Mit welchem Prozentsatz wird die niederländische"AOW" bei der Steuererkärung angegeben.

1 Antwort

Die AOW ist eine Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung bzw. steht dieser gleich.

Damit erfolgt die Besteuerung nur im Land, in dem sie gezahlt wird.

Hier die Niederlande.

Allerdings unterliegt sie dem Progressionsvorbehalt nach 32 b EStG.

siehe auch hier (ist zwar ein Fremdlink, aber recht gut erklärt):

http://www.haufe.de/finance/finance-office-professional/internationales-steuerrecht-grenzueberschreitende-renten-105-niederlande_idesk_PI11525_HI2933738.html

Mit wieviel Prozent wird die AOW bei dem Progressionsvorbehalt hinzugerechnet?

0
@Besteuerung

Dir ist bekannt, wie der steuerpflichtige Anteil der Rente in Deutschland berechnet wird?

Renteneintrittsalter und Jahr des Rentenbeginns.

Mit der Angabe "ich bekomme AOW" kann man absolut nichts anfangen.

Auch eine Entscheidung, ob der Antrag auf unbeschränkte Steuerpflicht überhaupt möglich ist, kann man nur treffen, wenn man die Rentenhöhe kennt:

(3) 1Auf Antrag werden auch natürliche Personen als unbeschränkt einkommensteuerpflichtig behandelt, die im Inland weder einen Wohnsitz noch ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, soweit sie inländische Einkünfte im Sinne des § 49 haben. 2Dies gilt nur, wenn ihre Einkünfte im Kalenderjahr mindestens zu 90 Prozent der deutschen Einkommensteuer unterliegen oder die nicht der deutschen Einkommensteuer unterliegenden Einkünfte den Grundfreibetrag nach § 32a Absatz 1 Satz 2 Nummer 1 nicht übersteigen; dieser Betrag ist zu kürzen, soweit es nach den Verhältnissen im Wohnsitzstaat des Steuerpflichtigen notwendig und angemessen ist. 3Inländische Einkünfte, die nach einem Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung nur der Höhe nach beschränkt besteuert werden dürfen, gelten hierbei als nicht der deutschen Einkommensteuer unterliegend
1

Haufe kann man nicht als Fremdlink bezeichnen....

0

kleiner Nebejob (auf Rechnung) neben einer Vollzeit-Anstellung?

Hallo zusammen,

im Vorwege schon mal: Ich bin etwas unterbemittelt was das Steuerthema angeht und hoffe auf nette Hilfe, da ich leider gerade keinen Steuerberater leisten kann.

Ich habe eine Festanstellung 40 Std./Woche als Grafikerin. Nun möchte ich gern nebenher einen kleinen Grafik-Job nebenbei frei (per Rechnung) abrechnen/bzw erstmal machen.

Gibt es da einen Freibetrag pro Jahr, wo ich mir keine Sorgen machen muss, dass ich hinterher dafür extra Steuern zahlen muss? Wenn ja, wieviel darf ich dazuverdienen? Wie müsste ich die Rechnung stellen? Inklusive 19 Prozent Umsatzsteuer oder kann ich das weglassen? Muss ich das in irgendeiner Art beim Finanzamt im Vorwege abklären oder kann das dann über die jährliche Steuererklärung angegeben werden?

Ich würde mich sehr über Antwort freuen.

Viele Grüße Sandra

...zur Frage

Anrechnung von Zinseinkünften bei großer Witwenrente nach neuem Rentenrecht; (hier: Verlustvortrag)

Bei den jährlich zu überprüfenden Zinseinkünften, welche auf meine große Witwerrente (seit 2010) angerechnet werden, hatte ich für 2013 neben den Zinseinkünften auch den Verlustvortrag, der in der Einkommensteuererklärung für 2013 geltend gemacht wird, angegeben. Bei der Berechnung der Witwerrente wurde dieser jedoch nicht berücksichtigt, sondern die komplett erzielten Zinseinkünfte aus 2013.

Ist dies korrekt oder hätten die im Steuerbescheid ausgewiesenen Kapitalerträge i.S.d. § 32d Abs.1 EStG (also unter Berücksichtigung des Verlustvortrages) in die neue Rentenberechnung einfließen müssen.

Danke im voraus für Eure Unterstützung. Stephan P.

...zur Frage

Steuerliche Behandlung Aktienkaufplan?

Hallo,

mein AG bietet einen Aktienkaufplan an. Hierbei werden jeden Monat für einen Prozentsatz vom Gehalt Aktien gekauft und der AG legt den gleichen Wert noch mal oben drauf. Diese Zuwendung vom AG wird versteuert (kommt aufs Brutto drauf).

Die Aktien werden übrigens in USD gehandelt und das alles läuft über ein Depot bei Computershare. (Der monatliche Kaufbetrag wird in Euro angegeben, umgerechnet und dann werden die Aktien in USD gekauft).

Jetzt zu meiner Frage: Wenn ich jetzt die Aktien verkaufe - wie wird der Gewinn versteuert, bzw. wie muss ich das dem Finanzamt ggü. angeben? Der Gegenwert wird auf das Konto bei meiner Hausbank (DeuBa) überwiesen, wo ich auch noch genügend von meinem Freistellungsauftrag übrig hätte, jedoch hat die DeuBa ja überhaupt keine Ahnung wie viel Gewinn ich gemacht habe usw. und kann das ja sowieso nicht für mich versteuern bzw. mit dem Freistellungsauftrag abrechnen.

Wie funktioniert das jetzt alles? Ich gehe davon aus, dass ich hierfür bei der Steuererklärung die Anlage KAP ausfüllen muss? Um auf den Gewinn keine Steuern zahlen zu müssen, muss ich ja wahrscheinlich die Zeilen 14 oder 15 (14a?) bzgl. des Sparerpauschbetrags ausfüllen. Jedoch verstehe ich die beiden Zeilen nicht so ganz. 14a/15 klingt nicht nach meinem Fall. 14 klingt nach dem Freistellungsauftrag, den ich ggf. schon bei der DeuBa in Anspruch genommen habe (was ja nicht der Fall ist). Überhaupt bin ich mir mittlerweile nicht so sicher, ob ich bei diesen Zeilen so richtig bin, da es sich hierbei ja um "Kapitalerträge, die dem inländischen Steuerabzug unterlegen haben" handelt und es bei mir bislang ja noch keinen Steuerabzug gab.

Wie man sieht blicke ich hierbei überhaupt nicht mehr durch. Es wäre super, wenn mich jemand hierzu aufklären könnte.

Eine kleine zusätzliche Frage: Muss ich die Berechnung des Gewinns auch nachweisen?

Besten Dank im Voraus und viele Grüße

M.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?