Jobcenter möchte mich in eine mehrwöchige Maßnahme schicken, aber ich kann (wahrscheinlich) nicht wegen Depressionen - Was tun?

5 Antworten

Mein Rat ist, geh zum Arzt bzw. Psychologen und lasse dir per Attest besätigen das du aufgrund deiner Erkrankung nicht an dieser Maßnahme teilnehmen kannst da dies vermutlich eine zu hohe Belastung für dich sei, bzw. das du Gesundheitlich nicht in der Lage dazu bist.

Wenn das Amt von deiner Erkrankung weiß, dann können sie das nicht so einfach außer acht lassen.

Allerdings solltest du im selben Zug auch etwas gegen deine Erkrankung tun. Zum einen zu deinem eigenen Besten, und zum anderen weil das Amt das früher oder später ausnutzen wird um dir Sanktionen oder ganz spezielle Maßnahmen reinzudrücken.

Wenn es sogar nicht schon so weit ist das die dich nur in diese Maßname gesteckt haben damit du sie hinschmeißt und sie dir ne Sperre reindrücken können. Habe ich auch damals erlebt als ich in dem Alter war. Nur mit dem Unterschied das ich kerngesund war.

Zudem finde ich eine Maßnahme von 10 Stunden pro Tag absolut unangemessen!

Nach dem was ich weiß sind maximal 8 Stunden für ein Bewerbungstraining (so wie du es beschrieben hast, IST das ein Bewerbungstraining) bzw. eine Maßnahme angemessen.

Wenn du deine Angst wirksam und schnell besiegen willst, dann stell dich dieser Aufgabe. Du musst es selber wollen, da kann dir kein Therapeut helfen, wenn du nicht gegen die Angst ankämpfen willst, dann wird sie auch immer bleiben. Und die Depressionen erledigen sich fast auch von selbst, wenn du eine sinnvolle Beschäftigung hast und durch die Maßnahme hast du diese evtl. Du solltest es jedenfalls 2 Wochen ausprobieren und dann kannst du immer noch sehen, ob sich deine Probleme verschlechtern.

Geh zum Psychologen. Lass dich von ihm krankschreiben und mache sinnvolle Therapien, um deine Ängste zu überwinden. Gegen Krankschreibungen kann das Jobcenter nichts machen.

Wenn du nicht rechtzeitig einen Termin beim Psychologen bekommst, geh zu deinem Sachbearbeiter (nimm jemanden mit, der Erfahrung hat, die ziehen gerne jüngere Leute ab) und kläre ihn auf, was es mit deinen Ängsten auf sich hat.

So oder so solltest du zum Psychologen gehen und Therapien machen. Du MUSST was dagegen unternehmen. Allein für dein Wohlbefinden. Oder willst du dich ein leben lang einsperren und zuhause versauern? Was ist das für ein Leben?  

Und wenn du jetzt damit kommst, dass du so was hinter dir hattest, geh dann zum anderen Psychologen und mach ne neue Therapie. Nicht alles fruchtet auf Anhieb. Vor allem musst du selbst es auch WOLLEN, dass es weg geht.

Gegen Krankschreibungen kann das Jobcenter nichts machen.

Doch, es kann diese amtsärztlich überprüfen lassen.

Aber wer macht das schon?

Du hast doch beim Jobcenter einen Sachbearbeiter. Mit dem nochmal sprechen, zur Not ein Elternteil mitnehmen. 4 Ohren hören immer mehr als zwei. Auf jeden Fall nochmal das Gespräch suchen, nicht einfach 'fern' bleiben.

Wenn ich deine Antworten so lese, hast du es dir in deiner Krankheit sehr bequem gemacht und erwartest, dass die ganze Welt dir jetzt Zückerchen in den A *** bläst.

So, wie sich das anhört, leidest du zwar an Depressionen, tust aber nichts dagegen. Als Jugendliche warst du in Therapie, als Erwachsener noch nicht.

Aber Vater Staat ( das heißt wir alle) sollen dich finanzieren.

Es ist ja so schön zu Hause bei Mama und Papa.

Bekomm endlich deinen Hintern hoch und hilf dir selber, indem du wieder eine Therapie anfängst und diese auch durchhältst.

Das Amt hat nämlich auch das Recht, dir alle Bezüge zu streichen, dann hast du noch ein Problem oben auf.

Ja, er/sie sollte auf jeden Fall eine Therapie machen!

@Yuurie

und arbeiten gehen.

Jobcenter zwingt mich zum Praktikum

Hallo,

ich weiss das ich jeden Vermittlungsvorschlag annehmen muss. Ich weiss auch, dass ich aktiv an der Jobfindung teilnehmen muss (habe mich bisher zu 100% immer an diese Eingliederungsvereinbarung gehalten). Aber was ich nicht weiss:

Darf mich das Jobcenter zu einem Praktikum zwingen? Auch wenn die Fahrtdauer zur Arbeitsstätte 2h fahrt (mit öffentlichen Verkehrsmitteln) und dann noch einmal 30 min. laufen bedeutet (ja, in eine Richtung)? Mein Wecker würde bereits um 3 Uhr morgens bimmeln. Dann geht die Tuckerei und die Umsteigerei los. Arbeitsbeginn wäre um 07:00 Uhr. Ich müsste mit den ersten Bus fahren, wäre aber dann immer noch zu spät am Arbeitsplatz.

Arbeitsende: 16:30 Uhr. Dann noch 30 min laufen um dann 2h mit Bussen unterwegs zu sein. Also: um 19 Uhr abends wäre ich dann daheim und müsste mich bereits 7h später , um 03:00 Uhr, aus dem Bett quälen.

Wäre ja erst einmal für ein drei-wöchiges Praktikum. Meine Vermittlerin vom Jobcenter, will mir wohl nicht zuhören oder nicht ganz verstehen, da sie immer entgegnet: "Sie können es doch wohl diese drei Wochen aushalten". Und dann? Habe ich die 100% Sicherheit, einen Job zu bekommen, bei dem ich bereits im Praktikum total übermüdet, regelmäßig verspätet und zu beginn bereits unmotiviert auftauche? Macht das überhaupt Sinn? Darf ich dieses Praktikum ablehnen? Wenn ja, wie? Wie schaut es hierbei mit 11-Stunden-Ruhezeit Regelung aus? Bin ja gute 5 Stunden am Tag nur unterwegs, will meine Freizeit nicht in Bus & Bahn verbringen.

Bisschen lang geworden. Danke für die Antworten.

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Bin ich dazu verpflichtet, an der Maßnahme (Baukastensystem) vom Jobcenter teilzunehmen?

Hallo ihr Lieben,

ich bin seit knapp 1. Jahr auf der Suche nach einem Studienplatz und war in der zeit Arbeitslos gemeldet und habe bis einschließlich diesen Monat ALG I aus der Ausbildungszeit und aufstockendes ALG II bezogen. Mein ALG I ist diesen Monat abgelaufen. Heute war ich zu einem Gespräch bei meiner Sachbearbeiterin eingeladen und mir wurde mitgeteilt, dass ich an einer Maßnahme teilnehmen muss, welche sich ''Baukastensystem nennt''. Ich müsse laut Vereinbarung 2 mal die Woche für die nächsten 3-6 Monate dorthin und werde zsm mit 120 Teilnehmern auf Bewerbungscoaching, Bewerbertraining, Unterstützung bei der Stellensuche, Beratung, Vermittlung etc. geschult. Laut Sachbearbeiterin soll dies von den bisher dort anwesenden Erwerbslosen, als äußerst positiv bewertet worden sein. Im Internet habe ich folglich recherchiert und fand viele Kommentare von Personen, welche die Maßnahme durchlaufen haben. Dabei fiel mir auf, dass es laut Mehrheit absolut sinnfrei und überflüssig wäre. Ich meine ich habe die Allgemeine Hochschulreife und kann selbst Bewerbungen etc. verfassen. Aber gut mal davon abgesehen ist es vor allem eine Sache die mich beschäftigt und zwar, ob ich denn wirklich dazu verpflichtet bin daran teilzunehmen? Das Problem ist, dass es verdammt kurzfristig geplant ist und ich schon am Montag, um 9:00 Uhr morgens dort erscheinen muss. War völlig überrascht, dass es so kurzfristig geplant wurde. Weiß auch jemand zufällig wie viele Stunden diese Maßnahme pro tag in Anspruch nimmt? Vielen Dank

LG

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