Depotübertrag - Erbschaft, Schenkung, Gläubigerwechsel, Steuer, Kaptialertragssteuer etc.

3 Antworten

V hat das Depot von M geerbt. Durch seinen Freibetrag (500.000 Euro) wurden keine Steuern fällig. V möchte nun, dass das Depot in den Beitz von S gelangt, und zwar möglichst steuerunschädlich. Als Schenkung deklariert, wäre sicher Schenkungssteuer fällig, falls V vorzeitig ablebt. Als Verkauf an Dritte deklariert, ist die steuerliche Situation abzulären. Die Bank könnte das derzeitige Depot im Besitz von V auch im Rahmen eines Erbengemeinschaftskonto von V und S laufen lassen, falls dies vorteilhaft wäre (kein Gläubigerwechsel bei Übertrag?), da S zu 25% erbberechtigt gegenüber M ist.

Voricht Depotübertrags-Falle!!!!

Kann die abgebende Bank nicht die tatsächlichen Anschaffungskosten der neuen Bank mitteilen, wird bei einem Verkauf die "Ersatzbemessungsgrundlage" angewandt. D. h. beim Verkauf wird dir ein 30%iger Gewinn unterstellt, und die Steuer hierfür wird sofort einbehalten.

Naja, vielleicht könnte der geneigte Leser - bspw. aus dem eigenen Erfahrungsschatz - wenigstens die eine oder andere Frage meines Textes aufgreifen. Keine Angst, ich will keine Rechtsberatung. Gruß, Stegri

Es würde helfen, wenn du direkt eine Antwort kommentiertest. Dann wüsste man durch die Benachrichtigungsfunktion, dass das Gespräch noch weitergeht und könnte die Seite ansteuern. Sonst kommt man - so wie ich jetzt - höchstens zufällig noch mal vorbeigeschlendert.

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