Polizeianwärter: Fahrtkosten in Steuer möglich?

2 Antworten

Ob und in welchem Umfang Reisekosten und/oder die Entfernungspauschale überhaupt anzusetzen wäre, hängt zunächst davon ab, wo die erste Tätigkeitsstätte ist.

Aus meiner eigenen Erfahrung gibt es bei diesen staatlichen Ausbildungen / dualen Studiengängen teilweise unterschiedliche Ergebnisse.

Finanzbeamte in Ausbidlung sind z.B. einem Ausbildungsamt fest zugeordnet und werden für die Zeit in der (Fachhoch-)Schule abgeordnet und damit auswärtig tätig.

Bei der Polizei (in BW) - so war das zumindest bei meinem Bruder vor ein paar Jahren - ist/war das genau andersrum: Die Polizeischule ist die feste, zuogeordnete Tätigkeitsstätte und die "Praxiszeiten" in der Ausbildungsdienststelle dann eine vorübergehende, auswärtige Tätigkeit. Es gibt aber auch Unterschiede zwischen der Ausbildung im mittleren Dienst und dem gehobenen Dienst.

Reisekosten (doppelter Haushalt, Verpflegungsmehraufwand, tats. Fahrtkosten) können grds. nur entstehen, wenn keine erste Tätigkeitsstätte vorhanden ist bzw. eine vorübergehende Auswärtstätigkeit gegeben ist und soweit man mit diesen Kosten selbst belastet ist.

Sie könnte die Fahrtkosten geltend machen, wenn Sie denn fahren würde.

Da sie nicht fährt, hat sie ja auch keinen Aufwand.

Tut mir leid, aber das ist die Rechtslage.

Und die Verpflegung zählt auch nicht, denn essen müsste sie ja auch ohne die Ausbildung.

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@EnnoWarMal

Stimmt. Und würden sie es nicht zahlen müssen, dann wäre es als geldwerter Vorteil zu versteuern.

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So ist es.

Wie kommt man überhaupt auf die Idee Fahrtkosten anzusetzen zu wollen wenn man nicht gefahren ist ?

Die Frage an sich ist mir schon ein Rätsel......

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Fahrtkosten bei Praktikum in anderer Stadt in der Steuer

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Anfängerfrage - Lohnsteuer / Verlustvorträge?

Hallo finanzfrage.net-Experten,

da ich mich dieses Jahr zum ersten Mal mit dem Thema Lohnsteuer/Steuererklärung beschäftige, habe ich dementsprechend viele Fragen zu Themen wie Lohnsteuer und Verlustvorträgen und hoffe, dass ihr mir die ein oder andere davon beantworten könnt. ;)

Vielen Dank dafür schon im Voraus.

Lohnsteuerberechnung:

Ist es korrekt, dass die Werbungskosten nochmal extra zu dem Grundfreibetrag von 8652€ dazugerechnet werden und das mit einem Pauschalbetrag von 1000€ automatisch berücksichtigt wird? Das wäre mMn ja dann quasi eine Erhöhung des Steuerfreibetrages um 1000€ auf 9652€ für dieses Jahr, da man für den Werbungskostenpauschalbetrag ja keine Nachweise benötigt?

Konkretes Beispiel: Dieses Jahr habe ich ein Bruttoeinkommen von ca. 13000€:

13.000 Bruttoeinkommen 2016

-8.652 Grundfreibetrag 2016

-1.000 Werbungskostenpauschale

=3.348 zu versteuerndes Einkommen

Auf diese Fallen laut Brutto-Netto-Rechner eine Lohnsteuer von nur 21 € an. Ist das so korrekt berechnet?

Nun die Frage zu den Verlustvorträgen:

Da ich seit 2008 studiert habe, würde ich gerne die entsprechenden Kosten wie Studiengebühren, Krankenkassenbeiträge, Fahrtkosten etc. mittels Verlustvortrag anrechnen lassen.

Würde der Verlustvortrag von 2009 mit in die Werbungskosten von 2016 fließen, sofern dies später für ein Erststudium vom BVerfG anerkannt wird?

Falls dies der Fall ist, müssten diese Werbungskosten inkl. Verlustvortrag 2009 den Pauschalbetrag von 1000€ übersteigen um einen Unterschied zu machen, würden aber auch dann maximal eine Steuerersparnis von 21 € einbringen?

Daher die Frage, ob es möglich ist, den Verlustvortrag von 2009 auch mit ins Jahr 2017 zu nehmen bzw. dort erst abzusetzen, selbst wenn der Verlustvortrag 2016 gestellt wurde? Denn dann würden die dadurch erreichte Steuerersparnisse wesentlich höher ausfallen.

Vielen Dank.

Gruß

blacking

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Können Internatskosten vollständig abgesetzt werden, wenn medizinische Indikation vorliegt

Aufgrund einer diagnostizieren Persönlichkeitsstörung bei unserem Sohn (15J.) ist eine außerhäusliche Unterbringung empfohlen worden. Seitdem besucht er ein Internat. Sind die damit entstehenden Kosten (Aufwendungen für Beherbergung, Betreuung, Verpflegung, Schulgeld, Fahrtkosten etc.) vollständig von der Steuer als Sonderausgaben absetzbar oder nur der Schulgeldanteil?

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2013 bis 2016 habe ich 3 Jahre Vollzeit gearbeitet und dann für diese Jahre auch einen Lohnsteuerjahresausgleich gemacht (habe alle 2017 eingereicht und bereits Erstattung erhalten.)

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