Künstlersozialkasse als Freiberufler: Nachzahlung zu befürchten?

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3 Antworten

Da gibts aber auch noch einen anderen Satz!

Wann beginnt die Versicherungspflicht? Sie beginnt mit dem Tag, an dem die Meldung des Versicherten bei der KSK eingeht oder – wenn der Versicherte die Meldung nicht macht – dem Tag des Bescheides der KSK, durch den die Versicherungspflicht festgestellt wird. Natürlich beginnt sie nicht vor dem Zeitpunkt, zu dem dieVoraussetzungen für eine Versicherung vorliegen

http://www.dfjv.de/fileadmin/user_upload/pdf/DFJV_Leitfaden_Kuenstlersozialkasse.pdf

Da normalerweise Unternehmen alle 3 Jahre geprüft (RV/SV) werden ist es so das verstärkt die KSK Jagd bei den Auftraggebern macht! Da wird dann eine Querprüfung vorgenommen!

Künstler/Publizisten MÜSSEN in die KSK einzahlen, egal ob sie wollen oder nicht. Sie sind nämlich - trotz ihrer Selbständigkeit - wie Angestellte in der gesetzlichen Renten- und Krankenversicherung pflichtversichert!

Somit bleibt selbständigen Künstlern/Publizisten, wie z.B. Inhabern von Werbeagneturen, Textern, Journalisten, etc. das unternehmerische Recht verwehrt, selbstständig zu entscheiden, in welcher Form sie Altersvorsorge treffen wollen und ob sie sich in einer privaten KV versichern möchten. http://www.kskontra.de/dialog.d25.htm

http://www.kuenstlersozialkasse.de/wDeutsch/kuenstler_und_publizisten/faqfuerkuenstlerundpublizisten.php

Hier steht: […] Sollten Sie zum Zeitpunkt der Meldung bereits selbständig erwerbsmäßig tätig sein, so beginnt die Versicherungspflicht grundsätzlich frühestens mit dem Tag der Meldung bei der KSK. […]

Also als KünstlerIn solltest du eigentlich keine Nachzahlungen oder gar Bußgelder befürchten müssen.

Allerdings wohl als Kunde eines Künstlers/in – also wenn du künstlerische Dienstleistungen/Arbeiten eines KSK Versicherungspflichtigen erwirbst – musst du einen bestimmten Prozentsatz an die KSK zahlen. Falls du das nicht gemacht hast, kann es dann zu Nachzahlungen etc. kommen.

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