Buchhaltung, Buchen von Stammeinlage, Private ausgaben für Firma absetzen ?

2 Antworten

Also, wenn ich mir Deine Lösungsvorschläge so ansehe, wird mir angst und bange.

Bei deiner Lösung für die Buchung des Stammkapitals, ist Dein Buchhaltungskosto "Bank" nach den Buchungen leer. müßte aber im Soll 25.000,- (alternativ 12.500,-) aufweisen.

Der Zahlugseingang muss natürlich lauten:

Bank (1200) an Stammkapital (0800) 25.000,-

paypal ist ein Eingang, also bank im Soll. Umsatzerlöse? Welche Leistung, oder Liebferung an paypal hast Du denn erbracht? es ist geschenktes Geld.

Also:

Bank (1200) an sonstige Erträge.

Privat? Bei einer GmbH? Hat Dir der Notar, oder Dein Gründercoach, Dein Berater, der Dir geraten hat eine GmbH zu gründen nicht gesagt, dass die GmbH eine juristische Person ist. Das Du im GmbH Vertrag vom §181 BGB befreit wurdest (hoffentlich) damit Du mit Dir einen Anstellungvertrag machen kannst.

Entweder Du kaufts Dir privat einen Drucker. Dann hat er nichts mit der GmbH zu tun. Oder die GmbH kauf einen Drucker. Dann gehört er der GmbH und ist auch dort zu buchen.

Wenn Du als Privatperson, den Drucker der GmbH nutzen willst, musst Du den Geschäftsführer der GmbH fragen (also Dich) damit ein Problem des § 181 BGB. ob dir die private Nutzung erlaubt wird udn was Du pro Druck zahlen mußt.

Ich will Dich nicht entmutigen, aber wenn Du eine Buchhaltung erstellst, in der 50 % oder mehr der Buchungen falsch sind, dann wird der StB der den Abschluss macht, Dir entweder die Unterlagen in die Hand drücken und Hausverbot erteilen, oder aber sagen, "die Buchhaltung machen wir mal schön einmal komplett neu, oder aber die Korrektur wird teurer, als die Neubuchung.

Wenn Du bereit bist ein Risiko zu gehen, aber eines was überschaubar ist, suche Dir eine 450 Eurokraft, die schon Buchhaltungskenntnisse hat udn zahle der 10 Euro die Stunde.

Der Zahlugseingang muss natürlich lauten: Bank (1200) an Stammkapital (0800) 25.000,-

Genau so lautete meine erste Buchung, mir kahm es aber nur halb richtig vor weil ich der Meinung war das ich ebenso das vorgehen von meiner Geldbörse zu dem Herr auf der Bank (Bareinzahlung) buchen muss (auch von wem was war), somit hatte ich nur 1 Buchung vor der Bank (1200) an Stammkapital (0800).

Selbstverständlich weiß ich das meine Firma eine eigenständige juristische Person ist und ich wurde auch von §181 BGB befreit.

Das ich nicht Privat einkaufen kann wie ich will war mir eig. klar, doch ich frage lieber zur Sicherheit mal nach und muss mir dann auch ein paar Antworten anhören die voll und ganz nachvollziehbar sind, aber besser stelle ich doofe fragen bevor ich viel Geld verschenke :)

Aktuell wird noch einiges Privat angeschafft um eben die Firma in der Anfangszeit nicht gleich komplett nakisch zu machen :) sprich die Stammeinlagen sollen lieber für andere Sachen investiert werden und dann gibt man halt mal ein paar € Privat mehr aus, daher auch meine Frage.

Ich selbst habe auch in der Familie Menschen die z.B. BWL Studiert haben, klar sind das keine Buchhalter wie viele andere hier, aber sie können auch gute und nützliches wissen weiter geben :)

Ich bedanke mich ganz Herzlich für die schnelle Antwort, diese hat eig. schon alles beantwortet :)

0
@Hecke2

Anstatt Sachen Privat zu kaufen, die in der Firma benötigt werden, wäre es klüger das Geld in die Firma zu packen und dort zu kaufen.

Es ist doch nicht klug auf Abschreibungen und Vorsteuerabzug zu verzichten.

0
Nun muss ich es noch als Stammkapital buchen: 1200 (Geschäftskonto) auf 800 (Gezeichnetes Kapital)

Offenbar handelt es sich um eine juristische Person, z. B. GmbH. Allerdings sind die genannten Beträge lachhaft für eine solche Gesellschaft. Bei dieser Rechtsform sollte man wirklich Fachleute befragen und nicht herumstümpern.

Die Fragestellungen erfolgen allesamt in einer Form, die hausaufgabenüblich ist. Daher muß ich Deinen Verweis auf einen Steuerberater zum Jahresabschluss als Schutzbehauptung einordnen.

Autokauf: MWST ausweisen als Gewerbetreibender

Hallo, angenommen ich wäre ein selbständiger Unternehmer und kaufe ein Fahrzeug bei einem Händler für 119000 €. Mit dem Zusatz MWST. ausweisbar.

Jetzt weiß ich nicht, ob folgende Aussage stimmt: bekomme ich die 19% vom Staat wieder also 19000€ oder wird das wieder irgendwie verrechnet mit meinen Betriebsauslagen usw. (Entschuldigung für die Ausdrucksweise, aber auf diesem Gebiet kenne ich mich so gut wie gar nicht aus)

wie sieht nun die Lage aus, wenn ich das Fahrzeug nach 3-4 Jahren wieder verkaufe. Bitte Fall a) Privat und Fall b) Händler (gewerblich) betrachten.

Im Fall a) spielt das keine Rolle, da der Käufer ja eine Privatperson ist und somit nichts mit der MWST anfangen kann.

Wie sieht es aber mit Fall b) aus? Bzgl. MWST. Eigentlich müsste ich dem Händler das Fahrzeug ja bereits mit der ausgewiesenen MWST. verkaufen, aber irgendwie steig ich da noch nicht ganz durch...

...zur Frage

Ist der freiwilliger Einzug der GmbH Anteile statt Zahlung von offenen Stammeinlagen möglich?

Hallo,

bei einer GmbH sind die Stammeinlagen bisher nur zur Hälfte eingezahlt. Die offenen Stammeinlagen wurden nun mit Gesellschafterbeschluss eingefordert. Im Beschluss ist die Möglichkeit enthalten, dass wenn man nicht zahlen kann oder will, man seine Anteile durch die GmbH einziehen lassen kann - gegen Zahlung der bisherig geleisteten Stammeinlage als Abfindung.

Ist sowas überhaupt möglich? Irgendwie kommt mit das Konstrukt ein bissel komisch vor.

Grüße und besten Dank im Voraus für Antworten
Jürgen

...zur Frage

Enthalten Lohnkosten bei Midijobber MwSt?

Hallo, ich erstelle gerade eine GuV, die ja mit Nettopreisen arbeitet... Darin sollen auch Lohnkosten für 800€-Midijobber enthalten sein - zu den 800€ kommen noch ca. 150€ Lohnnebenkosten. Nun meine Frage: Muss ich von diesem Betrag 19% abziehen? Wenn ja: von 800€ oder von 950€? Tut mir leid für die umständliche Formulierung! Gruß und danke!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?