Ab wann darf man wegen einem betrunkenen Vaters die Polizei rufen?

11 Antworten

Die Polizei ist verpflichtet nach beiden Seiten hin zu ermitteln. Das hat sie getan. Und dann hat sie ihn ja auch mitgenommen. Zudem ist es für Euch auch unter Umständen wichtig dass die Polizei in seiner Gegenward direkt an Ort und Stelle genau nachfragt. Denn dann verhält sich ein Täter noch anders als später. In meinem Fall hat damals mein gewalttätiger Mann zugegeben dass er aggressiv gewesen war. 

Deine Entscheidung ist so weit vollkommen richtig die Polizei zu rufen und nicht das JA. Ein weiterer Schritt wäre dann zur Suchtberatungsstelle der Landesstelle für Suchtgefahren in nächster Nähe zu gehen. Deine Mutter erst mal und Du auch. Für Euch. Nicht für Euren Vater. Alkoholismus ist eine Familienkrankheit. Du beschreibst Deinen Vater in einer Antwort entsprechend. Fragt nach Selbsthilfegruppen. Das Blaue Kreuz ist sehr aktiv in Zusammenarbeit mit Fachmenschen bezüglich Kindern solcher Menschen. 

Von mir aus noch zu diesem Phänomen: Eine Ursache konnte bis heute nicht gefunden werden. Es kursieren in deutschen Medien einige unseriöse Behauptungen von Titelträgern die falsch sind. Die einzige wirkliche Hilfe welche die nächsten Angehörigen leisten können sich komplett von solchen Zuständen zu distanzieren wie getan. Vielleicht noch irgendwo eine Liste von Selbsthilfegruppen auslegen damit er selbst entscheiden kann ob er sich seiner Krankheit stellen will oder nicht. Ohne Bereitschaft der Betroffenen macht keine Behandlung Sinn. 

Sollte Dein Vater in Zukunft noch mal gewalttätig werden so gibt es auch die europaweite Kinder-Notrufnummer 116 111 die ohne Vorwahl und ohne Kosten funktioniert. Aber bei Euch agiert ja die Polizei vorbildlich. Nur damit Du die Nummer kennst. 

Eine Trennung ist fast immer kompliziert. An vielen Orten gibt es Beratungsangebote. Deine Mutter braucht sich nicht schämen wenn sie sich danach erkundigt. Denn unter Umständen ist es die einzige Möglichkeit einem Suchtkranken die Entscheidung zu ermöglichen. Unter Umständen. 

Und ja: Details gehen uns hier nicht mal ein Staubkorn an. 

vorbeugend wird er nicht aus der Whg. entfernt, dazu muß eine echte Gefahrenlage gegeben sein..denn die Polizei ist nicht dazu da, nur Besoffene die noch nicht ausgerastet sind zu beherbergen..in Fall einer Alkoholvergiftung liefert ihn im Krankenhaus ab .. er ist da zwar nicht gern gesehen, aber es wird ihm geholfen

 aber Deine Mutter kann die Scheidung einreichen einen Trennungstag festsetzen und die Zuweisung der Whg. beantragen, falls Dein Vater die nicht freiwillig verlässt und eine gelebte Trennung in den 4 Wänden nicht möglich ist..

wenn Deine Eltern weiter in einer Stressbeziehung leben wollen und es Dir zuviel ist, wende Dich an Euer Jugendamt 

für das thema würde ich an deiner stelle mal bei domian anrufen.

musst dich ja nicht auf sendung legen lassen, sondern kannst mit einem von seinen mitarbeitern reden. da hats wirklich gute fachleute, die dir auch das rechtliche erklären - und vor allem, sie versuchen nicht, es dir auszureden, sondern sie glauben dir.

Grundsätzlich kannst Du das immer tun, wenn Du Dich bedroht fühlst. allerdings ist das eher ein Fall für's Jugendamt.
Eine Gute fachliche Beratung bekommst Du allerdings bei der "Nummer gegen Kummer" die ist Kostenlos und da redest Du mit Profis:
0800 1110333

Die Promillezahl ist völlig unwichtig, sogar, ob er überhaupt betrunken ist. In dem Moment, wo er randaliert oder einen von euch bedroht, könnt ihr die Polizei rufen. Das fällt dann unter den Begriff "Gefahr für sich oder andere".

Dann kann ihn die Polizei für 24 Stunden der Wohnung verweisen, ob er dann in der Zelle übernachtet oder nicht.

Was möchtest Du wissen?