Was tun wenn niemand Bestattung und Beerdigung bezahlt?

9 Antworten

Wie traurig, weder seine Eltern noch seine Kinder wollen das übernehmen? Das Sozialamt wird erstmal die Bestattung übernehmen und sich dann bei den leiblichen Verwandten das Geld wiederholen. Nach dem Bestattungsgesetz sind das in erste Linie die Kinder und Eltern des Verstorbenen. Von daher denke ich, sollten sich alle mal zusammen setzen und besprechen, wie man das am besten lösen kann. Jeder nach seinem "Vermögen" wäre wohl die beste Lösung. Dann kann auch deine Freundin ihren Anteil dazu geben.

Wenn man mit dem Bestatter spricht, lassen sich auch die Kosten gering halten.

Was zu tun ist, wird das Sozialamt der Feinen Verwandtschaft schon erklären. Besonders was man da zu wollen hat, auch wenn es jemandem nicht passt. Erst mal müssen sie alle die Hosen runter lassen (finanziell gesehen) und dann legt das Sozialamt die Beträge fest.

zur Kasse werden alle Familienmitglieder gebeten.

Hier wäre es doch erst einmal sinnvoll das Sozialamt bezahlen zu lassen und den Betrag in kleinen Raten dann abzahlen dürfen.

Die Vollstrecker sind teurer.

Hallo,

nach 18 Tagen muss doch aber schon jemand einen Auftrag beim Bestatter unterschrieben haben, oder nicht?

Sollte niemand einen Auftrag erteilt haben wird von Amts wegen bestattet. D.h. das Gesundheits- oder Ordnungsamt ordnet eine Bestattung an. Dann wird der Verstorbene eingeäschert und die Urne verbleibt erst einmal im Krematorium.

Dieses Amt wird sich das Geld von den Angehörigen zurückholen, und da ist es auch egal ob jemand will oder nicht....wenn die eine Schwester zahlen kann dann muss sie auch zahlen. Entweder freiwillig oder sie wird dazu "verdonnert".

Da alle Geschwister sich an den Bestattungskosten beteiligen müssten, müsste derjenige der bezahlt gucken ob er von seinem Geschwistern Geld zurückfordern kann.

Das Sozialamt wird auch erst dann einspringen wenn niemand, also hier zuerst die Kinder, dann die Eltern, zahlen kann.

Die zahlen ja nicht, nur weil sich die Familie nicht einig ist.

Wie gesagt, erteilt niemand einen Auftrag dann wird die Stadt einen solchen erteilen und zahlen muss der, der (im Moment) das Geld hat.

Ist allerdings Geld zum vererben da, dann würde dies mit herangezogen werden um eine Bestattung zu bezahlen. Erst was dann über ist zählt zum Erbe.

Ist Geld da und das Erbe wird ausgeschlagen, dann zahlt auch das Sozialamt eine Bestattung nicht vollständig, weil man ja das Geld zur Verfügung gehabt hätte.

Die kleine Schwester wird nicht gefragt, ob sie zahlen mag. Die Oma auch nicht. Das wird, wenn sie sich nicht aufraffen, schlicht zwangsvollstreckt.

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