Steuerfreibetrag legal umgehen

2 Antworten

ist es da egal von wem das Geld kommt? Aus dem Ausland

Interessante Frage: Gibt es da einen gewissen Hintergrund? Wenn auf einmal 100 Leute aus Bolivien je 20.000 Euro auf ein- und dasselbe deutsche Konto überweisen, dann wird der Empfänger ganz andere Probleme als mit dem Finanzamt bekommen. Insofern wäre es nicht "egal" von wem und woher das Geld kommt. Wenn allerdings -im Ernstfall nachweisbar- "sauberes Geld" von zwei wirklich existierenden Personen überwiesen wird und das innerhalb von 10 Jahren auch nur einmal passiert, ist das kein Thema für die Schenkungsteuer.

Du willst doch keinen Steuerfreibetrag umgehen, sondern eher eine Steuer vermeiden oder habe ich das falsch interpretiert?

Du willst sicherlich auch alles vermeiden, was als Steuerumgehung oder -hinterziehung bedeuten würde. Alle Deine Nöte werden in diesem Link umfassend dargestellt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Erbschaftsteuer_in_Deutschland

Bei einem zinslosen Kredit kommt das Finanzamt ja auch und will Geld haben.

Woher weiß das Finanzamt davon? Und wenn das Finanzamt es wüßte, dann gelten die Regeln gemäß Link:-)

Ist das bereits Geldwäsche?

Hallo zusammen,

ich führe nichts böses im Schilde, möchte mich aber bevor ich versehentlich in die Fänge von Geldwäschebeauftragten gelange hier bei erfahrenen Personen rum Rat fragen.

Folgende Situation: Ich überweise von meinem Bankkonto Geld und erhalte dafür eine Online-Währung von einer großen Firma XXX, ich würde das jetzt mal ein bisschen mit PayPal vergleichen. Von diesem "Online-Geld" kaufe ich mir online sogannte PayXXcards (wird den meisten wohl ein Begriff sein, ebenfalls eine Art Prepaid Online-Geld) auf einer Webseite (ebenfalls große Firma aus dem Ausland, seit über 10 Jahren online) Die Währungen an sich sind völlig legal.

Diese PayXXcards kann ich wiederum auf eine Prepaid-Karte einzahlen (Neteller, ebenfalls recht bekannt) und später mithilfe dieser Karte das Geld an einem beliebigen Bankautomaten abheben. Da durch Wechselkurse und ähnliches die Werte der Währungen schwanken bleibt nach so einem "Durchgang" ein kleiner Gewinn für mich übrig.

Ansich sehe ich da kein Problem, da ich ja nur mein eigenes und legal verdientes Geld verwende und sämtliche Konten bzw. Karten auf meinen Namen laufen. Allerdings handelt es sich im Monat um recht hohe Geldbeträge, ich überweise also ca. 3500€ über den ganzen Monat verteilt und zahle den Monat verteilt das Geld komplette Geld eben wieder auf mein Konto ein. Den Gewinn von ca. 350€ behalte ich meistens in Bar.

Für mich als Laie hört sich das jetzt irgendwie nach Geldwäsche an, vorallem wenn das ganze auch noch mit einer Online-Währung und Firmen aus England, etc. verbunden ist. Ich habe also die Sorge dass durch die hohen Bargeldeinzahlungen ein Verdacht auf mich fällt und am Ende meine ganze Sache doch nicht so ganz legal ist wie ich denke. Und wegen 350€ Gewinn im Monat lege ich mich ungern mit dem deutschen Finanzamt oder ähnlichen an :-).

Soweit ich weiß muss die Bank doch ab 15.000€ Bargeldeinzahlungen das ganze an einen Geldwäschebeauftragten weiterleiten, der dann vermutlich von mir wissen möchte wo das viele Bargeld herkommt. Aus meiner Sicht könnte ich ja dann begründen bzw. Nachweisen woher ich das Geld bekomme bzw. das es sich eigentlich nur um mein eigenes Geld handelt. Aber so wirklich sicher bin ich mir da eben auch nicht...

Könnt ihr mir da weiterhelfen oder sagen an wen ich mich eventuell wenden könnte? Danke schoneinmal im Vorraus!

Viele Grüße Daniel

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Kann man so die Schenkungssteuer umgehen?

Vielen Dank für die Beantwortung dieser Frage: https://www.finanzfrage.net/frage/wenn-jemand-ein-haus-sehr-guenstig-an-jemanden-vermieten-will-kann-er-dies-zu-jeder-beliebigen-miete-machen-oder-gibt-es-da-probleme-mit-finanzamt-usw?foundIn=answer-listing#answer-953684

Ich habe nun eine ergänzende Frage: Wenn ich nun ein Haus sehr günstig vermietet bekomme, dann fällt ja nach einer gewissen Zeit, eben wenn die 20000 Euro Freibetrag überschritten sind, Schenkungssteuer an.

Wie sieht es aus, wenn ich aber als Mieter gewisse Sanierungen von etwa 40000 Euro am Haus tätige. Verschiebt sich dann der Zeitpunkt, ab wann der Freibetrag überschritten wird. Kann man das gegenrechnen? Wäre ja erst eine Schenkung an den Vermieter. Kann man das so sehen?

Danke.

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