Gilt man mit einem Gehalt von 200.000 Euro Brutto bereits als reich?

3 Antworten

Ich bin niedergelassener Facharzt und habe ein Bruttoeinkommen von 200.000 oder sogar etwas darüber; als reich würde ich mich nicht bezeichnen. Das Finanzamt nimmt sich den größten Teil; Altersvorsorge und Versicherungen wollen bezahlt werden und zwar ordentlich. Mir geht es sicher nicht schlecht und ich jammere auch nicht. Ich kann mir das ein oder andere schon leisten, wie Fernreisen oder ein nettes Auto und Motorrad. Dafür arbeite ich viel, habe Verantwortung für Mitarbeiterinnen und Patienten. Reichtum beginnt für mich bei ganz anderen Dimensionen.

Man verdient damit sehr gut, das hat aber mit reich nciht szu tun.

Der verdiens ist ein Einkommensbegriff.

Reich ist ein Vermögensbegriff. Ich kenne Leute, die Als reich zu gelten haben, weil sie ein Millionenvermögen besitzen (in schlecht verwertbaren Werten, Landwirtschaftlcihe Grundstücke, Gemälde usw. udn dadurch keine Erträge haben und nur über netto 50.000- 80.000 pro Jahr verfügen.

Und ich kenne Leute, die haben ein einkommen von über 250.000 Euro, die aber nciht reich sind, weil sie noch Schulden zu behahlen haben und trotz des hohen Einkommens durch frühere Fehelr noch immer überschuldet sind.

Also hohes Einkommen = reich kann sein, muss aber nicht.

Hallo … hab ich irgendwas verpasst???? Ich kenne diverseste Akademiker aus unterschiedlichsten Branchen … keiner von denen verdienst 200T€ oder mehr, geschweige denn überhaupt in der Region. Ein Otto-Normalverbraucher in D verdient irgendetwas zwischen 25-50 T€ brutto im Jahr. Je nach Branche und Tarifzugehörigkeit. Alles darüber hinaus gilt als reich … und > 100T€ als "ausgesorgt". Jeder der etwas andere urteilt … sorry - ist einfach total unrealistisch!!!

Ja, Du hast was verpasst - nämlich dass die Frage schon 6,5 Jahre alt ist und wohl niemand mehr an Deine Antwort interessiert sein wird.

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@Primus

Er hätte auch die Inflationsrate der ganzen Jahre noch einarbeiten müssen :-))

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Zusammenballung und Fünftelregelung

Ich reg mich grade furchtbar auf. Zum 30.6 2009 bin ich betriebsbedingt gekündigt worden. Hab eine Abfindung von 5000 Euro bekommen.

Die hab ich mir zum 30.6 auszahlen lassen, weil ich dachte, es gilt ja sowieso die Fünftelregelung.

Doch was ist jetzt ? Klar hab ich natürlich bis zum 30.6 nur die Hälfte brutto verdient, die Abfindung wird als Einküfte gerechnet und ich komme auf einen Jahresbruttolohn der kleiner ist, als mein Vorjahresbrutto. Und jetzt muß ich erfahren, daß dann die Fünftelregelgung nicht gilt ! Das ist doch DIE HÖHE ! Hätte ich das gewußt, hätte ich einfach zum Arbeitgeber gesagt, er soll 500 Euro auszahlen und die restlichen 4500 nächstes Jahr. Jetzt bin ich selbstständig und weiß noch nicht wieviel ich verdienen werde, da wäre das steuerlich besser.

Oder hab ich da was falsch verstanden und die Fünftelregelgun gilt doch ? Mein Steuerprogramm WISO schlägt die aber auch garnicht vor, sodaß ich vermute, daß sie nicht gilt.

Das ist ABZOCKE durch das Finanzamt, das sag ich euch....

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