Erbpachtgrundstück kaufen

2 Antworten

Der Kaufpreis kann sich nicht errechnen, man muß ihn ermitteln anhand der ortsüblichen Verkehrswerte. Ich zweifele auch daran, dass man das Erbbaurecht als wertmindernd in Abschlag bringen könnte. Immerhin dürfte das Erbbaurecht ja nicht kostenfrei ausgeübt werden. Allerdings hat man als Käufer in solchen Fällen doch ein viel größere Verhandlungsmacht als im Normalfall, denn solche Grundstücke dürften schlecht marktgängig sein.

Grunderwerbsteuer ist zu zahlen.

Üblich ist, dass der Käufer die Notarkosten trägt. Auch hierüber könnte verhandelt werden.

53
Grunderwerbsteuer ist zu zahlen.

Interessehalber noch die Nachfrage: Wird da die bereits beim Erbbaurechtsvertrag gezahlte Grunderwerbsteuer nicht angerechnet?

0

Wenn Ihr das Grundstück kaufen wollt, müßt Ihr wissen, was es Euch Wert ist, oder was der Verkäufer haben will.

Logisch wäre es, den Erbbauzins zu nehmen und die Zahlungen, die noch geleistet werden müssen, zu kapitalisieren.

Es gibt dafür Tabelle. Sage wieviel Jahre und wieviel im Jahr zu zahlen ist und hier sind viele, die es Dir in 1-3 Minuten sagen können.

Den Vertrag beim Notar zahlt Ihr. Die Umschreibung im Grundbuch zahlt Ihr. Die Grunderwerbsteuer zahlt ihr auch.

Ausser der Verkäufer verpflichtet sich im Vertrag das zu tun, aber üblich ist, dass der Käufer zahlt.

53

Nur einen Punkt möchte ich noch ergänzen:

Es gibt dafür Tabelle.

Nur, wenn der Erbpachtzins keine Preisgleitklausel enthält, aber den Fehlen ist eigentlich nicht zu erwarten.

Natürlich kann man als Preisidee die Kapitalisierung von jährlichen Erbpachtzinsen, jährlich steigend um - sagen wir - 1 % mit einem Tabellenkalkulationsprogramm (Excel, OpenOffice etc.) schnell ermitteln. Aber welchen Abzinsungszinssatz soll man wählen und wann ist das Ende der Berechnung, bei Ende des Erbpachtvertrages oder noch später? Letztlich bekommt man etliche mögliche Barwerte, denen man die - offenbar noch - unbekannte Preisvorstellung des Grundstücksinhabers gegenüberstellen muss. Vielleicht ist dessen Forderung gar nicht so hoch?

0

Was tun, wenn Käufer zum Notar nicht mehr kommt, um den Vertrag rückgängig zu machen?

Was kann man machen, wenn der Käufer eines Grundstücks versprochen hat , bei der Rückabwicklung eines Kaufvertrages vor dem Notar mit zu machen, aber dort nicht mehr erscheint? Der Notar meint, ohne den Käufer kann kein gültiger Rückabwicklungsvertrag geschlossen werden. Aber was soll man tun, wenn dieser trotz seiner Versprechen nicht kommt. Der Verkäufer würde ja auch den Kaufpreis zurück zahlen. Aber der andere kommt nicht, steht schon im Grundbuch als Eigentümer und will in Wirklichkeit sicher das Grundstück behalten.

...zur Frage

Immobilienkauf 2 Eigentümer - 1 Eigentümer möchte zurücktreten

Meine Freundin und ich haben vor 3 Wochen gemeinsam ein Haus gekauft. Finanzierung läuft zu 100 % auf sie. Kaufpreis ist nächste Woche fällig. Nun möchte ich aus dem Kaufvertrag raus und sie soll alleinige Eigentümerin werden. Geht das ohne das erneut Grunderwerbsteuer anfällt da bisher nur die Auflassungsvormerkung beantragt ist? Muss der Verkäufer zustimmen resp. wieder mit zum Notar?

...zur Frage

Haftung des Notars, wenn er eingetragene Zwangshypothek übersehen und nicht aufgenommen hat?

Haftet ein Notar, der übersieht eine im Grundbuch ebenfalls stehende Zwangshypothek in den Kaufvertrag mit aufzunehmen? Der Käufer kann deshalb das Grundstück jetzt gar nicht übernehmen, weil der Kaufpreis zu gering und der Gläubiger mit der Übertragung nur einverstanden, wenn auch seine Hypothek abgelöst wird.

...zur Frage

Kaufpreis Grundstück verhandelbar?

Hallo,

kann man die Grundstückspreise verhandeln, wen man direkt bei der Gemeinde kauft, oder sind die gezwungen den (von wem auch immer) festgelegten Preis zu nehmen?

Konkret geht es darum, dass ein Beschluss jetzt nach Jahren doch durch ist, das eine Umgehungsstraße in der Nähe gebaut wird und ein paar Meter weiter eine Windanlage geplant ist, was den Preis m.M. nach deutlich drücken müsste.

...zur Frage

Schenkung mit Notar und Finanzamt oder geht es auch ohne?

Danke erst mal für die bisherigen Antworten.

Die Fragen die ich Heute dazu stelle sind noch komplexer! Bin gespannt auf die Antworten. Nochmals zur Sache. Es geht um die Schenkung an meine Tochter, wegen dem kauf eines Baugrundstückes. 1. Was passiert wenn ich das Geld dafür übertrage ohne Notar und Finanzamt? 2. Würde für die spätere Dokumentation nicht auch ein Kontoauszug und formloser Vertrag reichen? 3. Wäre es sinnvoller oder beim Notar billiger ich kaufe das Grundstück und schenke es dann? (Grunderwerbsteuer würde ja nicht nochmals für sie anfallen?) 4. Meine Tochter kauft den Platz auf Ihren Namen und ich bezahle? Grüße von Elliott und Danke an alle

...zur Frage

Sind die Kosten für ein Waldgrundstück steuerlich absetzbar, wenn eine Jagdpacht gezahlt wird?

Ich habe ein kleines Waldgrundstück (2300qm) erworben, dass ich privat nutze (kein Gewerbe) und erhalte jetzt dafür eine Jagdpacht in Höhe von 2,87 €/Jahr. Da damit das Grundstück verpachtet ist, stelle ich mir die Frage, ob ich damit auch die Nebenkosten für den Erwerb (Notar usw.) absetzten kann, sowie eine Abschreibung auf den Kaufpreis durchführen kann?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?