Wiedereholung der Zuverlässigkeitsüberprüfung des Luftfahrt-Bundesamts?

2 Antworten

In der Regel benötigst du die "Zuverlässigkeitsüberprüfung nach § 7 Luftsicherheitsgesetz" spätestens dann, wenn du einen Sicherheitszonenausweis bekommen sollst. Wenn du also am Flughafen innerhalb der Sicherheitszonen arbeiten sollst, benötigst du den entsprechenden Ausweis um Zugang zu diesen Bereichen zu erhalten. Dafür musst du im Regelfall eine Schulung besuchen und die Zuverlässigkeitsüberprüfung bestehen. Bestehst du nicht, dann kannst du sie im Bedarfsfall wiederholen. Hast du sie einmal bestanden, ist sie 5 Jahre lang gültig.

Wird die Zuverlässigkeitsüberprüfung nicht bestanden, dann musst du dagegen einen Widerspruch einlegen. Dann kommt es in der Regel zu einer Anhörung, in der du zu den Gründen für das Nichtbestehen Stellung nehmen und so eventuelle Zweifel ausräumen kannst. Auf gut deutsch: Du musst beweisen, dass du "zuverlässig" bist. Jedoch ist das in manchen Fällen gar nicht so einfach. Genau wie eine "Löschung des Eintrags im Bundeszentralregister".

Hallo,

diese Zuverlässigkeitsüberprüfung wird immer VOR der Erteilung einer Erlaubnis gemacht und kann von Dir nicht zu einem Wunschdatum beantragt werden. Es gilt immer der aktuelle Stand beim Datum der Überprüfung.

Da es Dir ja um eine Pilotenausbildung geht, gehört das Ergebnis der ZUP zu den erforderlichen Unterlagen, die Du als Pilotenanwärter dem LBA vorlegen musst.

Frag doch mal beim LBA nach; Referat L4 - Lizenzierung, Mo bis Fr nur von 8 - 12 Uhr, Tel. 0531-2355-0 (das ist der Pförtner und dann verbinden lassen).

Die ZUP (oder ZÜP, wie das LBA sagt) wird immer von der für den Arbeitgeber zuständigen Landesbehörde durchgeführt. Für die Lufthansa ist das z. B. das Regierungspräsidium in Düsseldorf, da der Firmensitz in NRW (Köln) ist, für die Condor Berlin z. B. das Polizeipräsidium in Potsdam. Bei Einzelpersonen gilt wohl der Wohnort als maßgebend.

Du hast keinen Einfluss auf die Abfrage und warst immer ein gesetzestreuer Bürger oder eben nicht und dann hast Du ein (selbstverschuldetes) Problem.

Aber, wie mein Vorredner "drhouse" schon gesagt hat, darfst Du zu einer Anschuldigung Stellung nehmen; wir leben ja in einem Rechtsstaat. Es könnte durchaus sein, dass zu Deinen Gunsten entschieden wird.

Einer Arbeitskollegin am Frankfurter Flughafen wurde in 2009 der Zugang zum Airportgelände gesperrt, obwohl sie Gewaltopfer einer durchgeknallten Psychopathin wurde. Es reichte aus, dass sie als Beschäftigte im Luftfahrtbereich in eine Gewaltaktion verwickelt war, unabhängig davon, ob als Opfer oder Täterin. Nach der Anhörung und Auswertung der Polizeiprotokolle (die Schlägerin war in Frankfurt schon polizeibekannt) wurde die ZUP aber wieder auf "grün" gesetzt.

Die Vermittler UG - Wer hat Erfahrungen?

Hallo liebe Community,

vielleicht kann ich mit dieser Frage ein paar Mitglieder ansprechen die, genauso wie ich, aktuell auf Arbeitssuche sind. Und zwar geht es mir um die Zeitarbeits- bzw. Personalvermittlungsfirma "Die Vermittler UG".

Die Hintergrundgeschichte: Im Januar 2016 habe ich mich auf eine Stelle beworben, die von besagter Firma ausgeschrieben wurde. Das Anschreiben habe ich jedoch versehentlich an die falsche E-Mail-Adresse gerichtet. Auf Nachfrage hin ob die Bewerbungsunterlagen eingegangen sind, erhielt ich auch eine Antwort. So weit, so gut.

Nach einiger Zeit des Wartens habe ich mich erneut an die E-Mail-Adresse gewandt, um nach dem aktuellen Stand meiner Bewerbung zu fragen - Keine Antwort. Nachdem zwei weitere Wochen verstrichen sind, fragte ich erneut nach - Wieder keine Antwort.

Da ich mich dann zugegeben doch ein wenig verkohlt gefühlt habe, bat ich um Löschung meiner Daten aus dem Bewerberpool - Und (wer hätte das gedacht...) erneut keine Antwort. Telefonnummern sind auf der Homepage nicht angegeben und die Handynummer im Impressum bringt ebenfalls keine Ergebnisse, da ausschließlich die Mailbox ran geht.

Auch als ich die Standortadressen gegoogled habe (und mich mit Google Streetview etwas umgesehen habe in Bremen, München und Berlin) konnte ich lediglich Baugebiete oder sonstige, eher verlassenere Straßenzüge sehen...

Nun bin ich etwas stutzig ob es sich hierbei nicht womöglich um irgendwelche "Datensammler" handelt, welche die Daten von Bewerbern dann einfach weiter verkaufen um Gewinn zu machen. Weiß einer von Euch womöglich etwas mehr über die Firma mit diesem hochkreativen Namen und/oder ihre "Geschäftspraktiken"? Denn bei Google konnte ich leider keinerlei näheren Informationen entdecken.

Ich bedanke mich im Voraus (auch an alle, die diesen Roman gelesen haben).

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