Wie groß ist der Unfallschaden (Ford Focus)?

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5 Antworten

Der Focus 2008 wird je nach Laufleistung so um und bei etwa 6000,- gehandelt. In dieser Richtung dürfte sich auch in etwa eine Reparatur bewegen, da beide hinteren Seitenteile, Stoßfänger und Heckklappe erneuert werden müssten, was fast eine Komplettlackierung nach sich zieht.

Da kann ich dir nur raten, sofort zu einem Anwalt für Verkehrsrecht zu gehen und den alles erledigen zu lassen, weil sonst die Gefahr besteht, dass du Fehler machst, nicht alle Forderungen stellst und dich die Versicherung am Ende wegen eines Formfehlers über den Tisch zieht. Der Anwalt sagt dir auch, wie du nun korrekt vorgehen musst. Außerdem hast du das Recht, dir einen zu nehmen und bezahlen muss den auch die gegenerische Versicherung. Der Fall könnte nämlich dadurch schwierig werden, dass du ja ein weiteres Auto beschädigt hast, wenn auch unschuldig und dass die Verursacherin gar nicht Halterin sondern nur Probefahrerin war.

Hallo, würdest Du wohlwollend erwägen mir den Stern für die „hilfreichste Antwort“ zu geben? Das wäre super nett, danke!

Bei sachgerechter Reparatur als Versicherungsschaden muss bestimmt die Heckklappe, der Stoßfänger, die rechte hintere Blechtafel neu. Bei der Art des Schadens sind nach meiner Erfahrung im Fuhrpark auch die tragenden Teile darunter beschädigt. Die genaue Schadenshöhe kann nur ein Gutachter bestimmen (unbedingt selbst über die Werkstatt organisieren, nicht den der Versicherung annehmen).

Ich würde von einen hohen vierstelligen Betrag ausgehen, der den Zeitwert überschreitet (aufgrund meiner Erfahrungen mit dem Firmenfuhrpark).

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Hallo!

Grob geschätzt und ungeachtet regionaler Preisgefälle dürfte der Schaden in der Größenordnung von rund 4000 bis 5000 Euro liegen und wäre damit ein wirtschaftlicher Totalschaden für den 2008er Focus.

Allerdings sieht man hier leider noch nicht, was ggf. im Verborgenen beschädigt wurde. Es kann sogar bis zu gestauchten Längsträgern oder einer verbeulten/verzogenen Kofferraumwanne alles Mögliche passiert sein, das muss ein Gutachter checken und nach Möglichkeit nicht der der gegnerischen Versicherung, der dein Auto schlechtreden und alle unsauberen Tricks anwenden wird, sondern ein Eigener.

Mein Mercedes C180 geriet letztes Jahr in einen fremdverschuldeten Unfall - Verursacher war ein Kommunalfahrzeug - und ich setzte alles dran, dass mein eigens ausgewählter Gutachter vom Mercedes-Haus den Wagen schätzt und nicht irgendeiner, den die Versicherung der Kommune auswählte. Den musste ich zwar selber bezahlen, aber es lohnte sich. Kein Auto muss übrigens, weil es als wirtschaftlicher Totalschaden gilt, auf den Müll geworfen werden ------> ich habe den Benz wieder bei Mercedes komplett machen lassen; die Differenz zum Versicherungsbetrag zahlte ich dann selbst. Ob man das will ist freilich die andere Frage.

Alles Weitere soll für dich ein Anwalt übernehmen, denn Ungeübte können hier viel falsch machen und sich komplett ausnehmen lassen wie eine Weihnachtsgans, das muss nicht sein.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Also fährst Du am besten in eine Fachwerkstatt und lässt Dir den Zeitwert des Wagen nennen und ein grobe Schadenschätzung - desweiteren meldest Du den Schaden der gegnerischen Versicherung.

Dann kannst Du einen Sachverständigen mit der Erstellung eines Gutachtens betrauen.

War das Fahrzeug mit dem eine "Probefahrt" stattfand noch zugelassen? Oder wurden rote Nummern verwendet?

https://www.gdv-dl.de/dienstleistungen/zentralruf-der-autoversicherer/

Der direkte Weg zum Zentralruf der Autoversicherer

Darüber erfährst Du zügig die Versicherung Deines Kontrahenten. Diskutiere hier nicht lange mit dem Autohaus ( speziell nicht, wenn es sich um ein sehr kleines Autohaus handelt ) rum - wende Dich an die Versicherung.

Hast Du auch Deine Versicherung - bezüglich des an einem Drittfahrzeug verursachten Schadens - informiert?

Also klar ist dass Dein Diesel-Focus im Wert immer weiter sinken würde, wie alle Euro5 Diesel-PKW. Da ist bald nichts mehr mit in die Städte reinfahren, auch wenn das einige Hohlköpfe hier einfach nicht wahraben wollen. Daher würde ich der Sache schon was Positives abgewinnen, wenn Du noch gut Kohle von der Versicherung dafür kriegst.

Im Prinzip gibt es 2 Möglichkeiten: 1.) das Auto ist kein Totalschaden, dann lässt Du es wieder flicken und fährst es noch 3 Jahre weiter. 2.) das Auto ist ein wirtschaftlicher Totalschaden, dann lässt Du es auch flicken und fährst es eenfalls noch 3 Jahre weiter. Billiger kann man gar nicht Auto fahren, denn der Wertverlust ist dann letztlich fast Null.

Was ich auf jeden Fall NICHT machen würde ist eine Totalreparatur durchführen zu lassen. Bei einem 10 Jahre alten Diesel treten auch schon mal die einen oder anderen Problemchen auf wie mit Asche zu sitzende Russfilter, je nachdem wie viel er gelaufen hat. Einer Freundin ist jemand mit Schmackes in ihre Euro-5 Seat Altea Dieselkrücke reingfahren, Totalschaden. Sie hat sich durch nichts und Niemanden davon abbringen lassen das Ding total reparieren zu lassen, für mehr als die Versicherung bezahlt hat. Frauen halt. Aber wir Männer sind doch vernünftig, oder?

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