Der Aktienkurs hängt nur von Angebot und Nachfrage ab.

Angebot und Nachfrage hängen wiederum davon ab, welche Gründe es für Spekulanten (Trader, Investoren) geben könnte, eine bestimme Aktie zu kaufen oder zu verkaufen.

Hohe Dividendenzahlungen können vor Ausschüttung der Dividende zu einer erhöhten Nachfrage führen.

Nach der Dividendenausschüütung, notieren Aktien regelmäßig tiefer (Ex Dividende), da die Nachfrage häufig wieder nachlässt.

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Google sagt, es gibt seit kurzem CFDs auf Bitcoin & Co.

Und CFDs kann man ja problemlos shorten und wenn man will auch hebeln.

Wenn man über einen serösen CFD-Broker handelt, würde ich CFDs Optionsscheinen vorziehen.

Der Vorteil aus meiner Sicht: Weder Zeitwertverlust noch Preisschwankungen durch veränderte Volatilität.

Wichtig: Strikte Stops setzen und auf die Positionsgröße (Hebel) achten.

 

 

 

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Nein, es dürfte nicht gängige Praxis sein.

Grundsätzlich müssen leerverkaufe Aktien eigentlich immer zurückgekauft werden, um die Position glatt zu stellen, d.h. zu schließen.

Der Leerverkauf ist ja lediglich die Umkehrung dessen, was man beim spekulieren auf steigende Notierungen macht: Kaufen und bei höheren Kursen verkaufen. ("Long gehen")

Shortet jemand Aktien, so leiht er sich die Papiere über seinen Broker und verkauft sie zunächst am Markt. Nun "schuldet" er diese Aktien dann seinem Broker, bis er sie, vorzugsweise zu einem niedrigerem Kurs als dem Kaufkurs (zurück-) kauft.

Es ist also normalerweise zwingend, um die zum shorten geliehenen Papiere dem Broker zurück geben zu können, daß der Leerverkäufer die Aktien früher oder später auch kauft.

Bei ungedeckten Leerverkäufen entfällt zwar das vorherige Leihen der Aktien, aber am Grundprinzip ändert das nichts. Auch ob es sich dabei um Penny Stocks oder Blue Chips handelt, ist irrelevant.

Ein Leerverkauf ist also immer ein Geschäft, das in 2 Schritten abläuft. Erst verkaufen, dann kaufen.

Das ist auch der wesentliche Unterschied zum spekulieren auf steigende Kurse. Hier kann man, wenn man denn will, eine Aktie kaufen und für immer halten.

Einzige Einschränkung, und da Du ja explizit nach Penny Stocks gefragt hast, könnte sein, daß bei völlig WERTLOS verfallenen Aktien, ein Rückkauf obsolet ist.

Sollte es anders sein, wäre ich sehr überrascht.

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Wie weit der Stop vom aktuellen Kurs entfernt sein sollte, hängt von Deiner Strategie ab. Handelst Du extrem kurzfristig, wird auch Dein Stop nicht sehr weit weg sein. Bist Du eher langfristig orientiert, muß der Stop natürlich so weit weg sein, daß Dich nicht kleinste Marktbewegungen ausstoppen.

Viele orientieren sich bei der Stopsetzung an der Charttechnik. Also setzt man z.B. den Stop knapp unter den letzten Unterstützung oder anderer charttechnischer Marken.

Dabei muß man allerdings bedenken, daß dort meist viele Stops plaziert sind. Folge: diese Marken können kurzfristig allein durch das auslösen vieler Stops gleichzeitig deutlich unterschritten werden, was auch etwas davon entfernte Stops betreffen würde.

Runde Zahlenwerte sollen für viele auch gern verwendete Stopmarken sein - auch nicht wirklich eine gute Idee, es genau so zu machen.

Wesentlich ist zu begreifen, daß willkürliche Stopsetztng allein nicht viel bringt. Der Stop muß zum eigenen System, zum eigenen Handelsstil passen.

Wer eher aktiv am Marktgeschen teilnimmt und Aktien etwas reger handelt (Positions- oder gar Daytrader) bettet die Stopstrategie auch sinnvollerweise in ein System aus Geld- und Risikomanagement ein. D.h. welchen Verlust bin ich bereit zuzulassen? Wie groß darf meine Position sein? Erst im Zuammenhang mit einem System zur Risikobestimmung vor Eingehen eines Aktienengagements macht ein Stop wirklich Sinn.

Wer als Privatanleger nicht solchen Aufwand betreiben will und Stops nur gegen die Absicherung gegen allergrößte Katastrophen setzen möchte, sollte wie oben geschrieben nicht dort "wo alle" ihre Stops setzen, den eigenen Stop plazieren. ...

... oder besser den Weg der Diversifikation nach Markowitz ("Portfoliotheorie, moderne") gehen.

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Ab wann er bezugsberechtigt ist, weiß ich nicht.

Vermutlich sofort wenn er dort anfängt.

Der Vorteil von Belegschaftaktien liegt jedenfalls im deulich günstigenen Kurs (Preis) zu dem er die Aktie erwerben kann. D.h. das Papier kostet ihn deutlich weniger als wenn er es über die Börse ordern würde.

Nachteil: Es gibt i.d.R. eine Mindesthaltedauer - er kann sie also erst nach ein paar Jahren wieder verkaufen.

Wenn inzwischen der Kurs einbricht ...

Meist lohnt sich der Kauf von Belegschaftsaktien aber schon.

Meine Empfehlung: Immer schön alle Belegschaftsaktien mitnehmen.

Nach meiner Erfahrung kann jeder Mitarbeiter 1x im Jahr eine bestimmte Anzahl (z.B. 2 Stk.) kaufen.

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Die Privatpersonen gliedern sich wie folgt:

  • wirtschaftlich selbstständige Privatpersonen (Einzelfirmen, Gewerbetreibende, freiberuflich Tätige, Landwir-te sowie Privatpersonen, deren Einkommen überwiegend aus Vermögen stammt),

  • wirtschaftlich unselbstständige Privatpersonen (Arbeiter, Angestellte, Beamte, Arbeitslose, Rentner sowie Pensionäre),

  • sonstige Privatpersonen (Hausfrauen, Kinder, Schüler, Studenten, in Ausbildung befindliche Personen so-wie Personen ohne Berufsangabe).

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Quelle:

http://www.statistik.sachsen.de/download/050_W-Gesamtrechnungen/JII_Methodische_Vorbemerkungen_und_Definitionen.pdf

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Ich hab den Begriff "Bestens" noch nicht so richtig kapiert.<

"Bestens" bedeutet, daß Du als Verkäufer jeden Preis zu akzeptieren breit bist - ist also eine Info für den Broker oder Makler.

"Billigst" als Gegensück bedeutet übrigens, daß Du als Käufer jeden Preis zu zahlen bereit bist.

Im englischen nennt man Orders ohne Kurslimit, "Marketorder", ganz gleich, ob es sich um Kauf- oder Verkaufaufträge handelt.

Wann der Kauf, beauftragt durch eine unlimitierte Kauforder vonstatten geht, ist durch den Orderzusatz "Billigst" nicht definiert.

Bei liquiden, also rege gehandelten Werten und einem schnellen Broker, werden nur Sekunden zuwischen Ordererteilung und Ausführung liegen.

Bei seltener gehandelten Werten, kann das aber auch schon mal länger dauern. Dort sollte man aber ohnehin immer mit Limit ordern, da bei marktengen Werten, einzelne Orders den Preis durchaus bewegen können.

Und wer dann mit seiner Billigst-Order auf eine mit hohen Limit versehene Verkaufsorder trifft, kann da schon mal wesentlich mehr, als den letzten Kurs zahlen.

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Hier eine Seite, auf der erklärt wird, wie Aktienkurse entstehen:

http://www.charttec.de/html/info_kursfeststellung.php

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Die Theorie Markowitz' krankt an einem entscheidenden Element: Der Annahme, Kursschwankungen (deren Ausmaß) seien Normalverteilt.

D.h., man geht davon aus, daß große Kursverluste relativ selten eintreten, und kleine Kursschwankungen im Verhältnis sehr viel häufiger eintreten.

Demnach dürfte es nur alle paar Jahrzehnte zu starken Kursabschwüngen kommen. Die Realität sieht aber anders aus.

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Ich zitiere mal den Klappentext des Buches "Fraktale und Finanzen" welches von dem vor kurzem verstorbenen Mathematiker Benoit B.Mandelbrot geschrieben wurde:

>Das zentrale Problem der globalisierten Wirtschaft ist die Unberechenbarkeit der Finanzmärkte. Generationen von Mathematikern und Ökonomen haben sich daran vergeblich versucht. Benoit Mandelbrot, Superstar der Mathematiker-Zunft, hat mit seiner "fraktalen Geometrie", mit "Apfelmännchen" und "Mandelbrot-Menge" unser Verständnis der Natur grundlegend verändert. Seit gut 40 Jahren hat er auch die Finanzmärkte studiert. Mit seinem Buch verändert er unser ökonomisches Denken. Märkte sind weit riskanter, als man uns bisher weismachen wollte. Mit seinen fraktalen Modellen macht er plausibel, warum Finanzmärkte ein solches Fehlverhalten an den Tag legen, wie die wilden Sprünge des Dow Jones und der IBM-Aktie, die Schwankungen der Rohstoffpreise oder der Wechselkurse von Dollar und Euro zu erklären sind. Mandelbrot widerlegt die vielen falschen Annahmen, die Millionen von Anlegern, Händlern und Managern dazu gebracht haben, die Risiken des Marktes zu unterschätzen.<

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Die in den gängigen Kapitalmarktmodellen bestehende Fehleischätzung der Märkte bewirkt, daß man auch falsche Methoden zur Risikominimierung einsetzt.

Bin zwar mit Markowitz' "moderner Portfoliotheorie" nicht so vertraut, aber es scheint mir, daß auch hier vornehmlich auf Diversifikation, weniger auf Marktiming - sprich wenn es brenzlig wird, einfach aussteigen - gesetzt wird.

Wenn aber auf breiter Front die Kurse einbrechen, hilft mir Diversifikation auch nicht viel.

Besser ist da eine Strategie, die einen aus den Markt nimmt, oder die sogar auf die Shortseite wechselt - was wiederum mit Markowitz nicht so recht vereinbar ist.

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Als Abschluß noch eine - wie ich finde - gute Zusammenfassung des oben erwähnten Buches (Amazon Kundenrezension):

>INHALT: Akienkurse sind keine geometrische Brownsche Bewegung, und somit unterschätzen alle herkömmlichen mathematischen Techniken der Risikosteuerung das Risiko, nämlich (1) die Black-Scholes-Formel für Optionen, (2) die Kapitalmarktmodelle von Markowitz,CAPM und APT, (3) die Value-at-Risk-Techniken. Aktienkurse sind keine Brownsche Bewegung, denn die Kurse sind (1) nicht normalverteilt sondern exponentialverteilt/Paretovert. (2) nicht stochastisch unabhängig sondern abhängig, (3) schwankt die Standardabweichung extrem. (4) ist die Handelzeit relativ und verläuft in Perioden hoher Standardabweichung schneller, wodurch es zur Clusterung von Werten kommt.

Mandelbrot empfiehlt zur Risikosteurung Belastungstests mit Zufallszahlen aus der fraktalen Geometrie.

Zusammenfassung: Die wenigen obigen Sätze fassen das ganze Buch von 375 Seiten zusammen,...<

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Ich würde sagen, das hat mehrere Gründe:

  • Splits werden i.d.R. nur dann vorgenommen, wenn die Aktie "zu teuer" geworden ist. D.h. eine Tendenz nach oben besteht bereits.

  • Wenn die Aktie günstiger gestückelt ist, steigt die Zahl derer, die sie kaufen. Viele möchten nicht eine Aktie für 1000 Euro, sondern lieber 100 für 10 Euro im Depot haben.

  • Die Aktie wirkt günstiger nach dem Split.

  • Die Aktie ist dadurch auch liquider und besser handelbar. Was die Attraktivität erhöht.

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