Immobilie - Arbeitslosigkeit

2 Antworten

Wenn Du die Immobilie geerbt hast, hast Du den Anschaffungszeitpunkt des Erblasser "mitgeerbt."

Mit anderen Worten, für die Frage der Spekulationsfrist, gilt nicht der Zeitpunkt des Erbfalls, sondern der Anschaffungszeitpunkt des Erblassers.

Also, wenn der Erblasser mehr als 10 Jahre vor dem Verkauf das Hausgebaut, oder gekauft hat, fällt keine Einkommensteuer an.

Sollte diese FRist unterschritten werden, würde für die Berechnung von Gewinn, oder Verlust der Kaufpreis, die Herstellungskosten des Erblassers anzusetzen sein.

Also, wenn das Haus vor mehr als 10 Jahren durch den Erblasser angeschafft wurde, kein Problem für Dich.

Aber hast Du auch mal über alternativen nchgedacht?

Es gibt z. B. die sogenannte Umkehrhypothek.

Suche Dir mal seriöse Beratung.

Hier vielleicht noch etwas präziser: Die Immobilie ist seit mehr als 20 Jahren im Eigentum meiner Tante gewesen. Sie verstarb in 2012. Ich war der Erbe. D.h. mit anderen Worten die Spekulationsfrist liegt über den 10 Jahren ? Hinsichtlich der sogenannten Umkehrhypothek werde ich mich parallel erkunden. Vielen Dank !

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" ... und erhalte aus Gesetzesgründen keine finanzielle Unterstützung " Was hast Du denn erwartet ? Ist doch wohl ganz normal das vor dem Bezug von ALG 2 (Sozialleistung) eigenes Vermögen verwertet werden muss. Niemand kann davon ausgehen das seine Lebensführung dauerhaft vom Steuerzahler getragen wird. Steuern auf den Veräusserungserlös sind nicht zu erwarten.

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Wenn ich das richtig sehe, bezieht sich die Spekulationssteuer auf das Grundstück bzw. den Bodenwert, richtig? Heißt das, dass bei vier Wohnungen der Grundstückswert anteilig auf die Wohnung heruntergebrochen wird (also 1/4) und darauf Steuern gezahlt werden müssten?

Wie sieht es aus, wenn der Bauherr selbst in die zu verkaufende Wohnung einzieht, um sie dann zu verkaufen? Ich habe gelesen, dass unter § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 3 EStG bei gewissen Voraussetzungen eine Ausnahme von der Besteuerung möglich ist. Zum Beispiel, wenn die Immobilie (Wohnung?) zwischen Anschaffung/Fertigstellung und Veräußerung ausschließlich für eigene Wohnzwecke des Steuerpflichtigen genutzt worden ist. Würde das gehen? Oder gibt es da Probleme, wenn der Bauherr später in der gleichen Immobilie eine Wohnung bezieht bzw. schließt sich das ganz grundsätzlich aus, da er ja mehrere besitzt und es irrelevant ist, welche er genau bezieht?

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