Darf bei möblierten Wohnungen mehr Kaution gefordert werden?

2 Antworten

Das ist ein gemischter Mietvertrag (Wohnugn/Ausstattung), da dürfte es darauf ankommen, ob die Einrichtung eventuell besonders wertvoll ist.

Aber die Kaution wird a schon von der Miete einschl. Möbelanteil gerechnet. Es müßte schon ein besonder Fall sein.

Ich habe in Recht gelernt: Was nicht im Gesetz steht, das gibt es nicht.

Also: §551 BGB Begrenzung und Anlage von Mietsicherheiten

Da steht, dass höchstens das dreifache der Kaltmiete als Kaution genommen werden darf. Habe hier allerdings nur ein Gesetzbuch für Sozialgesetze liegen, kein Anspruch auf Vollständigkeit...

Wichtig: Das Geld muss unbedingt(!!!) auf ein gesondertes Tagesgeldkonto o.ä. gelegt werden, auf das der Mieter im Kündigungsfall Zugriff hat.

Rechtlich gesehen nicht möglich, trotzdem ist es aber jemandem in meinem Umfeld passiert; Vermieter meldete Insolvenz an, hatte das Geld nicht gesondert angelegt (es gehört ihm ja offiziell gar nicht) und es floss in die Insolvenzmasse. Selbst mit Anwalt waren die 1000 € nicht wiederzubeschaffen. Das ist mir übrigens auch bei nem Mietwagen passiert. Also: Vorsicht!

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Ärger mit Inkasso und Anwalt

Hallo! Ich bin neu hier und ziemlich verzweifelt. Ein Anwalt will hier jetzt gegen uns das Verfahren eröffnen, weil wir eine Forderung nicht begleichen.

Folgender Sachverhalt:

Inkassounternehmen X fordert insgesamt 89,14 EUR . Hauptforderung 23,74, Mahnkosten 10 und der Rest 55,40 waren Inkassokosten (Inkassogebühr, Kontoführung, Adressermittlung, Auslagen für schriftliche Mahnung, Inkassoauslagen).

--> Auf diese Forderung haben wir reagiert indem wir nachgegoogelt haben ob so hohe Inkassokosten zulässig sind. Ergebnis war: Nicht höher als Rechtsanwaltskosten und die haben wir mit 32,50 gefunden. --> Wir haben 66,24 EUR überwiesen (23,74+10+32,50) und einen Brief an das Inkassounternehmen geschickt:

"Ich habe ihnen Grundforderung 23,74 + Mahnkosten 10,00 + 32,50 auf das von ihnen angegebene Konto überwiesen. Meines Wissens sind 32,50 bei dieser Höhe der Maximalsatz, den ein Inkassounternehmen ansetzen darf, deshalb habe ich auch nicht mehr überwiesen. Sollten sie darüber hinaus höhere Kosten geltend machen wollen bitte ich sie mir detailliert alle Kosten auf zu schlüsseln. Ich werde ihre Forderung dann prüfen / prüfen lassen. Sollten sie sich innerhalb der nächsten 30 Tage nicht melden gehe ich ansonsten davon aus, dass die Angelegenheit sich mit Überweisung der 66,24 EUR erledigt hat."

---> UND EIN PAAR TAGE DANACH KAM POST VON EINEM ANWALT

Forderung (mit Androhung vor Gericht zu gehen): 89,14 EUR (das ursprüngliche von der Inkasso) -66,24 (unsere Zahlung)+ 39 (Rechtsanwaltshonorar + irgendwelche Auslagen) = 61,90

--> wir haben bei diesem Anwalt angerufen und versucht das zu klären. Wir wurden gebeten eine schriftliche Stellungnahme zu schicken.

--> Mail an den Anwalt:

"wie telefonisch gefordert hier die Stellungnahme:

Unserer Ansicht nach besteht kein Grund, dass sie für firma XY zur Zahlung auffordern. Grundforderung + Mahnkosten Firma XY + 32,50 wurden an die Inkasso gezahlt. Für höhere Kosten/Forderungen seitens des Inkassounternehmens wurde eine Kostenaufschlüsslung verlangt. Dies wurde neben der Zahlung der Inkasso auch schriftlich mitgeteilt. Den Brief an die Inkasso habe ich ihnen als PDF angehängt."

---> dann kam vom Inkassounternehmen ein Brief, dass sie bereits vorher den Fall an diesen Rechtsanwalt übergeben haben (komisch- denn der hatte die Zahlung ja in seiner Aufschlüsselung drin - also wie kann das sein!)

--> heute kam ein Brief des Anwalts mit einer Inkassokostenzusammensetzung und Forderungsaufstellung.Wenn wir nicht Zahlen nimmt er das verfahren wieder auf.

Jetzt meine Frage: Kann er das tun? Die Hauptforderung ist beglichen! Das Inkassounternehmen hat unserer Ansicht nach den Fall an den RA weiter weil wir nicht voll gezahlt haben und dafür sollen wir jetzt noch mehr blechen!!!!

Was würdet ihr tun? Mahnbescheid abwarten und dagegen Einspruch erheben? Oder hab ich was vergessen und die kriegen uns dran? LG Smarti

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Sind alle erzielten Zinsen bei einer Mietkaution an den Mieter herauszugeben?

Eine Mietverhältnis wurde nach über 20 Jahre beendet. Damals sind für die Kaution noch sehr gute Zinsen vereinbart worden, ich meine das im Vergleich zu heute. Stehen sie dem Mieter zu, obwohl sie weit über den gesetzlichen Zinsen liegen, wie die Kaution nur angelegt werden müsste oder darf, was nur darüber hinaus geht, der Vermieter behalten?

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Fahrtkosten nachweisen

Hallo

Habe bei meiner Steuererklärung Fahrtkosten für mein Bewerbungsgespräch in ingolstadt angegeben (einmal 390 kilometer einfache strecke) und auch 3 fahrten von Österreich aus nach münchen um wohnungen zu besichtigen (3 mal 320 kilometer einfache strecke), darüber hinaus auch transportkosten für den Umzug nach München. Ein österreichisches Umzugsunternehmen hat mir einen Kosenvoranschlag von fast 3000 euro gemacht, da es meine erstanstellung ist und ich mir das nicht leisten wollte (umzug war teuer genug, kaution provision, ersten 1,5 mieten ohne gehalt) haben wir das privat organisiert sind aber auch auf fast 2000 euro gekommen um eine kleine wohung von graz nach münchen zu übersiedeln.

Nun muss ich die gefahrenen kilometer für die fahrtkosten nachweisen, diese könnte ich doch mit dem fahrtenbuch meiner eltern nachweisen, dieses wird immer schön geführt da mein vater es auch beruflich verwendet, oder? die Transportkosten für den umzug von fast 2000 kann ich leider nicht mehr nachweisen, der transporter mit dem wir mehrmals gefahren sind war privat ohne rechnung geliehen. meine frage: wenn ich die kosten nicht nachweisen kann, könnte man mir dennoch die umzugspauschale von 657 anrechnen. Hatte die Kosten ja tatsächlich und immer noch ein fettes minus am konto deshalb wäre ich froh wenn mir auch nur ein teil davon angerechnet werden könnte.

Danke für eure hilfe

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