Säumniszuschläge wie gefährlich sind die, wenn man diese nicht ausgleicht ?

2 Antworten

Im Gegensatz zu @TomBlank rate ich zu 3 Punkten:

1) Wenn man meint die Steuer hat die falsche Höhe, dringend die Aussetzung der Vollziehung des fehlerhaften Teils beantragen. Das macht man eigentlich schon mit dem Einspruch gegen den fehlerhaften Bescheid (Formulierung: ..... desweiteren beantrage ich die Aussetzung der Vollziehung des strittigen Betrags bis zur Entscheidung über den Einspruch).

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2) für den Steuerbetrag einen Stundungsantrag stellen, wenn man nicht gleich bezahlen kann (mit Begründung und klaren Ratenzahlungsvorschlägen).

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3) die Säumniszuschläge als letztes zahlen und ggf. die Aufhebung beantragen. Wenn die Säumniszuschläge auf einen zu hohen Betrag berechnet waren (weil z. B. ein Einspruch lief) hat man da vernünftige Chancen.

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Im Übrigen hat Obelix recht. DH, ganz vorsichtig, nicht auf Vollstreckung ankommen lassen.

Generell kann ich diese Frage so beantworten: Säuminszuschläge sind sehr gefährlich. Ich habe schon in der Praxis miterlebt, dass Vollstreckungen wegen 5 Euro in Gang gesetzt worden sind, denn diese 5 Euro waren noch auf ! Zu dieser Thematik kann ich folgendes noch sagen: Wenn jemand Schulden beim Finanzamt hat und es kommt ein sog. Kontenauszug oder Kontoauszug mit Säumniszuschläge, dann kann ich nur gleich mal raten, die Säumniszuschläge zu bezahlen. Dann ist schon mal die Vollstreckung schwerer. Denn die eigentliche Steuerschuld kann man sicher noch klären lassen.

Frage zu einem Vorauszahlungsbescheid für 09

Ich bin sowohl selbst als auch nichtselbständig, Ich habe für 2008 eine Steuerschätzung bekommen, dadurch das ich die Steuererklärung 2008 noch nicht gemacht hatte, Ich habe den Betrag gezahlt. Dann habe ich übersehen, dass hintendran schon ein Vorauszahlungsbescheid für 2009 hing. Als ich im Januar 2010 eine Mahnung für die 2009 ner bekommen habe, hab ich das erst realisiert. Wenn ich die 2008 gemacht hätte, dann wäre evtl. keine Schätzung für 2009 gekommen. Ich sollte jetzt –nach einem Telefonat mit d. Finaza.- die 2008 nachmachen und am besten die 2009ner gleich mit, damit man das neu berechnen kann. Ich hab das dann auch getan und konnte sehen, das ich f. 08 und 09 Geld wiederbekommen muß. Ich kann aber leider die 2009 noch nicht mit abgeben, weil mir dafür noch eine Lohnsteuerbesch.09 fehlt, die erst im Febr kommt. Habe 2008 abgegeben, habe jetzt aber trotzdem eine Vollstr. f. den vorausbescheid 09 bekommen. Allerdings wurde auch gesagt, das nach der Bearbeitung das Geld ja ggf. wieder zurückgezahlt würde. Ich wundere mich, weil Bekannte von mir die auch jetzt erst abgegeben haben und auch selbstst. und nichtselbst. sind, nicht vorauszahlen müssen. Bleibt einem wirkl gar nichts anderes übrig als die im Grunde ja nun falsche Steuerschätzung für 09 erstmal zu zahlen? viell hat da jemand Erfahrung und kann mir weiterhelfen.

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Kennt jemand eine zuverlässige Inkassofirma für Forderung in Spanien?

Habe nach langem Hin und Her nun endlich einen Vollstreckungsbescheid gegen einen spanischen Schuldner in deutlich 5-stelliger Höhe erwirkt und in Händen.

Suche nun ein Inkassounternehmen welches nachweislich Erfahrungen hat, solche Forderungen in Spanien beizutreiben.

Kann jemand eins empfehlen? Gibt es noch eine andere Möglichkeit, zumindest teilweise, an sein Geld zu kommen?

Der spanische Gerichtsvollzieher vor Ort ist zu "stoffelig" den Schuldner "anzutreffen", weshalb die Vollstreckung bisher ins Leere lief. Es ist jedoch eindeutig und klar, dass der Schuldner unter der angegebenen Adresse wohnt und sogar ein Geschäft betreibt.

Gibt es z.B. von hier aus die Möglichkeit des Schuldners Kontoverbindungen in Spanien herauszubekommen und eine entsprechende Pfändung zu plazieren.

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Pfändung bei mehreren Drittschuldnern gleichzeitig - Anpassung nach Teilzahlung

(Teil 1)

Hallo zusammen!

Ich habe jetzt schon einige Zeit damit verbracht das Internet und die ZPO zur Beantwortung meiner Fragen zu durchsuchen, allerdings ohne Erfolg. Ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen.

Es geht darum, dass ein Gläubiger, dieselbe Forderung (z.B. 10.000,00 EUR) bei mehreren Drittschuldnern (z.B. 2 Banken) per Pfändungs- und Überweisungsbeschluss vollstreckt. Prinzipiell ist dies bekanntermaßen problemlos möglich. Was allerdings passiert, sobald eine Bank eine Teilzahlung leistet? Müsste dann nicht umgehend der PfÜB der anderen Bank angepasst werden? Wie lautet die Rechtsvorschrift hierzu?

Beispiel:

Der Gläubiger stellt Bank A und Bank B über dieselbe Forderung einen PfÜB über 10.000,00 EUR, was der Gesamtforderung entspricht, zu. Es erfolgen Teilzahlungen seitens Bank A:

15.01. Bank A – 2.500,00 EUR (Restforderung 7.500,00 EUR)

15.03. Bank A – 1.000,00 EUR (Restforderung 6.500,00 EUR)

15.06. Bank A – 6.500,00 EUR (Restforderung 0,00 EUR, Pfändung erledigt)

Müsste hier der Gläubiger nicht umgehend nach Zahlungseingang auch Bank B über den geänderten Pfändungsbetrag informieren? Etwa nach dem 15.01. „die bezeichnete Pfändungs- und Einziehungsverfügung wird hiermit auf 7.500,00 EUR eingeschränkt.“. Und spätestens nach dem 15.06. Bank B mitteilen, dass die Pfändung erledigt ist?!

(Weiter in Teil 2)

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