Ehefrau auf 400 € Basis einstellen im nebenberuflichem Gewerbe steuerlich Vor-/Nachteile?

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also wenn der eigene St.satz größer als 30% ist spart man natürlich die Differenz

zwischen eigenem St.satz z.B. 40 % und den 30% = 10% auf die 400,00 € mtl. sind also

40,00 € und im Jahr 480,00 €.

Der Gewerbebetrieb spart dadurch nichts hat ja 520,00 € Mehrkosten im Monat nur die Familie als Ganzes hat im Jahr 480,00€ mehr in der Tasche .

Durch die Pausalabgaben ist man nicht versichert

Super vielen Dank!

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Zu den Steuern wird sich jemand anderes äussern, ich sehe ein ganz anderes Risiko. Es kann durch diese Konstellation sein, dass Du mit einer 401 € Kraft als Selbständiger eingestuft wirst. Als Fotograf dann wohl in der Künstlersozialkasse und für Deinen Hauptarbeitgeber mit der Konsequenz dass Du Scheinselbständig bist. Bevor Du diesen Schritt gehst, solltest Du bei der DRV ein Statusfeststellungsverfahren anstreben und Dir schriftlich den Status bescheinigen lassen, denn es kommt auf die Gesamtschau des Falles an. Nur so viel von der Sozialversicherungsfront.

Kleinunternehmer & Angestellte? Oder doch Anders?

Hallo Zusammen !

Ich bin beim Finanzamt als Kleinunternehmer angemeldet und habe natürlich dementsprechend auch ein Gewerbe beim Gewerbeamt.

Da ich nun mehrere Aufträge bekommen habe, überlege ich, mir 6 Freunde als "400€-Jobbler" dazu zu holen. Effektiv wird das Gehalt der Einzelnen jedoch nur bei etwa 80 plusminus 20€ im Monat liegen. Einer reicht leider nicht, da diese dann gleichzeitig, wenn auch nur für sehr kurze Zeit, eingesetzt werden. Meinen Umsatz schätze ich auf 15.000€/Jahr, meinen reinen Gewinn auf etwa 3.500€/Jahr. Derzeit bin ich durch diverse Anschaffungen bei -5000€. Da ich für die nächsten Jahre keine Anschaffungen mehr habe, ist die Kleinunternehmer-Regelung für mich am sinnvollsten.

Wir alle arbeiten natürlich auch noch Hauptberuflich, sind also dementsprechend auch gesetzlich bzw per freie Heilfürsorge krankenversichert.

Ich war schon auf Minijob-Zentrale.de und habe mich da ein wenig schlau gemacht, bin mir aber nicht sicher ob ich da richtig liege: - Ich muss also grob 30% des Gehalts meiner Mini-Jobber zusätzlich aufwenden, um diese 30% dann für die ganzen Versicherungen aus zu geben, die benötigt werden? - Ich brauche eine Betriebsnummer von der Bundesargentur für Arbeit? - Die Mini-Jobber führen die grob 1000€ dann bei ihrer Lohnsteuererklärung für das jeweile Jahr auf? - Ich führe das Gehalt meiner Angestellten als normale Ausgaben in meiner Einnahmen-Überschuss-Rechnung auf?

Liege ich da halbwegs richtig? Macht es also Sinn, die Leute als Mini-Jobber einzustellen oder gibt es bei so geringen Beträgen einen einfacheren Weg?

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