Stress mit der ersten Werkstatt schon mal bereit.

lg Lilo

Die Frage ist, was die Werkstatt beweisen kann. Die Ware in Rechnung zu stellen ist unangemessen. Es kommt nur das Rückporto und der Zeitaufwand für die Rücksendung in Betracht.

Das Problem ist, das du einen Termin zur Reparatur gemacht hast, mit diesem verbindlichen Termin, hast du im Prinzip dem Auftrag zugestimmt. 

Hast du den Termin rechtzeitig wieder abgesagt? Oder bist du einfach nicht erschienen. Wenn du rechtzeitig wieder abgesagt hättest hätte die Werkstatt auch die Teile Stornieren können und den Termin an einen anderen Kunden weitergeben können.

Wenn nicht: Ersatzteile wurden bestellt du bist nicht erschienen. Damit bist du Schadensersatzpflichtig und zwar nicht nur für die Teile sondern auch für die gebuchte Arbeitszeit.  Versuch dich irgendwie mit der Firma zu einigen.

Nur war die erste Werkstatt so dreist, Teile ersetzen zu wollen die gar nicht nötig gewesen wären. Typisch Vertragswerkstätte eben.

Was ist denn damit? Soll das nicht berücksichtigt werden?

@7vitamine

Nein, denn du hättest ja mit dem Angebot vom Platz gehen können und z.B. sagen können, "das ist viel Geld, das muß ich mir erstmal überlegen, ich melde mich dann." 

Wenn du einen Termin machst geht die Werkstatt davon aus das das Angebot so ok ist.

Du hättest den Termin genau mit diesen Gründen Stornieren können aber einfach nicht zu erscheinen ist eben nicht 

wenn du einen termin für die reparatur gemacht hast , ist die werkstatt natürlich davon ausgegangen das die teile bestellt werden müßen... aber wenn du nichts unterschrieben hast ??  kommt nur noch in frage das da dann 2 leute sagen du hättest mündlich bestellt und dem preis zugestimmt... es gibt auch mündliche verträge und wenn du allein warst ... ??  875 € ist  kein kleingeld. wenn die darauf bestehen.. brauchste einen anwalt.. warum haste den nicht abgesagt bei der ersten werkstatt, wäre ne menge ärger weniger

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