Nachzahlung Pflegegeld wird das angerechnet?

4 Antworten

Pflegegeld wird nciht auf ALG II und/oder Grudnsicherung angerechnet, weil es eine Zweckbezogene Einnahme ist.

Keine Sorge.

Das Pflegegeld ist für die Pflege gedacht. Folglich bekommt es der mit der Pflege beauftragte. Das musst nicht immer du sein. Deswegen sollte das Geld auch an den zu Pflegenden bezahlt werden. Zudem ist das Pflegegeld nicht als Einkommen anrechenbar. Das hat auch einen gesellschaftlichen Hintergrund, auf den ich hier nicht näher eingehen möchte. Ergo: keine Sorge auf Anrechnung, auch nicht bei einem einmaligen Nachzahlungsbetrag. Er ist ohnhin nur ein Obulus für deine Mühen ;-)

Das Pflegegeld erhält der Pflegebedürftige, nicht der Pflegende! Das Pflegegeld soll dazu dienen, dass sich der Pflegebedürftige dafür Pflegeleistungen einkaufen kann, oder Ehrenamtlichen Kosten ersetzen kann. Letztlich wird das Pflegegeld (Barleistung) ohne eine besondere Zweckbindung ausgezahlt. Über seine Verwendung muss nicht Rechenschaft abgelegt werden. Wird statt des Pflegegeldes (auch teilweise) ein Pflegedienst beauftragt, so wird die höhere Sachleistung zur Verfügung gestellt. Ggf. Teilleistungen aus jedem Bereich.

Der Pflegende kann, je nach Pflegeaufwand und Arbeitssituation, ggf. Beiträge zur Rentenversicherung erhalten.

Das laufende Pflegegeld wird nicht angerechnet, wie das bei der Nachzahlung aussieht, kann ich nicht sagen.

Mehr Info: http://www.pflegeverantwortung.de/

Grundsicherung bei Erwerbsminderung (Vermögen)

Ich habe zum Thema eine etwas längere kompliziertere Frage. Wenn jemand Grundsicherung erhält, zur Erwerbsminderungsrente und Pflegegeld ( was ja nicht angerechnet wird bei der Grundsicherung) ( pflegestufe 1 und 100 % Schwerbehindert, Merkzeichen G und B) und der Partner erhält ALG2 , und aus diesen der Grundsicherungstelle bekannten Einkommen ( Pflegegeld, Rente und ALG 2 spart man sich Geld für den Kauf eines Autos ab, ist das dann wieder Vermögen, was man nicht haben darf??? In meinem Fall ist es so, dass ich mir von dem Pflegegeld mit meinem Mann (er pflegt mich) zusammen einiges weg gelegt habe, wir haben unsere alten Autos ( die der Stelle f. Grundsicherung bekannt waren) beide auch weg gegeben um jetzt aus dem Erlös der beiden alten Autos, einem Teil des Pflegegeldes und einer ARGEnachzahlung dann einen anderen Wagen zu erwerben. Dieser neue Gebrauchte Wagen ist jetzt allerdings mehr wert, als bei der Grundsicherung erlaubt. Da mein Antrag jetzt abläuft, soll ich neu beantragen und irgendwie weiß oder ahne ich, dass die dann doch sicher sagen: NÖ, sie haben jetzt zu viel Vermögen. Muss ich den Antrag denn wieder stellen oder kann ich gleich besser zur Wohngeldstelle gehen. ( Um mir die ganze Beantragerei zu sparen, die dann sowieso zur Ablehnung führt) Irgendwie möchte ich kein schlechtes Gewissen haben müssen, dass ich mir von meinem wenigen noch etwas erspart habe um davon einen für mich behindertgerechteren Wagen zu bekommen. (im anderen konnte ich nicht mehr richtig sitzen. ) Danke für wissende Ratschläge.

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