Besteuerung bei Auflösung eines DWS Depot in Luxemburg mit deutschem Fonds-Bestand?

2 Antworten

Diese inkompetente Auskunft stammt von einem Mitarbeiter der ING und hindert mich seit einem Jahr daran das Depot zu übertragen. Die Nebenkosten überstiegen im vergangenen Jahr die Rendite um das Zehnfache.

Mein Betreuer ist seit 3 Jahren im Ruhestand und erhält immer noch Provisionen. Wegen der von ihm vermittelten Investments habe ich 40 Prozent meiner Rücklagen für den Ruhestand verloren.

Genaueres ist in der aktuellen Abrechnung nicht aufgeschlüsselt. Vermutlich wird die seitens des Invesmentfonds FvS weiter bezahlt, auch bei einem Depotwechsel.

Vielleicht probiere ich es mal mit einem ETF.

Herzlichen Dank für die spontane Rückmeldung.

Spielt das Ganze in D?

Ohne Berater bist du mit einem DWS-Lux-Depot überfordert. Ganz sicher mit der Abrechnung. Dein Exberater ist ein Idiot, dass er den Bestand nicht verkauft hat. Schade um die vier Jahre, die er sein Geld weiter bekommen hat.

Du zahlst maximal exakt 50 € an Kosten (also nur die Depotgebühr) und weil der FvS-Fonds, den du hast, aktuell - natürlich nach allen fondsinternen Kosten - auf dem Allzeithoch steht und die letzten fünf Jahre 40 % plus gemacht hat, müsstest du schon ein sehr, sehr winziges Depot haben, wenn die 50 € deine Rücklagen zunichte machen.

Hast du ein so winziges Depot? Ich bin mir fast sicher, dass du die Gesamtkosten hochgerechnet und nicht gesehen hast, dass du jedes Jahr deutlich reicher geworden bist.

Die Kosten des FvS werden - wie das, was der Vermittler bekommt - börsentäglich dem Fondsvermögen entnommen. Das ist bei allen Fonds und ETFs gleich. Das für den Vertrieb kriegt also die ING, wenn der Fonds übertragen wurde. Du sparst maximal 50 oder beim Onlinedepot 45 € im Jahr.

Ich würde hier nicht schreiben, wenn ich nicht gerne helfen würde. Du kannst mir eine PN senden.
P.S. Wenn du mir antwortest und dir nicht eine eigene Antwort gibst, bekomme ich eine Mitteilung, dass du geantwortet hast. Dann würde es keine drei Tage dauern, bis ich reagiere.

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Nein. Das ist vollkommener Unsinn. Wer verbreitet so etwas?

Du kannst die Anteile einfach verkaufen. Es fällt die gleiche Steuer wie in D an. Nur halt nachträglich (die DWS Lux behält nichts ein), also wie schon 2018 und 2019 über die Anlage KAP-INV. Die 2020er Erträgnisaufstellung hast du noch nicht.

Oder du lässt die Anteile ausliefern. Dann musst du dich allerdings tendenziell selbst darum kümmern, dass auch die Anschaffungskosten mit übertragen werden. Berater hast du keinen? Der könnte helfen.

Wenn die Anschaffungsdaten nicht von der Direktbank eingegeben werden, musst du dir die von der Direktbank einbehaltene Kapitalertragsteuer via Steuererklärung zurück holen.

Das Depot bei der DWS (egal ob Frankfurt oder Lux) ist mit 9 oder 45 € Depotgebühr im Jahr für Kleindepots ungeeignet. Wenn du keinen Betreuer hast (normalerweise hat man immer einen) oder dich mit ihm nicht verstehst, solltest du es beenden.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

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