Wann und wieviel Aufwandsentschädigung kann ich verlangen w. Nachbars Baum Unrat verursacht?

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7 Antworten

Doch, es ist normal und zwar ortsüblich. Dafür gibt es keinen einzigen Cent Entschädigung. Und das mit der Grenznähe hätte man vor 30 oder 40 Jahren beanstanden müssen als der Baum noch klein war. Jetzt ist alles zu spät.

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Dass ein Baum jemanden fertig macht und dazu auch noch Unrat verursacht, liegt eher an eigenwilligem Sprachgebrauch, leider. Im übrigen wundert mich, dass diese Frage jetzt lange nach dem Laubfall kommt.

In Deinem Fall spielt aber das Nachbarschaftsrecht des Bundeslandes eine wesentlich Rolle, ob Laubfall nun hinzunehmen ist oder eine Schadensbeteiligung vorgesehen werden kann. Letzteres deutet darauf hin, dass allenfalls ein im Einzelfall darzulegenes Übermaß an Laubfall z. B. in die Dachrinne zu einer Beteiligung am Mehraufwand führen kann. Dachrinnen sind ja nach dem Laubfall ohnehin zu reinigen (auch wenn es Rinnengitter geben sollte).

Siehe z. B. NRW:

https://broschueren.nordrheinwestfalendirekt.de/broschuerenservice/justizministerium/rechtsprobleme-an-der-gartengrenze/13

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Na da hast Du mit Deiner Rechtsauffassung wohl schlechte Karten. Herunterfallendes Laub ist hinzunehmen mit allen Konsequenzen. Alles was Du rechtlich in diese Richtung unternimmst kann nur scheitern. Dabei ist das so einfach. In jedem Baumarkt gibt es Abdeckungen für die Dachrinne, damit das Laub nicht hineinfällt. Ein Artikel der unter einen Euro pro lfm. kostet, den jeder anbringen kann der Leiter-fest ist und schon ist alles geregelt. Man kann auch ersatzweise verzinktes Drahtgeflecht (Karnikelstalldraht) zuschneiden und rüberbiegen, z. B. für Sammlerkästen von Kehlen etc. Du kannst froh sein das es keine Kastanie ist. Dann kannste noch die Kastanien entsorgen und das können einige Schubkarren voll sein, die nicht auf dem Kompost verrotten.

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das hängt natürlich davon ab, wie nah der Baum an der Grenze steht und wie außergewöhnlich die Belastung durch den Unrat ist. Lies Dir hierzu auch mal das Thema Laub-Rente auf wiki durch

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Dachrinne verstopft? Das ist gefährlich! Da sollte man sich vorm nächsten Herbst Gitter anbringen lassen.

Ansonsten verliert ein Baum keinen Unrat, sondern Blätter, Früchte und kleine Äste.

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Die Nachbarrechtlichen Gesetze und Vorschriften sind bundesweit sehr unterschiedlich. Über Grenzabstände kann man sich im zuständigen Bauordnungsamt erkundigen.

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Wielange bitte steht der Baum denn schon? Wielange ist es schon "Dein" Problem? Lass Dich dadurch nicht fertig machen, ähnliche Fälle gibt es, nicht nur in Deutschland, millionenfach. Sollen alle Bäume welche einen Nachbarn stören, gefällt werden? Rechtlich gesehen kann es sehr lange dauern und sehr kostspielig werden. Anmerkung meinerseits: Meine Terassen sind jedes Jahr schwarz durch den Ausstoss Russ von vielen naheliegenden Häusern, welche alle Ölheizungen haben. Soll ich gegen alle prozessieren?

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