Als Strafe will die Erzieherin mein Kind nicht mit zum Ausflug nehmen. Ist es richtig?

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Also, da ich jetzt auch erzieherin bin, möchte ich gerne meine Meinung hierzu äußern. natürlich ist es unangebracht, ein Kind von der gesamten gruppe auszuschließen und die teilnahme an einem Ausflug zu verweigern ohne triftigen Grund. natürlich habe Erzieher es häufig shwer, Eltern davon zu überzeigen, dass ihre kleine Engelchen auch mal Teufelchen sein können, wenn sie gerade mal nicht hinschauen. Eltern blocken oft sofort ab und behaupten, ihr kind könne soetwas nie gemacht haben oder es hätte dazu schon einen Grund gehabt. jedoch sind die Eltern im kindergartenalltag nicht anwesend und somit müssen sie den Erziehern Vertrauen schenken. Sollte ein Vorfall schlimmerer Art passieren, so ist es für Eltern und Erzieher wichtig, ein offene Gespräch zu führen, bei dem die Eltern auch den Aussagen der erzieher Glauben schenken müssen, jedoch auch das ziel besteht, wie das Problem gelöst werden kann. hierbei ist die jedoch offensichtlich nicht geschehen, stattdessen wurde leichtfertig eine Strafe eingesetzt, die weder mit der Situation an sich etwas zu tun hat, noch dem kind in irgendeiner Art und Weise hilft, sein verhalten bessern zu können. Dies ist nicht rechtens und sie haben das Recht, mit der leitung ein gespräch zu führen, denn es ist nur möglich ein kind von Ausflügen auszuschließen, wenn die Erzieherin sich nicht mächtig fühlt, eine gefährund des betroffenen kindes oder die der anderen auszuschließen, d.h. z.B. wenn ein kind mir ADHS enorme Schierigkeiten hat und die Erzieherin befürchten muss, dass bei dem Ausflug dieses oder andere Kinder gefährdet sein würden. Da sie nicht beschrieben haben, was genau dort vorgefallen ist, kann ich hier natürlich keine 100% auskunft geben, ob diese Strafe gerechtfertigt ist, jedoch klingt es für mich eher wie eine Ausrede der erzieherin, welche weniger arbeit und Stress haben möchte, indem sie einfach gewisse Kinder nicht mitnimmt. Ich würde Ihnen raten ein gespräch mit der Leitung aufzusuchen, denn für das Kind muss es ein grauenhaftes Gefühlt der Ausgeschlossenheit und Benachteiligung sein, welches emotionale Wunden auslösen kann.

Tja, das Problem hatte ich auch und reagierte natürlich auf die Vorwürfe mit einem Gespräch mit der Erzieherin!! Ich stellte fest, dass diese Person voreingenommen und total überfordert auf manche Kinder reagierte. Ich habe nichts weiter gemacht und war froh,, dass mein Kind nicht bei dem Ausflug dabei war. Nicht ärgern einfach, da man eh nichts auf die schnelle machen kann. Heutzutage find ich alles zu streng, den die Kinder auch an der Schule werden sofort bestraft, aus Fliegen werden riesen Elefanten gemacht.

Abgesehen davon, dass Strafen selten bis gar keine Wirkung bei den Betreffenden zeigen - sonst würde es ja irgendwann keiner mehr mehr - um was ging es denn konkret?

Für manche kann die angebliche Strafe auch eine Belohnung sein. Wenn zum Beispiel das Kind (die Kinder) keine Lust auf den Ausflug hat (haben).

Allerdings wage ich zu bezweifeln, ob die betreffenden Kinder noch am Donnerstag wissen, weswegen sie bestraft wurden.

Richtig? Falsch? Ich würde (wenn möglich) an dem Tag etwas Schönes mit meinem Kind unternehmen.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Hobbylektorin - "unerzogen" ist eine Lebenseinstellung

Ja gebe ich dir völlig Recht, einfach was schönes mit Kind unternehmen!!

Erzieherin, also ist es ein Kindergarten?
Das finde ich nicht ok, in dem Alter kann das Kind den Fehler noch nicht so gut erkennen, dafür ist die Strafe zu hart.

Verbot von Klassenausflug gerechtfertigt?

Hallo. Ich versuche mich derzeit für eine Mitschülerin einzusetzen, welche verboten bekommen hat, am Dienstag an einem Klassenausflug teilzunehmen. Das Verbot hat sie bekommen, da sie beim Spicken/Schummeln in einer Arbeit erwischt wurden ist (wofür sie jedoch schon eine Strafe bekommen hat (eine 6, Regeln abschreiben)) und weil sie nach der Schule außerhalb des Schulgeländes (wo jedoch eine Aufsichtsperson stehen muss, weil der Teil zur Bushaltestelle gehört) auf einen Zaun geklettert ist. Ihrer Mutter wurde nun vom Schulleiter mitgeteilt, dass ihr Kind nicht an dem Ausflug teilnehmen darf. Daraufhin hat die Mutter empört reagiert und hat gemeint, dass sei nicht gerechtfertigt und sie würde anschließend aus dem Büro des Schulleiters geschickt.
Außerdem soll der Schulleiter wohl gemeint haben, dass sich hier die Wege trennen und dass es eventuell zu einem Rauswurf des Mädchens komme. (Obwohl nicht mal eine Konferenz stattfand)

Ich finde, dass das nicht gerechtfertigt ist, da sie die Strafe für das Spicken während der Arbeit ja schon bekommen hat und nur weil sie ein aktives Kind ist und auf den Zaun stieg (was nicht explizit verboten ist) nicht am Ausflug teilnehmen kann.
Ich bin mir natürlich bewusst, dass ich nicht bei dem Geschehen anwesend war und alle Erzählungen dementsprechend umgeformt oder gar gelogen sein könnten! Davon möchte ich in dem Fall erstmal nicht ausgehen!

Somit bitte ich um Eure Meinung. Vielen Dank

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