Künstlersozialkasse als Freiberufler: Nachzahlung zu befürchten?

2 Antworten

http://www.kuenstlersozialkasse.de/wDeutsch/kuenstler_und_publizisten/faqfuerkuenstlerundpublizisten.php

Hier steht: […] Sollten Sie zum Zeitpunkt der Meldung bereits selbständig erwerbsmäßig tätig sein, so beginnt die Versicherungspflicht grundsätzlich frühestens mit dem Tag der Meldung bei der KSK. […]

Also als KünstlerIn solltest du eigentlich keine Nachzahlungen oder gar Bußgelder befürchten müssen.

Allerdings wohl als Kunde eines Künstlers/in – also wenn du künstlerische Dienstleistungen/Arbeiten eines KSK Versicherungspflichtigen erwirbst – musst du einen bestimmten Prozentsatz an die KSK zahlen. Falls du das nicht gemacht hast, kann es dann zu Nachzahlungen etc. kommen.

Künstler/Publizisten MÜSSEN in die KSK einzahlen, egal ob sie wollen oder nicht. Sie sind nämlich - trotz ihrer Selbständigkeit - wie Angestellte in der gesetzlichen Renten- und Krankenversicherung pflichtversichert!

Somit bleibt selbständigen Künstlern/Publizisten, wie z.B. Inhabern von Werbeagneturen, Textern, Journalisten, etc. das unternehmerische Recht verwehrt, selbstständig zu entscheiden, in welcher Form sie Altersvorsorge treffen wollen und ob sie sich in einer privaten KV versichern möchten. http://www.kskontra.de/dialog.d25.htm

Freiberufliche Tätigkeit rückwirkend anmelden - ohne Steuererklärung?

Liebe Community,

ich habe eine Frage zu freiberuflicher Tätigkeit, der Anmeldung derer und der zugehörigern Steuererklärung. Ich würde mich über Eure Kommentare freuen. Folgende Situation:

Ich hatte letztes Jahr (2014) Einnahmen auf freiberuflicher Tätigkeit (beritebswirtschaftliche Beratung: Konzeption eines Vertriebstools), ohne die Aufnahme dieser Tätigkeit vorher angemeldet zu haben. Nun habe ich bereits hier im Forum gelesen, dass ich das im Zuge der Steuererklärung "nachholen" könnte. Dass also das Finanzamt das Versäumnis nicht weiter verfolgt sondern mit Eingang der Steuererklärung so tut, als ob die Anmeldung erfolgt wäre, und die Erklärung entsprechend bearbeitet. Aber: Es war nur ein einziger winziger Auftrag, ich bleibe unter 410 Euro Gewinn und müsste demnach - so glaube ich - gar keine Steuererklärung machen. Habe sonst nur Einkünfte aus Angestelltenverhältnis (ca. 14.000 Euro). Ist das soweit korrekt? Und: Was würdet Ihr mir raten? Kann/soll/muss ich die Tätigkeit rückwirkend anzeigen, ohne dafür die Steuererklärung zu nutzen?

Nächstes, damit zusammenhängendes Thema: Die Rechnung, die ich geschrieben habe, war, so wie ich das inzwischen sehen, nicht rechtens, weil keine Angabe der Steuernummer erfolgte, weil ich ja gar keine Steuernummer hatte. Es hat sich aber niemand beschwert, das Unternehmen hat bezahlt. Müsste ich jetzt allein deshalb rückwirkend die Tätigkeit anmelden, da mir das Versäumnis ja jetzt bewusst ist - also um eine Steuernummer zu erhalten, um die Rechnung zu korrigieren, dann aber unter Umständen gar keine Steuererklärung damit zu machen?

Vielen Dank vorab für Eure Hilfe!

Lieben Gruß, Knud2015

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Rentenversicherungspflicht trotz Gewerbe?

Hallo Community,

wie der Titel schon sagt geht es um die Rentenversicherungspflicht.

Ich betreibe ein Gewerbe (GbR) in dem ich Webseiten erstelle und vermarkte (Programmierung, Design, Texte). Einnahmen werden hauptsächlich durch Werbeeinnahmen, Webhosting und Affiliatemarketing erzielt. Ab und zu auch durch Verkauf.

In letzter Zeit schreibe ich auch öfters Artikel als freier Mitarbeiter/Journalist für diverse Zeitschriften. Dieser Teil der Arbeit macht ca. 30-50% der Einnahmen aus. Alles unter dem Namen meines Gewerbes (der GbR).

Nun habe ich gelesen, dass Künstler und Publizisten Rentenversicherungspflichtig sind. Laut Künstlersozialkasse (in der ich NICHT bin) auch wenn man eine andere Tätigkeit ausübt neben der publizistischen.

Könnte mir da mal ein Experte etwas Licht ins Dunkle bringen? Bin ich aufgrund der publizistischen tätigt nun Rentenversicherungspflichtig? Trotz meiner gewerblichen Tätigkeit? Wie würde es aussehen wenn ich in Zukunft die "Journalistische Tätigkeit" vom Gewerbe trenne und diesen Teil freiberuflich mache?

Hier auch ein Link zur KSK der mich nur mehr verunsichert hat. Bitte lest den Teil auf Seite 2 "Mehr als nur geringfügige selbstständige Nebentätigkeit" :

http://www.kuenstlersozialkasse.de/wDeutsch/download/daten/Versicherte/Versicherung_trotz_Nebenjob.pdf

Irgendwo anders habe ich auch gelesen, dass Blogger seit neustem in die Künstlersozialkasse können da sie Trotz Werbeeinnahmen als Publizisten gelten und dadurch auch Rentenversicherungspflichtig sind. (wie erwähnt bin ich NICHT in der Künstlersozialkasse).

Vielen Dank schonmal für eure Antworten.

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KSK und Nebenjob - Jahrelang doppelt Sozalversicherung gezahlt

Hallo liebe Forengemeinde,

Ich bin selbständiger freiberuflicher Musiker und seit 1996 über die Künstlersozialkasse sozialversichert (KV: Hamburg Münchener, 01.01.2010 aufgegangen in der DAK) .

Seit 2001 übe ich eine sozialversicherungspflichtige Nebentätigkeit aus, von deren Aufnahme ich die KSK und KV seinerzeit in Kenntnis gesetzt habe.

Die freie künstlerische Tätigkeit ist in zeitlichem und finanziellem Umfang immer die Hauptätigkeit gewesen und dies ist auch von KSK und mittlerweile auch der DAK geprüft und bestätigt worden.

Ich habe seitdem für beide Einkünfte KV-, PV- und RV- Beiträge bezahlt, als Musiker an die KSK (die die Beiträge an die entsprechenden Träger weiterleitet), als Nebenberufler monatlich direkt abgezogene Beiträge für KV, RV und PV.

Jetzt hat meine KV (DAK) sich ohne mein Wissen bei der KSK mit der falschen Hinweis gemeldet, ich habe am 01.01.2010 eine sozialversicherungspfl. Tätigkeit aufgenommen und meine freiberufliche Tätigkeit "spiele lediglich eine untergeordnete Rolle". Dies musste ich nun mit einigem Aufwand richtigstellen und nach vielen Briefen ist nun mein alter Status bei der KSK wieder hergestellt. Von der DAK dazu übrigens direkt an mich kein Wort, sondern nur ohne mein Wissen an die KSK ('Über mich statt mit mir " reden war anscheinend die Devise).

Ergebnis dieses Vorgangs war jedoch die Feststellung der wohl doppelt gezahlten Beiträge.

Ich werde nun konsequenterweise meinen Arbeitgeber (Nebentätigkeit) in Absprache mit der KV (DAK) veranlassen, keine KV- und PF- Beiträge mehr abzuführen.(Siehe dazu auch Seite 2 dieser interessanten KSK Rechtsinformation:www.kuenstlersozialkasse.de/wDeutsch/download/daten/Versicherte/Versicherung_trotz_Nebenjob.pdf )

Meine Frage: Wie sieht es mit rückwirkenden Beitragserstattungen, aus? Wie stehen die Chancen, die doppelt gezahlten KV (und PV) Beiträge (und zwar für die untergeordnete, sprich Nebentätigkeit) auch über die vierjährige Verjährungsfrist hinaus zurückzubekommen?

Danke im Voraus fürs Lesen und (hoffentlich) Beantworten!

Finn.

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Freiberuflichkeit ausversehen zu spät angemeldet?

Hallo ihr Lieben!

Ich habe mal eine Frage bzw einen Sachverhalt zum Thema Freiberuflichkeit/ Finanzamt/ Rechnungen stellen ..

Ich bin vor Kurzem mit meinem Bachelorstudium fertig geworden und da hat mich eine Bekannte im Juni gefragt ob ich auf Rechnung bei ihrem Freund im Unternehmen aushelfen kann.

Das habe ich dann ab Juli gemacht, sie meinte ich müsse einfach eine Rechnung stellen und sie gibt mir dafür ein Muster (kannte mich damit nicht so gut aus). Das Muster hat sie mir vor Kurzem zugeschickt und ich habe daraufhin die Rechnungen für Juli, August und September und gestellt (Geld noch nicht erhalten, war vor ein paar Tagen) und zwar mit einer Steuernummer mit der ich schobmal freiberuflich neben dem Studium gearbeitet habe allerdings in einer anderen Tätigkeit.

Durch ein zufälliges Gespräch mit einem Mitarbeiter vom Finanzamt wegen eines anderen Themas habe ich nun erfahren, dass ich

a) die Steuernummer nicht hätte benutzen sollen/können/dürfen, da sie für eine andere Tätigkeit war und außerdem nicht mehr aktiv ist (war ein Gewerbe, das ich abgemeldet hatte weil ich damals versehentlich einen Gewerbeschein geholt hatte, obwohl ich nur eine Steuernummer für die freiberufliche Tätigkeit gebraucht hätte)

b) die neue freiberufliche Tätigkeit im Sommer innerhalb 4 Wochen hätte anmelden müssen.

Aus Angst, dass ich die Frist überschritten habe, habe ich die Tätigkeit jetzt angemeldet, allerdings erst ab Mitte September (2 Wochen rückwirkend) und werde die Rechnungen jetzt mit der richtigen neuen Nummer einreichen.

Meine Frage jetzt:

Die Rechnungen sind für Juli/August/September ausgestellt obwohl ich die Tätigkeit erst zu September angemeldet habe - fällt das irgendwo auf bei der Jahresabrechnung oder wird das nicht Monat für Monat abgerechnet am Ende?

Habe echt Angst ... Ich weiß dass ich dumm gehandelt habe. Hoffe jemand kann mit mehr dazu sagen!

Danke!

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Wann ist der Beginn der selbständigen Tätigkeit?

Hallo,

ich habe mein Gewerbe (Ust-pflichtig) zum 01.01.2017 bei der Gemeinde angemeldet.

Am 16.12.2016 habe ich mir bereits Soft- und Hardware im Wert von 10.000 € zzgl. USt angeschafft und auch gezahlt, damit ich auch am 01.01.2017 starten kann.

Frage: Auf dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung vom Finanzamt wird nach dem Beginn der Tätigkeit gefragt. Trage ich da nun den 16.12.2016 oder den 01.01.2017 ein?

Vielen Dank

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Aushilfe: Ab wann zahlt der Arbeitgeber seinen Teil der Krankenversicherung?

Ich arbeite schon seit Anfang meines Studiums als Aushilfe beim gleichen Arbeitgeber, bei dem ich aber keinen festen Arbeitsvertrag habe. Da ich nun schon länger dabei bin, bin ich mittlerweile aus der "studentischen Regelung" der Krankenkasse ausgeschieden und musste mich nun freiwillig versichern. Nun frage ich mich ob mein Arbeitgeber nicht seinen Anteil an dem monatlichen Beitrag zahlen müsste, da ich nicht frei, sondern auf Lohnsteuerkarte arbeite (10-40 Stunden die Woche, je nach Auslastung)?

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