Was ist der Unterschied zwischen Spartkassen und Banken?

1 Antwort

Sparkassen sind keine Kapitalgesellschaften, sondern Körperschaften des öffentlchen Rechts und gehören den Kommunen, oder kommunalen Zweckverbänden.

Bank Sind zum größten Teil Akteingesellschaften, zum Teil aber auch andere HAndelsgesellschaften (KG, OHG, usw.).

Dann gibt es noch die Volks- und Raiffeinsenbanken, die Genossenschaften sind.

Von vielen Banken werden Aktien gehandelt, sie sind Kapitalgesellschaften. Andere Banken sind in der Hand großer Kapitaleigner. Sie können theoretisch "pleite" gehen. Sparkassen gehören den Gebietskörperschaften. Damit ist ausgeschlossen, das sie "pleite" gehen können, der Steuerzahler muss ggf. Lücken schließen über die öffentlichen Haushalte. Das sieht auch die EU so. Ihr ist das defacto Null Konkurs Risiko der deutschen Sparkassen suspekt. Bisher sind aber ihre Bemühungen, ieses zu ändern erfolglos geblieben. Wettbewerbsrecht ist EU Recht und da wird irgendwann der europäische Gerichtshof eine endgültige Entscheidung treffen.

Für den kleinen Privatkunden sind die Unterschiede nicht so offensichtlich. Gebühren muss man überall bezahlen und die große Filialdichte der Sparkassen macht sie Massengeschäft eben Spitze. Das hat auch nun Herr Ackermann erkannt, und die Deutsche Bank möchte sich ja im Privatkundengeschäft weiter etablieren.

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