Ist mein Ehepartner beihilfeberechtigt???

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Hängt tatsächlich vom Gehalt deines Partners ab: 18.000 Brutto Jahreseinkommen dürfen nicht überschritten werden. ,, Auch getrennt lebende Ehegatten sind berücksichtigungsfähig, nicht aber geschiedene Ehegatten.'' http://www.beamten-infoportal.de/beihilfe-ehegatten/ Hier gibts dazu auch noch nen guten Artikel... ;) Das nächste mal einfach google befragen :-D

Entscheidend für die Berücksichtigung der Aufwendungen sind die Einkünfte des Ehegatten oder Lebenspartners (maßgeblicher Gesamtbetrag der Einkünfte nach § 2 Abs. 3 Einkommensteuergesetz).

Mit dem Haushaltsbegleitgesetz 2013/14 wurden zwei Grenzbeträge für Einkünfte geschaffen: 10.000 EUR und 18.000 EUR.

Weiter hier:

http://www.lbv.bwl.de/fachlichethemen/beamte/beihilfe/ehegatte

Hallo,

er ist nicht beihilfeberechtigt, aber vielleicht berücksichtigungsfähig (das ist gemeint). Das hängt zunächst von seinem Einkommen ab. In BaWü gibt es recht komplizierte Regelungen:

http://www.lbv.bwl.de/fachlichethemen/beamte/beihilfe/ehegatte.

Wenn hiernach grundsätzlich ein Anspruch besteht, ist zu beachten, dass Beihilfe bei Personen mit bezuschusster Krankenversicherung immer nur auf Restkosten gewährt wird. Häufigster Fall: Arbeitnehmer unter 10000 EUR mit gesetzlicher Pflichtversicherung erhält als Ehegatte Beihilfe nur auf Kosten, die die GKV nicht zahlt: Wahlleistungen im Krankenhaus, Heilpraktiker, ggf. etwas Zahnersatz...

Viel Glück

Barmer

Ehegatte vor Aufnahme einer sozialpflichtigen Tätigkeit: PKV und Beihilfe versus GKV?

Liebe Community,

ich habe auf diesen Seiten viele vorherige Fragen/Antworten zur Krankenversicherung gelesen - bin aber für mein Anliegen nicht abschließend "schlau" geworden.

Ich bin Beamter (44a) in BW (habe heute noch Urlaub und boarde nicht während der Dienstzeit!) und bei der Beihilfe mit 70% abgedeckt. Meine Frau ist zu gleichem Satz beihilfeberechtigt. Sie könnte nun in der nächsten Zeit eine Teilzeitstelle (25%) aufnehmen, mit einer Vergütung > 400 Euro und (deutlich) unter 18.000 Euro/Jahr. Damit - so viel habe ich verstanden - wird Sie sozialversicherungspflichtig und wechselt zwangsläufig in die GKV, bleibt aber grundsätzlich beihilfeberechtigt soweit Leistungen (überhaupt) nicht aus der GKV ersetzt werden.

Genau hier liegt meine Frage: Die Beihilfe hat weder eine "Auflistung" über die dann noch beihilfeberechtigten Leistungen und kann natürlich auch keine Vorabzusagen für Leistungen erteilen. Sie prüft im Einzelfall, ob ein Ersatz in Frage kommt. Genaue Aussagen sind hier nicht zu bekommen.

Meine Frau (41 a) hatte vor etwa 4 Jahren Krebs und befindet sich in der Nachsorge. Wir haben nun die Befürchtung, dass Sie im Falle der aktuellen ambulanter Untersuchungen oder ggf. auch künftiger stationärer Behandlungen diese gute Betreuung und positive individuelle Erfahrung nicht mehr nutzen kann - bzw. die Kosten dafür nicht ersetzt bekommt.

Kann jemand aus seiner Erfahrung berichten, welche Leistungen die Beihilfe trotz "GKV" noch übernimmt und welchen Weg es gäbe, den Status quo im Krankenschutz (70% Beihilfe und 30 % GKV) nicht zu verschlechtern? 100% PKV können wir uns leider nicht leisten.

Vielen Dank im Voraus und Grüße

Sonyman

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