Wie vermeide ich eine Bewerbungskurs vom Jobcenter / Arbeitsamt?

5 Antworten

Deine einzige Möglichkeit ist, mit deiner Beraterin zu sprechen, ihr deine bisherigen Unterlagen vorzulegen, um dann gemeinsam nach einer Alternative zu suchen.

Du hast während des Bezugs von ALG II mitzuwirken, alle Maßnahme zu ergreifen, die darauf abzielen, deine Hilfsbedürftigkeit zu verrringern. Ein Bewerbungstraining gehört "offiziell" zu diesen Maßnahmen.

Ob du Pflegehunde hast, in an dieser Stelle nicht relevant. Die müsstest du auch während einer Arbeitstätigkeit irgendwie unterbringen.

Ja, es gibt viele schwarze Schafe bei Bildungsträgern, die von Bewerbungen keine Ahnung haben. Weißt du es in diesem Fall? Nein. Irgendwo lernt man immer ein Stücken dazu. Ich habe nach meinem Studium selbst als Jobcoach in ALG II-Maßnahmen angefangen und arbeite heute nebenbei als Bewerbungstrainer für verschiedene Kammern und Institutionen. Dass ich qualitativ hochwertige Arbeit leiste, bekomme ich regelmäßig von Teilnehmern und Kooperationspartnern bestätigt. Deine Bewerbungen kannst du genauso dort am PC schreiben und farbig ausdrucken lassen. Ohne dass dir Kosten entstehen. Man muss dafür nicht zwingend zu Hause sein, um qualitativ hochwertige Unterlagen zu erstellen.

Kurz: Die Rechtsgrundlage, die du suchst, gibt es nicht. Dafür zahlreiche andere, die dich zur Teilnahme verpflichten können.

Woher ich das weiß:Beruf – tägliche Arbeit im Beruf

1 erkundige dich  vor Ort. Was du da solange machen sollst den es gib sinnlos und schwachsinnige  Kurse zb wen die (hirntoten dort behaupten) Das man in einer Bewerbung alles in de Mitte schreiben soll oder Seiten verkehrt im (Lebenslauf)

2 Beruf spezifisch kann es auch andere formen der Bewerbung geben.

3 Wen du dich auf einen eher normalen beruf bewirbst ist es  fast immer eher eine 0/815 Bewerbung.

4 Nur wen du  noch kein Vorstellungsgespräch durch deine Bewerbung bekommen hast kann so ein Kurs sinnlos sein aber nicht wen er mehre Monate dauert..

5 Da du das schon gemacht hast ist das natürlich sinnlos sage deiner fallmangerin das es eine Demütigung für dich ist was sinnlose zu wiederholen. das muss sie anerkennen..Falls du Probleme mit der Rechtschreibung hast  schreib die Bewerbung am Computer mit  recht schreib- Programm da gibt es so gar in den ad Ons. auch wen es nicht 100% ist kann es sinvoll sein.oder zb  in Opern Office gibt es auch eins,!


Demütigung kann man auch als Diskriminierung ansehen und die es dem Amt gesetzlich verboten.!

Wenn du arbeitssuchend bist, dann nimm dieses Angebot an und schule dich in diesem Kurs. Denn es liegt oft an den Bewerbungsschreiben, wenn man Absagen erhält. Du möchstes lieber "quantiative", statt qualitative Bewerbungen schreiben?Vermutlich noch mit einigen Rechtschreibfehlern, die auf den ersten Blick gleich aussortiert werden. Mit einem guten Bewerbungsschreiben hast du eine Chance zu einem Gespräch eingealden zu werden und dann evtl. auch einen Arbeitsplatz zu bekommen.

Wenn man da wenigstens was lernen könnte. Das Gegenteil ist aber meistens der Fall. Gerade die Bewerbungen vom Jobcenter werden zuerst aussortiert und warum? Es sind ehrenamtliche die diesen Kurs leiten und selber null Ahnung vom Bewerbungsschreiben haben.

@herzilein35

Es muss ja nicht immer so sein, also man sollte es ausprobieren.

@BarbaraAndree

Klar mir persönlich hatte der Kurs eher geschadet als geholfen. Hinterher hatte ich noch mehr Arbeit meine Bewerbung wieder ins richtige Lot zu bringen. Aber jedes Center tickt anders.

Ich war schonmal in einem Bewerbungskurs vom Jobcenter und leider hat mich das nicht weiter gebracht, da ich nach 2 Jahren wieder am gleichen Punkt stehe. Zudem werden Schwerpunktthemen wie MS Excel, Powerpoint usw. behandelt, da kenne ich mich hervorragend aus. Deswegen sehe ich das Ganze als nicht hilfreich für mich.

Du könntest Dir einen Job suchen.

Selbst, wenn Du "qualitative Bewerbungen" schreiben möchtest, schaffst Du ja sicher locker und lässig 15 am Tag. Hast ja den ganzen Tag Zeit.

Achja ich schreibe an einer qualitativ hochwertigen Bewerbung schon mal 2-3Stunden. Wenn man natürlich wie du wahrscheinlich die gleiche Bewerbung nimmt und nur Ansprechpartner und Empfangsadresse ändert, kann es hin kommen. Doch dann sind Absagen vorprogrammiert.

@herzilein35

dann solltest Du dringend auf das vorgeschlagene Bewerbungs-Training gehen!

Auch ein sehr gutes Bewerbungsschreiben ist in wenigen Minuten erstellt. Man muss ja nicht jedes Mal das Rad neu erfinden.

@herzilein35

Dein Ernst? Zwei, drei Stunden für eine Bewerbung? Das hat mit Qualität nichts zu tun.

Wenn ich mich bei Aldi, Lidl & Co. bewerbe, kann ich einfach den Namen austauschen und sicherlich 15 Bewerbungen am Tag rauspressen. Ich möchte mich aber in einen neuen Bereich bewerben. Das heißt ich muss von allen Bewerbern mit Abstand herausstechen und eine Bewerbung schreiben, die in Gedanken hängen bleibt und dann muss ich leider auch sagen, dass ich für eine Bewerbung die für jedes Stellenangebot individuell angepasst wird, mindestens 2 Stunden sitze.

@blacc321

dann brauchst Du dringend ein Bewerbungs-Training!

Du bewirbst Dich ja sicher nicht heute als Staplerfahrer, morgen als Filialleiter einer Bank, übermorgen als Creative Art director und danach als Ingenieur in einem Testlabor für Batteriekonzepte.

Das bedeutet, daß Du doch eh' Dich in einer bestimmten Fachrichtung bewirbst.

Ja, Deine Bewerbung sollte etwas "Besonderes" sein. Aber es ist jedes Mal die selbe Fachrichtung. Oder willst Du behaupten, daß Du so hochqualifiziert bist, daß Du in jedem Bereich arbeiten kannst? Dann hättest Du doch schon längst einen Job.

Ein Seminar, wie man mehr als 4 Bewerbungen am Tag schreibt, ist also dringend nötig, denn Du scheinst Dich zu verzetteln und in Kleinigkeiten aufzuhalten.

@stefan1531

Selbstverständlich sind Stellenangebote ähnlich, dann schreibe ich keine komplett neue Bewerbung, sondern schreibe einen Absatz um und tausche Daten aus. Dann schicke ich auch Bewerbungen im 20 Minuten Takt raus. Aber gerade mir wichtige Bewerbungen (ein Unternehmen was mich sehr interessiert), gebe ich mir extra viel Mühe und brauche dann auch extra viel Zeit. Aber das ist nicht meine Frage!

Sondern ob es eine Lösung gibt, wie ich privat Bewerbungen schreiben kann und nicht an einen bestimmten Ort muss um das zu tun?!.

@blacc321

Das kannst Du an jedem anderen Tag machen, an dem so eine Maßnahme nicht stattfindet. Oder davor, oder danach.

Ist das eine Maßnahme?

Schau mal hier: https://detlefnolde.wordpress.com/2014/07/31/widerstand-gegen-jobcenter-massnahme/

Wir haben in DE eine Vertragsfreiheit, wenn du den Vertrag, den du vom Maßnahmeleiter bekommst, aus dem Grund nicht unterschreiben willst, dann bekommst du auch keine Sanktion.

Beim JC so tun, als würdest du die Maßnahme ja sooo gerne machen, nur leider ist da die Einwilligung zur Datenschutzerklärung und die kannst du leeiider nicht unterschreiben^^

Also: Du gehst den ersten Tag hin, schreibst auf die Anwesenheitsliste neben deinem Namen nur ANWESEND, also KEINE Unterschrift! Die Unterlagen, die du bekommst, unterschreibst du nicht sondern nimmst sie mit nach Hause, gehst auf elo-forum.org, stellst sie dort rein, die Leute beraten dich dort und sagen dir, wie du am besten aus der Sache rauskommst.

Das klingt ganz interessant. Danke

Ist Epilepsie heute noch eine stigmatisierte Erkrankung?

Liebe Community,

ich habe auf diversen Seiten im Internet gelesen, dass Epilepsie auch heute noch eine Erkrankung ist, die mit einem Stigma behaftet ist. Dass viele Betroffene nicht dazu stehen und bei Bewerbungen und im Job nichts davon erwähnen. Manche erzählen nicht einmal der Familie von der Diagnose.

Letztes Jahr habe ich eine Weiterbildung vom Jobcenter gemacht. Dort gab es einen jungen Mann in meinem Kurs, der überall dazu steht, dass er Epilepsie hat. Nur bei Bewerbungen wollte er das zukünftig verschweigen, denn welches Unternehmen - so seine Worte - holt sich schon einen Epileptiker ins Haus!

Die Erkrankung (Absence-Epilepsie) ist leider auch mein Geheimnis. Zwei Freundinnen wissen davon, es ist ihnen aber nicht wichtig. Wenn anderen meine Verpeiltheit auffällt, sage ich scherzend, dass ich nun mal die typische ADS-Chaotin bin. Vor der Diagnose war ich auch überzeugt davon, dass ich ADS habe.

Seit einigen Monaten arbeite ich in einem Altenheim und auch da weiß niemand von der Erkrankung. Bisher hat niemand groß etwas gemerkt, und falls doch, werden sie meine Aussetzer als Konzentrationsschwäche abtun. Allerdings werde ich nicht so richtig für voll genommen, das ist mir schon bewusst, denn ich vergesse auch viel.

Letzte Woche ging es bei der Teambesprechung darum, wer sich bereit erklärt, die Bewohner in einem Kleinbus ab und zu zum Kegeln zu fahren. Eine Kollegin, die sich mir gegenüber immer sehr wichtigtuerisch verhält, fragte mich provokant, ob ich das nicht übernehmen wolle. Ich gab zur Antwort, dass ich mir das leider nicht zutraue. In dem Moment wurde mir mal wieder schmerzlich bewusst, wie sehr einen die Epilepsie im Alltag einschränkt.

Daher meine Frage: Ist Epilepsie überhaupt noch eine stigmatisierte Erkrankung oder sollte man offen dazu stehen?

Habt ihr negative Erfahrungen gemacht, sei es im Beruf oder im Privatleben?

Liebe Grüße,

GelberKrokus

...zur Frage

Kennt sich jemand mit dem Aufstocken beim Jobcenter aus?

Ich habe endlich meinen Traumjob gefunden und zwar als Zeitungszusteller.

Diese Woche war mein erster Arbeitstag und es war toll, jedoch ist der Job sehr schlecht bezahlt.

Zur Zeit habe ich einen Vertrag für kurzfristig Beschäftigte, aber mit der festen Zusage, nach der Probezeit (6 Monate) oder spätestens nach Ablauf dieses Vertrags (1 Jahr) eine Anstellung auf 450 Euro Basis zu bekommen. Mir wurde auch in Aussicht gestellt, danach eine richtige Anstellung als sozialversicherungspflichtig Beschäftigter zu bekommen.

Dieser Job ist absolut mein Traumjob. Leider reicht die Bezahlung zur Zeit nicht aus, um meinen Lebensunterhalt davon zu bestreiten. Jetzt habe ich gehört, dass man sich beim Jobcenter aufstocken lassen kann, was ich auch gerne machen möchte.

Jedoch möchte ich nicht wieder als arbeitssuchend eingestuft werden, da ich ja einen Job habe und den auch weiter ausüben möchte. Ich habe ja die Zusage, dass ich in Zukunft als sozialversicherungspflichtig Beschäftigter angestellt werden könnte.

Ich war vor ein paar Jahren (nach meinem Studium) bereits schon einmal beim Jobcenter als arbeitssuchend gemeldet gewesen. Von daher weiß ich, was für Maßnahmen/Schikanen die sich ausdenken, wenn man nicht sofort einen Job findet. Und ich war damals wirklich vorbildlich und habe alles in meiner Macht stehende getan einen Job zu finden. Dies haben mir sogar die Angestellten von Jobcenter bestätigt. Trotzdem wurde ich nach einiger Zeit mit Maßnahmen wie 1-Euro-Job und so belegt. Dies möchte ich auf keinen Fall noch einmal erleben.

Deshalb ist meine Frage, ob man sich beim Jobcenter in den drei folgenden Situationen einfach nur aufstocken lassen kann, ohne als arbeitssuchend eingestuft zu werden:

1) kurzfristig Beschäftigter

2) 450 Euro Job

3) sozialversicherungspflichtig Beschäftigter

Und wenn dies möglich ist, was für Maßnahmen, kann das Jobcenter für einen reinen Aufstocker anordnen? (gibt es z.B. regelmäßige Treffen mit dem Jocenter oder so)

Hoffe, dass mir da jemand weiterhelfen kann.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?