Anwalt sein - gefährlich?

3 Antworten

Wenn du Anwalt werden willst, solltest du an deinem Plan festhalten. Als Anwalt kannst du dir deine Klienten schon aussuchen. Vielleicht nicht ganz zu Beginn deiner Laufzeit, aber irgendwann auf jeden Fall. Dann such dir solche Klienten aus, die anständig sind. Keine Verbrecher, dann brauchst du auch keine Angst zu haben. Bestechlich brauchen Anwälte nicht zu sein, die werden ja bezahlt. Bestechlich sind eher die Beamten, die nicht genug verdienen.

Nehmen wir an du bist Anwalt und verteidigst einen Mann der von der Mafia erpresst wurde. Du hast genung Beweise um die einzelnen Personen der Mafia für lange Zeit in den Knast zu bringen. Das wollen sie logischerweise nicht. Also kommen sie und sagen : Leg den Fall hin sonst stirbt deine Mutter oder von mir aus auch dein Hamster wie du es so schön gesagt hast :)

Deine Mama schaut zu viel Filme : )

vielleicht meinte sie damit, dass jemand, der was schlimmes gemacht hat und du ihn vor dem Gericht vertrittst zu dir sagt sagen sie dies oder das nicht dafür gebe ich ihnen 10.000 € :)

Wer zahlt die Gerichtskosten bei der Kindesunterhalt-Berechnung?

Folgender Fall:

Vater zahlt seit Jahren regelmässig 115% Kindesunterhalt für den 13 jährigen Sohn.

Mutter beauftragt Anwalt zur Überprüfung des Einkommens des Vaters.

Vater schickt geforderte Unterlagen zum Anwalt der Mutter

Anwalt rechnet neuen Kindesunterhalt in Höhe von 144 % aus.

Vater rechnet dagegen und es bleibt seiner Meinung bei 115%.

Anwalt meint der Vater rechnet falsch und fordert weitere Unterlagen.

Vater bleibt bei 115% und schickt wieder die geforderten Unterlagen.

Nach 4 Monaten bekommt der Vater Post vom Gericht das dieses nun mit der Geldentmachtung beauftragt worden ist, weil Vater auf das letzte Schreiben indem weitere Dokumente gefordert worden,nicht nachgekommen sei. Vater muss nun auch Anwalt nehmen (Anwaltszwang)

Dieses letzte Schreiben vom Anwalt der Mutter kam aber nie beim Vater an, was durch die Sendungsverfolgung auch zu belegen ist.

Anwalt vom Vater schickt nun geforderte Einkommens-Dokumente zum Gericht und rechnet 120% aus.

Vorläufige Berechnung Gericht: 136% Kindesunterhalt.

Vater ändert Unterhaltsurkunde auf 136%.

Vater hat durchgehend vom ersten Schreiben des Anwalts der Kindesmutter immer pünktlich seine 115% Kindesunterhalt bezahlt und nun auch den restlichen Unterhalt bis 136% für die letzten Monate nachgezahlt..

Beschluss vom Gericht: Es sind wie auch schon bei der vorläufigen Berechnung 136% zu bezahlen

Weiter steht im Beschluss : Mutter bekommt keine Verfahrenskostenhilfe, da der in Aussicht genommene bezifferte Antrag keine hinreichende Erfolgsaussicht mehr hat.

Weiter steht im Beschluss: Nach derzeitigem Sachstand hätte der der Vater die Kosten des Verfahrens zu tragen, da er sich im Verzug befunden hat.

Frage: Warum soll der Vater die gesamten Gerichtskosten tragen? Hätte das Gericht wie der Anwalt der Mutter auch 144% ausgerechnet, könnte man dies ja dann verstehen, aber in diesem Fall haben beide Parteien ja ‚falsch‘ berechnet und dementsprechend müssten doch die Gerichtkosten angeglichen werden.

Warum war der Vater in Verzug? Er hat immer pünktlich gezahlt. Zählt der Verzug schon seit dem ersten Schreiben des Anwalts der Mutter? Wenn ja, dann müssten ja immer die Väter die Gerichtskosten tragen, sofern das Gericht nicht auch die Summe am Ende berechnet, die vom Anwalt der Mutter gefordert wurde.

Oder meint das Gericht mit ‚Verzug‘, weil der Vater auf das letzte Schreiben vom Anwalt der Mutter nicht reagiert hat ? (Konnte er ja nicht, weil das Schreiben nie ankam)

Vielen Dank für Eure Antworten

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