Wie korrelieren Freibetrag für Arbeit auf Honorarbasis und Minijob-Gehalt?

Hallo!

Ich bin zZ ziemlich verwirrt was meine zusätzlichen Einkommen angeht. Ich gehe seit Juli einem Minijob nach, bei dem ich ca. 300-450€ im Monat verdiene, außerdem soll mir für die Arbeit in einem sozialen Projekt ab August ein Honorar von insgesamt 600€ ausgezahlt werden.
Außerdem gilt ja ein Steuerfreibetrag für Honorararbeit bei 2.400€/Jahr und bei Mini-Jobs bei 5.400€/Jahr. Meine Fragen:

1. Wie definiert sich "ein Jahr" in diesem Fall überhaupt? Von 1.1. bis 31.12. oder z.B. vom 3.7. bis 3.7. des Folgejahres, wenn mein Vertrag mit meinem Minijob-Arbeitgeber erst zum 3.7. aufgesetzt wurde?
--> Hier schließt sich die Frage an: Wenn "ein Jahr" denn vom 1.1. bis 31.12. definiert wird, dürfte ich nur 6/12 d.h. die Hälfte des max. steuerfreien Jahresverdienstens als Minijobberin verdienen (also 2.700€), oder zählt das komplette Jahr?

2. Muss ich den Freibetrag für Arbeit auf Honorarbasis beachten, wenn es darum geht, wie viel Geld ich noch aus dem Minijob verdiene? D.h. dürfte ich mit den 600€ auf Honorarbasis nur noch 4.800€ im Minijob pro Jahr (oder 2.100€ je nach Def, oben) verdienen oder gilt: Steuerfrei sind sowohl 2.400€ aus Honorararbeit als auch 5.400€ aus geringfügig entlohntem Beschäftigungsverältnis, ergo insgesamt 7.800€ insgesamt?

Vielen Dank im Voraus!
LG

geringfügige Beschäftigung, Honorar, Minijob, steuerfrei, Steuerrecht, Honorarbasis, Steuerfreibetrag, 450-Euro-Job
2 Antworten
Wieso ist das Honorar des Steuerberaters so hoch?

Ich bin AN mit Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit und immer wieder arbeitslos, da ich mich seit Jahren von einem befristeten Job zum nächsten hangeln muss.Deshalb habe ich mir ein zusätzliches Standbein als Freiberuflerin aufgebaut. Umsatz p. a. im unteren 4-stelligen Bereich.

Bisher habe ich meine StErkl (Mantel, Anlage N, KAP; Vorsorge, S sowie EÜR) immer selber gemacht und stets eine Erstattung bekommen. Ab 2017 ist man gezwungen, die Steuererklärung über Elster zu machen. Da ich das nicht kann, habe ich mich entschlossen, meine Steuererklärung für 2017 einem Steuerberater zu übergeben. Wegen der EÜR konnte ich das Ganze leider nicht über die Lohnsteuerhilfe machen lassen. Als Kostenvoranschlag wurden von der Kanzlei ca. 600 Euro genannt, wobei mir nicht gesagt wurde, dass da noch 19% MwSt. hinzukommen. Das kam mir zwar etwas teuer vor für eine 08/15-Arbeitnehmersteuererklärung und eine einfache EÜR, aber da ich es ordentlich gemacht haben wollte, habe ich das akzeptiert.

In Rechnung gestellt hat der Steuerberater letztendlich 1800 Euro - erst 892 Euro Abschlagszahlung und dann nochmal fast 900 Euro als Schlussrechnung. Also das Dreifache des Kostenvoranschlages. Mich hat regelrecht der Schlag getroffen. Damit kassiert er nicht nur die gesamte Erstattung des Finanzamtes, sondern ich muss noch mehrere hundert Euro drauflegen. Da ich gerade wieder arbeitslos bin, ist das für mich existenzbedrohlich.

Wie sich dieses exorbitante Honorar errechnet, ist mir schleierhaft. Wie gesagt, ich habe das jahrelang selber gemacht und da ich ein steuerrechtlicher Laie bin, kann es ja nichts Großartiges oder Kompliziertes sein. Hinzu kommt, dass ich dem Steuerberater meine selbst erstellte EkStErkl von 2016 als Muster zur Verfügung gestellt hatte. Verschiedene Posten, wie Mitgliedsbeiträge, Versicherungen usw., die immer gleich bleiben, brauchte der nur aus 2016 abzuschreiben! Belege habe ich vorsortiert eingereicht.

Meine Nachfrage bei der Kanzlei ergab, dass meine Steuererklärung angeblich so aufwändig gewesen wäre und über 20 Arbeitsstunden in Anspruch genommen hätte. Das kann ich mir nicht recht vorstellen, da ich das Ganze selber immer in acht bis zehn Stunden erledigt hatte. Außerdem entfällt ab 2017 ja auch das Einreichen der Belege, so dass das zeitintensive Aufkleben und Deklarierenn entfällt. Die Kanzlei hat mich auch im Vorfeld nicht darüber informiert, dass das Honorar nach erster Durchsicht der Unterlagen möglicherweise deutlich höher ausfallen könnte, als zunächst veranschlagt. Ich hatte somit auch keine Möglichkeit, vom Mandat zurück zu treten.

Nachdem ich den teuren Abschlag bereits bezahlt habe, bin ich nicht bereit, jetzt nochmal 900 Euro zu berappen. Ich weiß wirklich nicht, wofür. Wie kann ich mich wehren? Wer kann mir helfen? Bin echt verzweifelt.

Honorar, Überhöhtes Steuerberaterhonorar
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Honorarkraft wie anmelden/Steuern/ KK?

Hallo,

meine Situation ist ein wenig kompliziert. Ich habe angeboten bekommen, für einen Kindergarten als Fachkraft für inklusive Pädagogik zu arbeiten. Mit Honorarvertrag. Von der Bezahlung her läuft das so, dass das Landratsamt (Sozialamt) insg. 880€/Monat für meine Tätigkeit an den Träger (Kirche) bezahlt. Dieser "schiebt" mir das Geld ohne Abzüge weiter und ich muss es dann versteuern, bzw. Krankenkasse, RV, PV etc. zahlen. Nur wie ich das machen muss und wo und überhaupt: keine Ahnung! Und ich würde gerne wissen, wie hoch die Beiträge dann wären. Gebe ich es in einen Gehalts-Rechner ein will man immer mein Bruttoarbeitsentgeld wissen und am Ende kommt eine höhere Summe dabei raus wegen des Arbeitgeberanteils.

Um das ganze noch ein wenig komplizierter zu machen hat mein (selbständiger) Mann nun von unserem größten Kunden angeboten bekommen, sich anstellen zu lassen. Da er in den letzten Jahren selbst und ständig ;-) gearbeitet hat und auch wenn er gesundheitlich echt angeschlagen war arbeiten gegangen ist, denken wir aktuell darüber nach, ob wir das annehmen sollen. Bis jetzt bin ich bei ihm in der Gleitzone angestellt. Welche Steuerklasse würde denn dann wer bekommen? Wenn wir von einem Verdienst brutto von ihm von ca. 7000€ ausgehen und ich eben mit meinen 880€ die ja irgendwie weder brutto noch netto sind. Oder lasse ich die einfach unter den Tisch fallen? Damit würde ich mich strafbar machen?!

Ohweh, so aufgeschrieben liest es sich noch viel komplizierter als es sich anhört wenn man darüber spricht. Vielleicht kann jemand Licht in mein Dunkel bringen? Vielen Dank, Diana

Honorar, Lohn, Anmeldung, versteuern
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Ich soll ein Buch illustrieren, soll ich das als Minijob und Honorartätigkeit oder doch als Gewerbe und auf Rechnung machen - wie mache ich es richtig?

Überblick:

Ich (verheiratet, Hausfrau und Mutter) habe vor 4 Jahren einen Eigenverlag gegründet und damit zwei Bücher selbst raus gebracht, mit deren Verkauf sich aber nicht mal die Kosten für Druck und Vermarktung anständig decken ließen - im Idealfall und ein bisschen schön gerechnet gerade mal eine knappe Null-Runde quasi. Aber die Gewerbeanmeldung gibt es nocht, den Eigenverlag somit auch.


Nun ist darunter auch ein Kinderbuch und darüber ist jemand auf mich aufmerksam geworden für den ich nun ein Buch illustrieren soll.

Für mich stellt sich nun die Frage wie ich das am Besten mache um steuerfrei zu bleiben oder wenig "Papierkram" bei der Steuererklärung zu haben, bzw. mein Mann nicht lauter Zusatzformulare dazu bekommt.... oder IHM irgendwas zum Abzug gebracht wird...

Ich überlege also wie ich es machen soll:

  1. Auf Honorarbasis; und ich rechne die Stunden am Ende eines Kapitels ab (bleibt immer unter 400 EURO) (Rechnung schreiben?!)

  2. Als Minijob - mit monatlich festen und regelmäßigen 400 Euro - bei 40 Stunden Arbeit für das Projekt pro Monat

  3. über eine monatliche Rechnung vom "Eigenverlag" - als Kleinunternehmer?!, auch wenn die Tätigkeit nicht wirklich in eine Verlagstätigkeit passt? Oder ist die Tätigkeit unerheblich?

  4. oder gibt es da sogar noch eine Variante die mir gerade nicht geläufig ist?!

Schreibe ich eine Rechnung? Oder lieber auf Steuerkarte? Bin leider so lange aus allem raus was mit Geld verdienen zu tun hat, dass ich da so gar keine Ahnung mehr habe was geschickt ist :-(((

Hintergrund: Ich bin wie gesagt verheiratet, wir haben zwei Kinder und mein Mann verdient außer Tarif. Allerdings ist er der "Finanzchef" in der Familie und ich würde mir gerne etwas dazu verdienen um nicht für jede kleine, persönliche Anschaffung fragen zu müssen! Ich bekomme quasi 100 Euro "Taschengeld" - "zur freien Verfügung", wie es sich auf meinem Kontoauszug lesen lässt :-( Ein kleines eigenes Einkommen von 400 Euro im Monat würde mich finanziell entlasten und ein wenig Freiheit für mich schaffen. Ich freue mich natürlich wenn ich davon möglichst wenig wieder an offizieller Stelle abdrücken muss .... Aber ich will alles richtig machen und soll meinem potentiellen "Arbeit- oder Auftraggeber" einen Vorschlag machen, wie wir abrechnen wollen .....

Wer weiß wie ich es machen sollte?! Besten DANK!

Honorar, Minijob, steuerfrei
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Steuerberater - sehr hohes Honorar rechtens?

Leider blicke ich bei meinen eigenen Steuern nicht recht durch, was an einem eher komplizierten Sachverhalt liegt. Ich erkläre das mal kurz:

Ich bin freiberuflich tätig und verdiene so einen mehr oder weniger konstanten monatlichen Betrag. Zusätzlich bin ich Studentin. Bei einer guten Bekannten von mir sieht es genauso aus. Zeitgleich haben wir beide noch eine GBR und verdienen also auch noch gemeinsames Geld.

Weil wir nicht wussten, wie wir diese Sachverhalte steuerlich richtig angeben, haben wir uns für die Steuererklärung 2012 an einen Steuerberater gewandt. Er wollte sich im Vorhinein nicht darauf festlegen, was seine Dienste ca. kosten würden, was ja auch völlig okay ist, da er nicht wusste, was an Arbeit auf ihn zukommt. Er meinte aber, dass das nicht viel sei und wir uns keine Gedanken machen müssten. Da wir keine großen Einnahmen hatten, so seine Argumentation, könne sein Honorar auch nicht allzu hoch ausfallen.

Nun hat er uns seine Unterlagen zugeschickt und es läuft darauf hinaus, dass wir nun insgesamt 600 Euro Steuern nachzahlen müssen. Da sind wir sehr glimpflich davongekommen ;-) Unsere Einnahmen waren aber wie gesagt auch noch nicht sehr hoch:

  • bei mir waren es ca 10000 Euro
  • bei uns gemeinsam waren es ca 6500 Euro
  • bei meiner Freundin habe ich den Betrag nicht im Kopf, es sind aber auch definitiv unter 6000 Euro.

Nun berechnet uns der Steuerberater als Honorar insgesamt um die 740 Euro. Ich möchte hier niemanden anschwärzen oder so was und frage wirklich nur aus reiner Ahnungslosigkeit: Ist das nicht ganz schön viel? Denn es ist ja um Einiges mehr, als wir überhaupt Steuern zahlen...

Über Informationen würde ich mich sehr freuen :-)

Liebe Grüße, Nicole

Honorar, Steuerberater
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Steuern Student Steuerfreibetrag Honorartätigkeit

Hallo! Ich bin neu hier und versuche mein Anliegen zu formulieren. ich bin Studentin (bis September 2013) und arbeite nebenher als Honorarkraft bei der ev. Kirche als pädagogische Fachkraft. Hier verdiene ich monatlich ca. 400 -500€. Ich werde sowohl über die Übungsleiterpauschale als auch über die Honorarkraft abgerechnet.

Meine Situation ist folgende: Ich würde gerne ab Februar 2013 mehr verdienen, möchte aber den Steuerfreibetrag auf keinen Fall übertreten. Ich werde auf der Arbeit teilweise als Honorarkraft bezahlt und 2100 € (jährlich) werden über die Übungsleiterpauschale abgerechnet, da es eine päd. Tätigkeit ist. Meine Frage hierzu ist, ob ich den Steuerfreibetrag von 8004 € und zusätzlich die 2100 € anvisieren darf (10104€ insgesamt) oder gibt es da eine andere Grenze? Ab September 2013 bin ich keine Studentin mehr. Sondern möchte neben einer kostenpflichten Ausbildung eine Halbtagsstelle annehmen. Die weitere Frage ist daher, wenn ich ab September 2013 eine feste Halbtagsstelle annehmen würde, welche Grenze muss ich dann beachten? Könnte das Finanzmat mir dann rückwirkend sagen, dass ich für meine Honorartätigkeit Steuern zahlen muss? Würde mein Gehalt aus der Honorartätigkeit + das Einkommen der Halbtagsstelle addiert werden und ich dürfte insgesamt nicht über den Steuerfreibetrag im Jahr 2013 kommen?

Fragen über Fragen...ich hoffe es ist verständlich. Ich bedanke mich bei euch!!!!

Honorar, Steuerfreibetrag, Honorartätigkeit
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Teilzeitjob (16h) + Honorarjob freiberuflich (6h) - Steuerklassen?

Hallo ihr Lieben,

eigentlich ist es sicherlich eine leichte Frage, die ich auch irgendwo nachlesen kann, aber ich habe mich noch nicht ganz zurecht gefunden bzw. weiß nicht so recht, ob ich es verstanden habe.

Ich arbeite derzeit teilzeitmäßig 16h die Woche, welche vom Arbeitsgeber versteuert werden. Im September arbeite ich zusätzlich freiberuflich auf Honorarbasis in einer anderen Einrichtung für 6.5 h Plus/Minus die Woche. Beide Arbeitgeber wissen voneinander und akzeptieren diese Arbeitsverhältnisse.

Ich arbeite also insgesamt 22h pro Woche. In der Teilzeit erwirtschafte ich ca. 700€ netto und bezahle Steuern.

Wie verhält sich das nun beim Honorarjob? Es wäre doch ein zweiter Nebenverdienst. Es handelt sich bei meiner beruflichenTätigkeit um einen freiberuflichen Job, sodass ich keiner Steuerklasse angehöre in dem Fall (wenn ich das richtig verstanden habe).

In der Steuerklasse 1 darf ich ja 8004€ frei verdienen, sodass ich bei meinen Teilzeitjob wieder was zurückgezahlt bekommen müsste, da ich erst seit Juli 2012 dort tätig bin und vorher erst 2000€ in dem Jahr dazu verdient habe. Wie verhält sich das mit dem Honorarjob? Werden diese mit angerechnet? Oder wie verhält es sich mit freiberuflichen Jobs und den Steuerklassen?

Also Teilzeit + Honorar = Ergebnis Und wenn das unter 8004€ muss ich keine Steuern zahlen, oder wie ist das?

Bei mir kommen noch einige Werbungskosten dazu u.a. monatliche Studiengebühren, Fahrtzeiten usw.

Meine Fragen sind also folgende:

Wo stecke ich den Honorarjob hin? Ich versteuere ihn am Jahresende, ab wann fallen nun Steuern an? Über der Grenze 8004€ oder ist das bei einem Zweitjob (freiberuflich) irrelevant?

Ich bedanke mich für eure Hilfe. Lg

gehalt, Honorar, Steuern, Teilzeit
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