ALG 2 Kontoauszüge vorgelegt, Raten für Otto und Raten für KFZ geschwärzt, JV verlangt Erklärung

5 Antworten

Es werden hier wohl weniger deine eigenen Bareinzahlungen sein,sondern die von deinem Vater,wenn der dir etwas auf dein Konto überweist,dann wird eine Erklärung fällig und auf jeden Fall eine Rückzahlung von Leistungen,wenn das so sein sollte !

Gibt er dir das in Bar,dann sollte das auch so bleiben,sonst gibt es Ärger.

Sollte es sich nur um deine eigenen Einzahlungen handeln,dann sind das Ersparnisse,die du eingezahlt hast und das solltest du auch dann so mitteilen.

In der Regel müssen die KA auch bei jedem Antrag auf Weiterbewilligung vorgelegt werden. Da hat Dein Sachbearbeiter es wohl etwas "lasch" gehandhabt. Und natürlich geht es das JC dann auch etwas an, WELCHE Geldbewegungen auf Deinem Konto stattfinden. Und insbesondere EINZAHLUNGEN sind auf JEDEN FALL LEISTUNGSRELEVANT. Es KÖNNTE also passieren, dass Dir nun eine gründliche Überprüfung Deiner Einkommensverhältnisse ins Haus steht. Du darfst lediglich persönliche Daten unbeteiligter Dritter anteilig schwärzen. Nicht aber Zweck und Saldo / Geldwert.

Probleme dürftest du mit dem Geld, das dir dein Vater zahlt, bekommen. Denn das zählt als Einnahme und wird ggf. auf das ALG2 angerechnet.

Dein Vater sollte dem JobCenter schriftlich mitteilen, dass dieses Geld zweckgebunden gezahlt wurde, und zwar für die Raten des Kfz. Sollte es auf deinen Lebensunterhalt angerechnet werden, stellt er sofort die Zahlung ein. An zweckgebundene Einnahmen dürfen sie nicht heran. Dein Konto stellt somit nur so etwas wie ein Zwischendepot dar. Schlauer wäre es allerdings gewesen, dein Vater hätte die Raten überwiesen und du hättest deinen Anteil auf sein Konto eingezahlt. Besitzt er kein Girokonto, hast du natürlich eine hieb- und stichfeste Erklärung.

Hoffentlich ist das Auto nicht zu teuer, sonst verlangen sie von dir, dass du es verkaufst (wie das bei einem Kfz, das zwei Leuten gehört, geregelt wird, weiß ich allerdings nicht).

Deine Ausgaben kannst du schwärzen, zumindest die Empfänger, denn die gehen das JobCenter nichts an.

Abgänge sind egal, Zugänge nicht. Sie zählen als Einkommen und mindern deinen Leistungsanspruch.

Wenn du regelmäßig Geld auf dein Konto bekommst, ist das also nicht gut.

Entweder versuchst du mit einer schriftlichen Erklärung deines Vaters oder mit ihm persönlich (wäre fast noch besser) dieses Autoratenproblem zu erklären.

Oder ihr müsst eine andere Regelung treffen, dass du das Geld in die Hand bekommst.

der erste teil wird das problem nur verschlimmern. der zweite teil ist anstiftung zum sozialbetrug. geld was von papi kommt ist einkommen und wird als solches abgezogen.

Fehler gemacht, man hebt am ersten des Monats sein Geld ab und lässt nur das drauf was man für Abbuchungen und Überweisungen benötigt, Geld von Eltern lässt man sich bar in die Hand drücken, am besten nicht auf Straße wo es jeder sieht.

Naja, da das Kind nun schon in den Brunnen gefallen ist, würde ich sagen sofern ich es selbst bar eingezahlt habe, dass es sich um nicht verbrauchtes Geld handelt was aus den Vormonaten vom Regelsatz übrig blieb.

Hartz 4 und Kindergeld (behindertes volljähriges Kind)?

nicht im Auftrag aber im Interesse einer Freundin frage ich euch, weil sie nichts mehr weiter kann aufgrund ihrer physische ( Suizid) Erkrankungen...und halt Hoffnungslos ist.

Sie ist volljährig über 25, und bezieht berechtig weiterhin Kindergeld aufgrund ihrer Behinderung seit der Kindheit.

Sie war langer Zeit auf Jobsuche und daher auf Hartz 4 angewiesen. Seit kurzem hat sie eine Ausbildung begonnen, und in der Probezeit wurde sie gekündigt. Alles halb so schlimm.

Neuantrag beim Jobcenter... und die sahen die Kontoauszüge von Ihr. Das JC hat gesehen, dass sie seit November 2018 Kindergeld ausgezahlt bekommen hat. Jetzt ist sie wieder total am zweifeln und hat Angst vor Rückzahlungen ( ca 18 Monate). Das JC verlangt Bescheinigung von der Familienkasse. Die Tatsache ist, dass sie nicht erst seit November Kindergeld bekam sondern schon immer. Nur das Kindergeld wurde immer an die Mutter ( Kindergeldberechtige und Antragstellerin) ausgezahlt. Die beiden teilen eine gemeinsame Wohnung, aber jeder hat ihren eigenen Bedarfsgemeinschaft. Erst seit Ausbildung Anfang hat sie das berechtiges Kindergeld auf Ihrem Konto auszahlen wollen.

Aber das JC wird ja sehen können, das für IHR schon immer ausgezahlt wurde, aber halt an die Mutter. Die Mutter bezieht keine Leistungen vom Staat außer Unterhalt und kleine Rente, kann ihre Tochter aber nicht ihr Leben unterhalten da die Mutter unter dem Schnitt liegt, sodass die Tochter auf Hartz 4 angewiesen ist.

Die Mutter hat immer das Kindergeld erhalten, aber nicht an Ihre Tochter weiter ausgezahlt... wie ich weiter geforscht habe im Internet, ist sie dafür ja nicht wirklich verpflichtet...

Aber die Tochter , also eine Freundin ist total am zweifeln und hat nun Angst, dass Sie den JC die Differenz zurückzahlen muss ( um die 3.000 ) und evt Betrug. Ich habe gerade die Familienkasse angerufen und schriftlich mitgeteilt, das die Tochter eine Bescheinigung benötige das seit November 2018 an Ihr Konto ausgezahlt wurden ist... Ob die so eine Bescheinigung ausstellen ist die andere Frage. Sollte das aber nicht der Fall sein...

Wie gehts weiter ? Immerhin hat SIE keine "doppelte" Leistungen bezogen, da ja Ihre Mutter das Geld ausgezahlt bekommen hat... Oder sieht Ihr es anders?

Über jeden Rat und Information werde ich mich freuen.

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Neuer Arbeitsvertrag - Jobcenter nervt

Hallo,

ich beziehe seit einem Monat ALG 2 (was ich äußerst bedaure) und hab zum Glück eine neue Stelle ab 1.2.2015 in einer anderen Stadt bekommen.

Auf jeden Fall möchte ich es vermeiden, meinen künftigen Arbeitgeber darüber in Kenntnis zu setzen, dass ich für kurze Zeit ALG 2 bezogen habe.

Nun habe ich zwei Optionen:

  1. Ich sage dem Jobcenter, dass ich eine neue Arbeitsstelle habe. In diesem Fall verlangt das JC eine Kopie des neuen Arbeitsvertrags, Kontoauszüge und eine Einkommenbestätigung vom Arbeitgeber (ich glaube nicht, dass das alles rechtlich zulässig ist, aber egal). In diesem Fall würde der Arbeitgeber von meinem Hartz-4-Bezug erfahren (wegen der auszufüllenden Einkommenbescheinigung).

  2. Ich sage dem Jobcenter, dass ich Ende Januar umziehen werde in eine andere Stadt und dass sie die Leistungszahlungen einstellen können. Die letzte Leistung würde Ende Dezember 2014 überwiesen. Dann würde es der Arbeitgeber nicht erfahren und alles wäre gut, oder? Aber so wie ich die deutsche Bürokratie kenne, verlangt das alte Jobcenter von mir wohl eine Bescheinigung, dass ich mich beim Jobcenter der neuen Stadt angemeldet habe -argh-.

Es geht natürlich auch um die Krankenversicherung.

Zu ergänzen ist noch, dass ich so viel verdienen werde, dass ich sicherlich auf keine Leistungen mehr vom Jobcenter angewiesen bin.

Gibt es noch eine andere Möglichkeit? Ich will einfach in Ruhe gelassen werden von denen und bin auch nicht mehr auf die angewiesen.

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