Kann man sich gegen die Einlösung eines Blankoschecks wehren?

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3 Antworten

Also, wer einen Scheck unterschreibt, ohne vorher die anderen Angaben eingetragen zu haben, handelt grob fahrlässig.

WEr so ein Papier in die Hand bekommt und nciht ehrlich ist, hat eigentlich das große Los gezogen. Wenn er kassiert wird es für den Aussteller sehr schwer wieder an das Geld zu kommen (falls er es nciht vorher gemerkt und den Scheck hat sperren lassen.

Zwar läßt eine Bank bei Bareinlösungen ein Ausweispapier zeigen und notiert häufig die Ausweisnummer auf der Rückseite, aber der Scheckausssteller muss dem Menschen der kassiert hat den Prozeß machen.

So einen Blanko-Scheck zu haben, das wäre schon eine feine Sache, das ist quasi wie bei Jamens Bond 007 - die Lizenz zu töten. Da muß der Finder moralisch schon sehr gefestigt sein, dieser Versuchung nicht nachzugeben. Die Grenze für die Einlösung wird sein, wenn das Konto zu wenig Deckung aufweist.

Wenn der Barscheck in der Bank zur Einlösung vorgelegt wird, wird aber auch ab einem bestimmten Betrag die Legitimation des Einlösers geprüft. Abgesehen davon kann man einen Scheck, meistens kostenpflichtig, bei der Bank sperren lassen.

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