zeitsoldat mit anzeige

4 Antworten

solange es nur die Anzeige ist, passiert erst einmal relativ wenig. Man wird das Urteil abwarten, daß es ggf. geben wird. Und in Anlehung daran, wird dein Disziplinarvorgesetzter aber auch welche Maßnahmen ergreifen müssen. Das kann im schlimmsten Fall ein vorzeitiges DZE sein.

Du musst ein Strafverfahren von einem truppendienstgerichtlichen Verfahren unterscheiden. Es gibt aufgrund der Strafttat eine sogenannte MISTRA. Mitteilung in Strafsachen. Danach entscheiden dann die zuständigen Disziplinarvorgesetzten, wie das weiter bearbeitet wird. Geh mal davon aus, dass dies an den WDA (Wehrdisziplinaranwalt) abgabepflichtig ist. Der leitet dann bei Bedarf ein truppendienstgerichtliches Verfahren ein!!! Ob dieses dann zwangsläufig, wie Russell meint, feststellt, dass er entlassen werden muss (heißt, Verbleib im Dienst gefährdet die Aufrechterhaltung der Disziplin der anderen Soldaten), bleibt abzuwarten.

Fast gehört es nicht zum Thema aber allgemein kann man hier mal nachlesen, wie es bei der Bundeswehr so ist

Erstmal ist es nur eine ANZEIGE wegen Körperverletzung und Nötigung.

Berufliche Konsequenzen gibt es FRÜHESTENS bei Privatsachen, WENN er verurteilt wird UND eine Freiheitsstrafe von MINDESTENS einem Jahr und das auch noch OHNE Bewährung erhält.

Sowas gibt es nur bei Extremfällen oder bei Wiederholungstaten.

Und gegen den Zwangsaustritt kann er auch noch Widerspruch einlegen.

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