Rentenanspruch für die Zeit im DDR - Gefängnis ?

1 Antwort

Die gleichen Regelungen (basierend auf dem Strafvollzugsgesetz) gelten übrigens auch für Inhaftierte in der Bundesrepublik Deutschland, welche während der Haftzeit einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Es werden keine Rentenpunkte gesammelt.

Dies hat mit angeblichem DDR-Unrecht nichts zu tun.

Erwerbsminderungsrente als geschiedene Hausfrau?

Guten Tag !

Ich bin 49 Jahre alt, 2 erwachsene Kinder, war 22 Jahre verheiratet und geschieden seit 2009. Im Zuge dieser Scheidung wurden die Rentenanwartschaften meines Exmannes aus der Rechtsanwaltsversorgung geteilt, da ich während der Ehe ( nach dem Studium) nie erwerbstätig im Angestelltenverhältnis war.( ich betreibe stundenweise einen kleinen Handel im Hause). Laut Rentenbescheid von Juli stünde mir zur Zeit eine Rente von ca.1290 Euro zu. Da ich aber nicht selbst in die Rentenkasse eingezahlt habe, sondern mein Ex-mann, habe ich laut diesem Schreiben die 5 bzw. 3 Jahre Einzahlungspflicht nicht erfüllt !

Kann denn wirklich darauf abgestellt werden, WER eingezahlt hat? Ist es nicht eigentlich wichtig DAS Geld grundsätzlich eingezahlt wurde? ( das Geld ist ja da!).

Seit 2004 bin ich durchgänging in psychotherapeutischer Behandlung.( Depression/Panikattacken); auch liegt die Bestätigung eines Neurologen über eine Suchterkrankung vor, die besagt, dass ich nicht mehr als 3 Stunden täglich arbeiten könne. Bei der Rentenberechnung wurde meine Ausbildungszeit anerkannt, die Kinderzeiten und die Betreuung meines damals schwerst erkranketen Kindes. Jedoch bekam ich von der Arbeitsagentur niemals irgendwelche Bezüge, da ich ja als Selbständige in deren Sinne nicht gearbeitet habe.Ich war einige Zeit als arbeitssuchend ohne Bezugsberechtigung dort gemeldet. Nun wurde mir von meinen behandelnden Ärzten dringend eine Kur/Sanatoriums/Rhea-massnahme nahegelegt, die ich auch wahrnehmen werde. ( 2 stationäre Aufenthalte in einer Klinik für Psychatherapie und Sucht hatte ich in 2010/2011 ).

Vielleicht kennt sich irgendwer mit dieser Thematik aus!

Vielen herzlichen Dank im Voraus für die Antworten!

LG Sonnensturm

...zur Frage

Verlustvortrag für Zeit des Studiums + volle Anerkennung der Fahrtkosten zur Uni

Hallo zusammen, ich hätte eine Frage zum Verlustvortrag während des Studiums. Ich habe mein Studium 2008 begonnen und 2011 erfolgreich beendet. Es handelt sich bei mir um eine nachgewiesene Zweitausbildung, weshalb die Kosten während des Studiums als Werbungskosten anerkannt wurden. Dies war in den Jahren 2008, 2009 und 2010 kein Probelm. Ich habe Bescheide über die gesonderte Feststellung des Verlustvortrages erhalten und die Verlustvorträge wurden addiert. Nun habe ich meine Steuererklärung für 2011 eingereicht und dazu ein Schreiben vom Finanzamt erhalten, dass ich nicht nachvollziehen kann. Und zwar soll ich folgende Unterlagen nachreichen: " 1) Angaben und entsprechende Nachweise, wie ich meine Studien- und Lebenshaltungskosten bestritten habe, da hierfür 400 € nicht ausreichen (Studienbeihilfe, Bafög, Unterstützungsleistungen durch Dritte etc.)"

-> bei den 400 € handelt es sich um Aufwandsentschädigungen für ein Praktikum während der Monate Januar und Februar -> ich habe weder Studienbeihilfe, noch Bafög erhalten; meinen Lebensunterhalt habe ich bestritten von meinem Ersparten, das ich durch die Berufstätigkeit vor Beginn meines Studiums angespart hatte, sowie durch Ferienarbeit in früheren Jahren, jedoch nicht im Jahr 2011 => meine Frage ist nun, was ich da wie nachweisen soll und was bitte sind Unterstützungsleistungen durch Dritte?

Als zweiten Punkt soll ich einen "Kilometernachweis oder Kostennachweis für das genutzte Fahrzeug bzw. Verkehrsmittel mit dem die geltend gemachten Fahrten zur Uni durchgeführt wurden" einreichen => Meine Frage dazu ist, wie ich das machen soll. Das genutzte Fahrzeug ist mittlerweile verkauft, ich kann vielleicht noch ein paar Tankbelege zusammenkratzen, aber niemals alle. Ich muss auch sagen, dass ich die Tankbelege auf jeden Fall aufgehoben hätte, hätte ich das gewusst, aber in den drei Jahren vorher (2008-2010) hat das niemanden interessiert.

Eine weitere Frage von mir bezieht sich auf die Anrechnung der Fahrtkosten. Ich habe jedes Jahr die tatsächlichen Fahrtkosten angegeben und dann in den Antwortschreiben vom Finanzamt mitgeteilt bekommen, dass die Fahrtkosten nur einfach anerkannt werden. Dazu gab es ein zu damaliger Zeit anhängiges Verfahren vor dem BFH (VI R 44/10) und mir wurde vorgeschlagen, meine Einsprüche bis zum Ergehen der Entscheidung durch den BFH ruhen zu lassen. Nun habe ich durch Recherche im Internet festgestellt, dass es seit 9. Februar 2012 eine Entscheidung des BFH dazu gibt, die besagt, dass Fahrtkosten im Rahmen einer Zweitausbildung voll anerkannt werden müssen. => Meine Frage ist nun, in welcher Form ich das dem Finanzamt mitteilen muss? Und wie ich das am besten für die Jahre 2008-2011 auf einmal mache? Oder müsste das Finanzamt von sich aus reagieren und ich muss nur anrufen?

So, das wären nun meine Fragen. Ich wäre wirklich sehr, sehr dankbar, wenn mir dabei jemand weiterhelfen könnte.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?