Wird Kindergeld bei Ausbildung angerechnet?

5 Antworten

Einkommen und Vermögen eines Kindes
ist ausschließlich
beim jeweiligen Kind zu berücksichtigen, dass
es erzielt bzw. besitzt.
Einkommen des Kindes unterliegt weder
der sog. Bedarfsanteilmethode
(§ 9 Abs.2 SGB ll), noch kann es
als Unterhalt angerechnet werden, da nur tatsächlich geleisteter
Unterhalt angerechnet werden kann ( 9 Abs. 5 SGB 2; BSG in B 14 AZ
6/08 R vom 27. Januar 2009).
Wegen der geringen Höhe des
Kindergeldes käme zudem eine unterhaltsrechtliche Anrechnung ohnehin
nicht in Frage (§1 Abs.2 ALG II-V).
Geregelt ist lediglich dass
der Teil des Kindergeldes, den das Kind zur Deckung seines Bedarfes
benötigt, auch beim Kind als Einkommen anzurechnen mehr jedoch nicht
(§ 11 Abs.1 S. 4 SGB III).
Die Bundesagentur für Arbeit (BA)
stützt ihre Geschäftsanweisung (GA 11.50) auf die Rechtsauffassung,
dass nach dem bis Ende 2007 geltenden Unterhaltsrecht das Kindergeld,
Einkommen des Kindergeldberechtigten Elternteils war.
Diese
Rechtslage hat sich aber mit dem bereits am 01.01.2008 in Kraft
getretenen „Gesetz zur Änderung des Unterhaltsrechts"
gravierend verändert.
Das nunmehr geltende Unterhaltsrecht
bestimmt, dass Kindergeld ausdrücklich Einkommen allein des Kindes
und dazu gedacht ist, dessen Bahrunterhaltsbedarf zu decken (§1612 b
BGB), was im SGB II eine Anrechnung von Kindergeld bei einer anderen
Person als dem Kind unzulässig macht.

Der Franz irrt sich! Auch wenn der Name "Kinder"geld heißt, ist dieses Geld trotzdem für die Eltern! Zumindest so lange der Franz noch zu Hause wohnt! 

Außerdem wird der Franz sich bei eigenem Einkommen, auch anteilig an der Miete und den Nebenkosten beteiligen müssen! Eine Ausbildungsvergütung ist auch für den normalen Alltagswahnsinn und die normalen Kosten gedacht und somit auch kein großzügiges Taschengeld!

Alles Gute und viel Erfolg in der Ausbildung ;-)

Wenn das stimmen sollte, dann fange ich mit Heroin konsumieren an.

@Mareikeloe

Wenn ich die anderen Kommentare so lese, solltest Du aufhören damit :-/

Kindergeld ist seit eh und jeh, eine Leistung vom Staat, zur Unterstützung der Eltern, zur Aufzucht des Nachwuchses (Punkt)!

Sollten Eltern dieses Geld an die Kinder weiter reichen, ist das absolut freiwillig, es gibt aber keinerlei rechtliche Grundlage für die Kids, dieses Geld für sich zu beanspruchen!

Einzige Ausnahme, die Kids wohnen bereits allein und die Eltern zahlen keinen Unterhalt mehr, dann können die Kids einen Abzweigungsantrag stellen und das KG für sich beanspruchen!

Informiere Dich und Du kannst es Dir sparen, Deine Gesundheit jetzt schon zu ruinieren ;-)

Ja, er kann das Kindergled behalten. Allerdings wird er für seinen Lebensunterhalt (Miete, Nebenkosten, Lebensmittel, usw.) allein aufkommen müssen.

Das kann man so pauschal nicht sagen !

Wenn der Franz nämlich soviel anrechenbares Nettoeinkommen hat,dass er von seinem Kindergeld nichts oder nur noch einen Teil zur eigenen Bedarfsdeckung brauchen würde,dann wird nämlich der nicht mehr benötigte Teil des Kindergeldes auf die übrige BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) angerechnet.

Und schon kann er das Kindergeld nicht mehr für sich beanspruchen,solange er noch zuhause wohnt.

Würde er dann das Kindergeld gar nicht mehr brauchen,dann wird das vom Bedarf der übrigen BG - abgezogen,diese müssen dann das Kindergeld zum Ausgleich verwenden.

Der Franz hätte dann nur noch seine Netto Vergütung und davon müsste er dann seinen Bedarf selber zahlen,also auch den Anteil seiner Wohnkosten.

Mit Begin seiner Ausbildung ist er aus der Bedarfsgemeinschasft raus und mus für sein Mieteateil und Heizkosten usw selsbt aufkommen.Solange er es nicht selber bekommt wird das Kindergeld bei seiner Mutter angerrechnet auch ab Ausbildungsbegin.

Da er bei seiner Mutter lebt, bekommt sie das Geld. Sie muss ja in dem Sinne noch für ihn sorgen. Hätte er eine eigene Wohnung könnte er das Geld beanspruchen.

Falsch. Der Sohn bekommt das Geld, die Frage is ob davon wieder was verrechnet wird.

@Mareikeloe

Kindergeld bekommen die Eltern, solange die Kinder noch daheim wohnen!

@Allexandra0809

Und wieso bekommt er es jetzt schon? Schei77 Möchtegernexperten hier.

@Mareikeloe

Die Eltern können es dem Kind natürlich geben,überweisen oder an die Familienkasse eine Veränderungsmitteilung schicken,in dieser können sie die Bankverbindung von Franz angeben und dann würde er es selber aufs Konto bekommen !

Dennoch ändert das ganze dann an der Anrechnung auf den Bedarf vom Franz nichts und wenn er dann angenommen soviel anrechenbares Nettoeinkommen hätte,dass er das Kindergeld zur eigenen Bedarfsdeckung gar nicht mehr brauchen würde,dann wird das volle Kindergeld auf den Bedarf der übrigen BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) angerechnet.

Der Franz muss dann nicht nur seinen Bedarf aus eigenem Einkommen zahlen und dazu gehört dann auch sein Anteil an den Wohnkosten,denn die Eltern würden dann für ihn nichts mehr bekommen,sondern er muss den Eltern zusätzlich noch die 190 € Kindergeld geben,denn diese werden den Eltern von ihren Leistungen dann abgezogen.

Und wenn der liebe Franz das nicht möchte,dann werden ihn die Eltern wahrscheinlich vor die Tür setzen,dann kann er sein Kindergeld behalten und die Eltern würden auch ihre volle Leistung wieder bekommen.

Nein wird es nicht...

@SnowWhiteSnow02

Ok, weißt du auch auf welcher Grundlage ?

Vllt hat seine Mutter ihm das überwiesen? Und zur deiner frage...es wird gar nichts angerechnet.

@SnowWhiteSnow02

Der Kindetgeldkasse wurde gesagt, der Sohn solls bekommen. Er bekommt es auch.

grundlage?

@SnowWhiteSnow02

Abtweigungsantrag oder so. Ist aber genehmigt worden.

normal ist das er bis zum 25. Lebensjahr trotzdem Kindergeld bekommt wenn er noch keine abgeschlossene Berufsausbildung hat. in seltenen Fällen bekommen sie nach diesem Alter geld. da ja Franz 23 ist und angenommen seine Ausbildung 3 Jahre geht bekommt er trotzdem das Kindergeld bis er seine Ausbildung beendet hat. frage geklärt?

@SnowWhiteSnow02

NEIN !

Mit 25 gibt es kein Kindergeld mehr,auch wenn Franz noch 2 Jahre Ausbildung über das 25 Lebensjahr hinaus machen würde.

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