Wie viel Kostgeld ist angemessen,mein Sohn 21jahre wohnt bei uns und hat ein Einkommen von ca. 2100 € Netto monatlich?

3 Antworten

Das hinge für mich auch davon ab, wie hoch Euer Einkommen ist.

Wenn es ganz gut ist, würde ich z.B. den Mietanteil nur auf das "Kinderzimmer" prozentual berechnen. Und auch beim Kostgeld nur einen eher geringeren Betrag von 30,-€ bis 50,-€ pro Woche, je nach dem, ob er sich nicht auch ausserhalb sich ernährt.

Wenn Ihr eher ein geringes Einkommen habt, würde ich den Mietanteil auf die Gesamtwohnfläche berechnen. Und ins Kostgeld auch Kosten wie Internet, GEZ und Anschaffung von Geräten (Waschmaschine, Herd, Kühlschrank, Staubsauger etc.) und sonstige Gemeinkosten wie Strom, Putzmittel etc. einrechnen.

Dann kommt es natürlich auch noch darauf an, was Ihr erreichen wollt. Soll der Sohn bis zur Rente im Hotel Mama bleiben, oder sich langsam mal selbständig machen?

Wobei, selbst wenn er 500,-€ an Euch zahlen würde, wäre das natürlich immer noch wesentlich günstiger als eine eigene Wohnung mit Selbstversorgung.

Das liegt ganz bei euch, worauf ihr euch einlasst und wieviele Personen im Haushalt leben. Prinzipiell würde ich anteilig Miete und Nebenkosten ansetzen, und die Ausgaben für Nahrung dementsprechend aufteilen. Versicherungen werden ja auf ihn selbst laufen. Und ich persönlich würde es auch davon abhängig machen, wie sehr er sich bei euch einbringt. Bekommt er eine Vollversorgung mit Wäsche waschen etc., könnte man das pekuniär mit einrechnen....

Ist schon sehr erstaunlich, wie man als erst 21-Jähriger bereits 2.100 Netto im Monat verdienen kann ...?! Wahrscheinlich Handwerker in der Meisterausbildung oder so. Aber bei dem je nach Region stark angespannten Wohnungsmarkt wundert es nicht, dass Sohnemann das Nest nicht verlässt.

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Der Sohn sollte selbst entscheiden, wieviel Geld er für sein "Hotel Mama" abgibt. 1/3 halte ich für durchaus gerechtfertigt, zumal es die Eltern ja, soweit sie es nicht benötigen, ja ansparen können.

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