WIe weit darf man bei der Selbstverteidigung gehen?

5 Antworten

Im Falle einer Notwehr darfst Du so weit gehen, dass der Gegner "kampfunfähig" wird. Aber weiter darfst Du nicht gehen. Wenn der Gegner beispielsweisde wehrlos am Boden liegt, darfst Du nicht mehr auf ihn einschlagen oder treten. Die Verhältnismäßigkeit muss gewahrt bleiben. Kommt es trotz Einhaltung zum Todesfall (weil der Gegner z. B. unglücklich fällt und sich das Genick bricht), wird Dir Niemand einen Strick daraus drehen. Gehst Du aber weiter, obwohl der Gegner wehrlos ist, greift der Notwehrparagraph nicht mehr und Du wirst strafrechtlich belangt.

Wird Notwehr geltend gemacht, prüfen die Gerichte sehr genau.

Wenn man in Notwehr jemanden erschlägt, bleibt man damit straffrei.

Die Selbstverteidigung im Notfall ist dann zu beenden, wenn der Angreifer seine rechtswidrige Tat beendet oder aufgibt. Zur Durchsetzung der Notwehr sind Hilfsmittel erlaubt, aber beachten: Wenn dir jemand z.B. zehn Euro gewaltsam abnehmen will, darfst du ihn deswegen nicht töten. Hat was mit Verhältnismäßigkeit zu tun. Im Extremfall kann es zur Notwehrüberschreitung kommen, den sogenannten Notwehrexzess, z.B.wenn man dermaßen überrascht wird und um sich schlägt mit allem was man greifen kann, um den Angreifer abzuwehren bis dieser (ich sag's mal so) nur noch "Matsch" ist. In jedem Fall wird der Staatsanwalt und Psychloge ein Gutachten machen.

man darf auch töten wobei das eher durch zufall passieren "sollte" wenn jemand bewusstlos am boden liegt würde ich aufhören drauf zu hauen, die polizei rufen und nochma draufhauen wenn er aufstehen will..falls du ihn unglücklich triffst und er stirbt oder er fällt unglücklich, dann is das ganz normale notwehr.

Ich habe NICHT Jura studiert. Mein Verständnis der Lage sieht so aus, daß man die Frage "darf man ... töten?" immer mit NEIN zu beantworten ist. Es darf m.E. "abgewehrt" werden.

Was möchtest Du wissen?