10km hin 10 km zurück, mit Fahrrad oder Roller? Was im WINTER tun?

5 Antworten

Innerstädtisch sollte es mit dem Rad kein Problem sein. Außerorts kann es schwieriger werden. Vor allem, wenn Du auf Wege angewiesen bist, die abseits von Straßen verlaufen. Oder Straßen zwischen zwei Orten sogar für den Radverkehr gesperrt sind und Radfahrer deswegen zwangsumgeleitet werden.

Insofern: hängt von der Strecke ab.

Meine Erfahrungen mit Radfahren im Winter: man kann auch bei richtig schlechten Straßenverhältnissen (Schnee, Glätte) immer noch ca. 15 km/h im Durchschnitt fahren, adäquate Bereifung und etwas Fahrpraxis vorausgesetzt.

Im Sommer sollte so eine 10-km-Strecke in allerhöchstens einer halben Stunde zu fahren sein.

Erstmal vorab: Radfahren kann man das ganze Jahr. Warum sollte das Rad im Winter im Keller stehen, wenn es trocken ist? Aber jetzt mal zur eigentlichen Frage:

Ich bin eine Zeit lang täglich 11 km zur Arbeit und zurück mit dem Fahrrad gefahren - natürlich auch im Winter. Das ist erst mal überhaupt kein Problem, wenn man bei Minusgraden warm genug angezogen ist und ein gutes Licht am Fahrrad hat. (Am besten kein Akkulicht, was irgendwann leer ist, sondern ein fest installiertes Licht mit Nabendynamo - und zwar mindestens 40 Lux, besser mehr.) Mein "Rekord" auf dem Weg zur Arbeit waren übrigens mal Minus 18 Grad mit dem Rad - da hatte ich allerdings nur 5 km bis zur Arbeitsstelle. Aber grundsätzlich kann man bei (fast) allen Temperaturen fahren!

Ich habe für die 11 km pro Strecke ca. 40 Minuten gebraucht, wobei ich extra nicht so schnell gefahren bin, um nicht total durchgeschwitzt im Büro anzukommen. 1,5 Stunden für 10 km einzuplanen sind aber viel zu viel. Da kann man das Rad ja schieben... :-)

(Es sei denn, es geht nur bergauf zur Arbeit. Ich rede aber von ebener Strecke.)

Und eines gebe allerdings zu: bei Schnee (der liegen geblieben ist) habe ich damals dann doch das Auto benutzt. Radfahren auf Schnee geht zwar, ich würde es aber nicht machen, vor allem wenn der Schnee dann von Autos richtig fest gefahren und glatt ist. Oder noch schlimmer: mal angetaut und dann wieder gefroren. Dabei entstehen nämlich Spurrillen auf der Straße, in denen Radfahren dann praktisch nicht mehr sturzfrei möglich ist. Für solche Tage sollte man also einen "Plan B" haben, um zur Arbeit zu kommen.

Und noch einen Tipp für tägliches Radfahren zur Arbeit: Pannensichere Reifen! Also WIRKLICH pannensichere Reifen. Gibt es z.B. von Schwalbe oder Continental. Einfach mal auf den Hersteller-Homepages suchen. Es ist schon ärgerlich genug, bei einer Freizeit-Radtour eine Panne zu haben. Auf dem Weg zur Arbeit ist das dann richtig sch...., wenn man dadurch zu spät kommt und noch schlimmer ist das dann, wenn das auch noch im Winter bei Dunkelheit irgendwo im Wald passiert. Dieses Problem sollte man also durch die richtige Reifenwahl ausschließen.

Naja leider fehlt mir Plan B.

Habe nur Roller (50ccm) und Fahrrad.. bin irgendwie auch gerade Ratlos wegen Winter.

Ich habe in der Zeit meiner Ausbildung nur einen Roller gehabt und musste ebenfalls 10 km zur Ausbildungsstelle fahren. Grundsätzlich bin ich mit dem Roller immer dann gefahren, wenn es die Witterung zu lies, also auch im Winter, wenn es keinen Schnee bzw. Eis gab. War die Fahrt mit dem Roller von der Witterung her zu riskant, bin ich auf den Linienbus ausgewichen. (Heute habe ich neben dem Roller als Alternative noch ein Auto.)

Das ist halb so wild. Meist sind die Straßen doch eh bereits geschoben und gestreut und man kann ja mal 10min vorher losfahren und dann etwas langsamer.

Winterreifen & roller fahn :) mitn rad 10km bei neu schnee & nichts geräumt is glaub nich das du das lange mitmachst

Bahnstreik - Kein Zug, kein Auto, kein Kollegen ind er Nähe, nur Taxi. Zumutbar?

Guten Abend. :) Die Bahn streikt ja morgen um 2 Uhr morgens bis Montag und ich habe das große Glück oder Pech, dass ich auf die Bahn angewiesen bin, als einziges Mittel um zur Arbeit zu erscheinen. (Ich habe die Arbeit im übrigen erst seit einigen Tagen, Zeitarbeit und muss um 6 Uhr morgens da sein.)

Es fährt kein Zug, habe kein Auto, kein Führerschein und gar keine Möglichkeit an ein Auto oder eine Mitfahrgelegenheit zu kommen. Im Endeffekt bleibt mir nur das Taxi übrig, die Strecke beläuft sich auf gut 20 Kilometer (40 insgesamt.)

Die kosten für die beiden Fahrten belaufen sich im groben auf mein Tagesverdienst. Meine Chefin von der Zeitarbeitsfirma hat mir ans Herz gelegt die 20 Kilometer mit dem Fahrrad zu fahren, habe aber nicht mal ein Fahrrad. Wie komme ich also zur Arbeit? Ist ein Taxi zumutbar? Ein Streik ist ja höhere Gewalt, eine Abmahnung könnte es mir nicht bringen soweit ich informiert bin, befinde mich aber noch in der Probezeit.. das ist doch sehr Ärgerlich, ich will meinen Job nicht verlieren. Aber wenn ich mit dem Fahrrad fahren würde, würde ich 2 Stunden brauchen, müsste um 4 los, und wäre erst um 19 Uhr Zuhause. (Habe ohnehin kein Fahrrad, aber wenn...)

Ein Schienenersatzverkehr wird es bei mir NICHT geben, die Züge fallen komplett aus, kein Notfallfahrplan, nichts. Taxi ist die einzige Möglichkeit die ich habe. :(

Ich wäre damit einverstanden wenn der Tag als eine Freistellung ohne Bezahlung angesehen wird. Aber ich bin mir da ziemlich unsicher.

Die Strecke beläuft sich auf 20 Kilometer,

Ich bedanke mich schonmal für eure Hilfe, vielen Dank.

Grüße

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